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Ein Service des Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg.

Aktuell kann es wegen technischen Problemen immer wieder zu Ausfällen und Verzögerungen beim Datentransfer der Stationen im Salzach-und Saalachgebiet kommen. Die Pegel Salzburg, Golling, Obergäu und Siezenheim sind auch unter http://www.hnd.bayern.de einsehbar.

Station Gewässer ZeitpunktPegelstandHW-SituationAbfluss
Wald Salzach 09.02.2010 23:00 86 cm      < MW 0.8 m3/s
Sulzau Obersulzbach 09.02.2010 23:00 51 cm      < MW 0.3 m3/s
Mittersill Salzach 09.02.2010 23:00 150 cm      < MW 6.5 m3/s
Hundsdorf Salzach 09.02.2010 23:00 125 cm      > MW 34.8 m3/s
Bad Hofgastein Gasteiner Ache 09.02.2010 23:00 118 cm      < MW 1.9 m3/s
Wallnerau Salzach 09.02.2010 23:00 51 cm      < MW 18.1 m3/s
Obergäu Lammer 09.02.2010 23:00 33 cm      < MW 3.3 m3/s
Golling Salzach 09.02.2010 23:00 91 cm      < MW 85.9 m3/s
Adnet Almbach 09.02.2010 23:00 116 cm      < MW 3.5 m3/s
Salzburg Salzach 09.02.2010 23:00 351 cm      < MW 63 m3/s
Moos_Glan Glanbach 09.02.2010 23:00 94 cm      < MW 0.1 m3/s
Weißbach Saalach 09.02.2010 23:00 47 cm      < MW 5.7 m3/s
Siezenheim Saalach 09.02.2010 23:00 130 cm      < MW 11.7 m3/s
Oberndorf Salzach 09.02.2010 23:00 55 cm      < MW 74.7 m3/s
Mörtelsdorf Mur 09.02.2010 23:00 103 cm      < MW 4.3 m3/s
Tamsweg Taurach 09.02.2010 23:00 106 cm      < MW 4 m3/s
Kendlbruck Mur 09.02.2010 23:00 78 cm      < MW 9.8 m3/s
Altenmarkt Enns 09.02.2010 23:00 28 cm      < MW 1 m3/s
   < MW     > MW     Meldegrenze     Warngrenze     Alarmstufe 1     Alarmstufe 2 

Erläuterungen zur Klassifizierung:

< oder > MW:
kleiner, größer Mittelwasserführung

Meldegrenze (Interne Vorwarnstufe HD - noch kein Schadenspotential ~ 0,5 bis 1 Jährliches Ereignis):
ab Erreichen dieses Pegelstandes wird die Entwicklung der Wasserführung vom HD ständig beobachtet und ist die Hochwasserwarnzentrale rund um die Uhr besetzt. Im Ermessen des HD wird entschieden ob und an wen Informationen weitergegeben werden. Bei stark steigender Tendenz wird die Landeswarnzentrale von Seiten des HD verständigt, von wo aus die weitere Alamierungskette (-> örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt.

Warngrenze (noch kein Schaden ~ 1 bis 10 Jährliches Ereignis):
Landeswarnzentrale LAWZ wird von Seiten des HD jedenfalls verständigt. Die weitere Alamierungskette (-> örtl. Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten...) erfolgt durch die LAWZ. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) erstellt, sowie Prognosen für die weitere Entwicklung gegeben.

Alarmstufe 1 (es kommt örtlich begrenzt zu ersten Ausuferungen):
alle zuständigen Stellen sind bereits informiert. Vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) erstellt sowie Prognosen für die weitere Entwicklung gegeben.

Alarmstufe 2 (es kommt großflächig zu Ausuferungen - Katastrophenszenario):
vom HD wird in regelmäßigen Abständen (stündlich) eine Zusammenfassung der Ist-Situation (inklusive Wetterentwicklung) erstellt, sowie Prognosen für die weitere Entwicklung gegeben.

Dieses mehrstufige Alamierungssystem ist noch nicht an allen Messpegelstationen (was Alarmstufe 1 - Beginn der Ausuferungen und Alarmstufe 2 betrifft) angepasst bzw. umgesetzt worden und sind zum Teil die maßgeblichen Wasserstände nur aufgrund der Jährlichkeit und nicht anhand von Ausuferungen festgelegt worden.

  
erzeugt am 09.02.2010 23:11 WISKI Web Public by 
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