HYDRIS ONLINE Messdatenbereitstellung - Ein Service des hydrographischen Dienstes Salzburg
ROUTINEBETRIEB: Aufgrund von vielfältigen Störungsmöglichkeiten an den einzelnen Messstellen kann es immer wieder zu Datenausfällen, Messwertausreißern bis hin zu kompleten Systemausfällen kommen. Um Ihnen ein bestmögliches Service zu bieten und eine anlassbezogene sowie zeitnahe Messstellenbetreuung zu gewährleisten, ersuchen wir im Anlassfall um Rückmeldung und entsprechende Informationen an folgende E-Mailadresse zu senden.
HOCHWASSERFALL: Bei Überschreitung der Meldegrenze an einzelnen Wasserstandsmessstellen sowie generell im Hochwasserereignisfall ist die Hochwasserwarnzentrale ständig besetzt und der diensthabende Hydrologe unter der Telefonnummer 0662/8042 -DW 4644 erreichbar. Darüberhinaus wird bei größeren Hochwasserereignissen eine Lageinformation und Situationsbeschreibung sowie eine Prognose über die zukünftige Entwicklung in Berichtsform hier (ca. 10kb) zum Download bereitgestellt.
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Neben dieser Lageübersicht (Karte anzeigen) aller Messstationen kann durch Anwahl (Mausklick) des gewünschten Bereichs der Kartenausschnitt vergrößert werden und der Nahbereich einzelner Messstellen visualisiert werden. Darüberhinaus können die aktuellen Messwerte ebenso in Form einer tabellarischen Auflistung (Liste anzeigen) dargestellt werden. In beiden Fällen ist durch Anwahl der gewünschten Messstation (Doppelklick) ein Durchstieg bis zu den eigentlichen Messdaten sowie deren Darstellung in Zeitreihendiagrammen möglich. Hierbei werden alle an der jeweiligen Messstation verfügbaren Parameter dargestellt.
Achtung: Der angegebene Pegelstand entspricht in der Regel nicht der Wassertiefe im Pegelprofil. Die Angaben des Wasserstandes bzw. der Messwerte beziehen sich auf den sogenannten Lattenpegel und dessen Pegelnullpunkt, welcher nur in Ausnahmefällen mit der Gewässersohle identisch ist.
Wald (Salzach)
Q
17,4
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
199
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Sulzau (Obersulzbach)
Q
14,4
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
116
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Mittersill (Salzach)
Q
43,8
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
248
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Hundsdorf (Salzach)
Q
114,4
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
225
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Wallnerau (Salzach)
Q
142,1
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
142
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Werfen (Salzach)
Q
242,2
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
328
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Schwaighofbrücke (Lammer)
Q
8,2
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
138
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Obergaeu (Lammer)
Q
29,6
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
88
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Golling (Salzach)
Q
320,1
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
202
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Adnet (Almbach)
Q
4,0
m3/s
(26.05.2012 06:30:00)
W
124
cm
(26.05.2012 06:30:00)
Salzburg (Salzach)
Q
358,0
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
473
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Viehhofen (Saalach)
Q
11,8
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
135
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Weißbach (Saalach)
Q
52,3
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
115
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Siezenheim (Saalach)
Q
68,7
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
232
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Oberndorf (Salzach)
Q
466,2
m3/s
(26.05.2012 06:45:00)
W
212
cm
(26.05.2012 06:45:00)
Altenmarkt (Enns)
Q
8,7
m3/s
(26.05.2012 06:30:00)
W
88
cm
(26.05.2012 06:30:00)
Mörtelsdorf (Mur)
Q
18,4
m3/s
(26.05.2012 06:30:00)
W
169
cm
(26.05.2012 06:30:00)
Tamsweg (Taurach)
Q
32,1
m3/s
(26.05.2012 06:30:00)
W
151
cm
(26.05.2012 06:30:00)
Kendlbruck (Mur)
Q
57,2
m3/s
(26.05.2012 06:30:00)
W
150
cm
(26.05.2012 06:30:00)
Erläuterungen zur Klassifizierung:
< oder > MW: kleiner, größer Mittelwasserführung
Meldegrenze (Interne Vorwarnstufe HD - noch kein Schadenspotential ~ 0,5 bis 1 Jährliches Ereignis): ab Erreichen dieses Pegelstandes wird die Entwicklung der Wasserführung vom HD ständig beobachtet und ist die Hochwasserwarnzentrale rund um die Uhr besetzt. Im Ermessen des HD wird entschieden ob und an wen Informationen weitergegeben werden. Bei stark steigender Tendenz wird die Landeswarnzentrale von Seiten des HD verständigt, von wo aus die weitere Alamierungskette (örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt.
Warngrenze (noch kein Schaden ~ 1 bis 10 Jährliches Ereignis): Landeswarnzentrale LAWZ wird von Seiten des HD jedenfalls verständigt. Die weitere Alarmierungskette (örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt durch die LAWZ. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Alarmstufe 1 (es kommt örtlich begrenzt zu ersten Ausuferungen): alle zuständigen Stellen sind bereits informiert. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Alarmstufe 2 (es kommt großflächig zu Ausuferungen - Katastrophenszenario): vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Dieses mehrstufige Alarmierungssystem ist noch nicht bei allen Messpegelstationen angepasst bzw. umgesetzt worden. Aufgrund von fehlenden Informationen über Ausuferungen sind die maßgeblichen Wasserstände teilweise nur aufgrund der Jährlichkeit festgelegt worden.