HYDRIS ONLINE Messdatenbereitstellung - Ein Service des hydrographischen Dienstes Salzburg
ROUTINEBETRIEB: Aufgrund von vielfältigen Störungsmöglichkeiten an den einzelnen Messstellen kann es immer wieder zu Datenausfällen, Messwertausreißern bis hin zu kompleten Systemausfällen kommen. Um Ihnen ein bestmögliches Service zu bieten und eine anlassbezogene sowie zeitnahe Messstellenbetreuung zu gewährleisten, ersuchen wir im Anlassfall um Rückmeldung und entsprechende Informationen an folgende E-Mailadresse zu senden.
HOCHWASSERFALL: Bei Überschreitung der Meldegrenze an einzelnen Wasserstandsmessstellen sowie generell im Hochwasserereignisfall ist die Hochwasserwarnzentrale ständig besetzt und der diensthabende Hydrologe unter der Telefonnummer 0662/8042 -DW 4644 erreichbar. Darüberhinaus wird bei größeren Hochwasserereignissen eine Lageinformation und Situationsbeschreibung sowie eine Prognose über die zukünftige Entwicklung in Berichtsform hier (ca. 10kb) zum Download bereitgestellt.
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Durch die Anwahl einer Messstation (Doppelklick) in der untenstehenden Listenübersicht kann direkt auf die Zeitreihendarstellungen der einzelnen Stationsparameter zugegriffen werden. In diesem Fall ist ein Durchstieg bis zu den eigentlichen Messdaten sowie deren Darstellung in Form von Ganglinien möglich. Hierbei werden alle an der jeweiligen Messstation verfügbaren Parameter dargestellt.
Achtung: Der angegebene Pegelstand entspricht in der Regel nicht der Wassertiefe im Pegelprofil. Die Angaben des Wasserstandes bzw. der Messwerte beziehen sich auf den sogenannten Lattenpegel und dessen Pegelnullpunkt, welcher nur in Ausnahmefällen mit der Gewässersohle identisch ist.
Erläuterungen zur Klassifizierung:
< oder > MW: kleiner, größer Mittelwasserführung
Meldegrenze (Interne Vorwarnstufe HD - noch kein Schadenspotential ~ 0,5 bis 1 Jährliches Ereignis): ab Erreichen dieses Pegelstandes wird die Entwicklung der Wasserführung vom HD ständig beobachtet und ist die Hochwasserwarnzentrale rund um die Uhr besetzt. Im Ermessen des HD wird entschieden ob und an wen Informationen weitergegeben werden. Bei stark steigender Tendenz wird die Landeswarnzentrale von Seiten des HD verständigt, von wo aus die weitere Alamierungskette (örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt.
Warngrenze (noch kein Schaden ~ 1 bis 10 Jährliches Ereignis): Landeswarnzentrale LAWZ wird von Seiten des HD jedenfalls verständigt. Die weitere Alarmierungskette (örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt durch die LAWZ. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Alarmstufe 1 (es kommt örtlich begrenzt zu ersten Ausuferungen): alle zuständigen Stellen sind bereits informiert. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Alarmstufe 2 (es kommt großflächig zu Ausuferungen - Katastrophenszenario): vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) und Prognose erstellt.
Dieses mehrstufige Alarmierungssystem ist noch nicht bei allen Messpegelstationen angepasst bzw. umgesetzt worden. Aufgrund von fehlenden Informationen über Ausuferungen sind die maßgeblichen Wasserstände teilweise nur aufgrund der Jährlichkeit festgelegt worden.