Verländerung und Modernisierung der Pinzgaubahn
Das Land Salzburg hat im Dezember 2004 mit dem Bund und den ÖBB richtungweisende Verträge über Modernisierungsmaßnahmen und Verbesserungen im Fahrplanangebot auf der Pinzgaubahn abgeschlossen. Bevor es jedoch zu einer Umsetzung der Planungen kommen konnte, kam es im August 2005 infolge Hochwasser zu schweren Schäden an der Bahn im Ausmaß von 10,5 Mio €.
Seither ist nur ein eingeschränkter Betrieb von Zell am See bis Mittersill möglich. Die ÖBB Führung verfolgt mittlerweile andere Strategien für den Betrieb auf Nebenbahnen und zeigt nach dem Hochwasser kein großes Interesse für die Planung- bzw. Wiederaufbau der zerstörten Streckenabschnitte. So wird eine Übernahme der für den Oberpinzgau sehr wichtigen Verkehrsanbindung durch das Land Salzburg angestrebt. Dazu laufen Verhandlungen mit dem Bund und den ÖBB, wobei eine Grundsatzvereinbarung bereits vorliegt. Weiters werden die Modalitäten und Kosten der Modernisierung und Übernahme erarbeitet und der Landesregierung zur Entscheidungsfindung vorgelegt.
Im Sommer 2007 soll der Bau auf fünf Neubauabschnitten in Rettenbach, Hollersbach, Mühlbach, Bramberg und Wald beantragt werden.

