
Interreg III B - Projekt
Alpine Freight Railway
(AlpFRail)
Das Projekt ist seit 2007 abgeschlossen
Lösungen für ein nachhaltiges Management des internationalen Schienen- Frachtverkehrs im Alpenraum
Vor dem Hintergrund steigenden Gütertransportaufkommens über die Alpen fördert die EU im Rahmen ihres Alpenraumprogrammes Interreg IIIb das Projekt AlpFrail. Das Projekt soll helfen, die Gütertransporte auf die Bahn zu verlagern und hat die interregionale Kooperation innerhalb der EU und ihrer Anrainerstaaten zur Grundlage. Geografisch gesehen hat AlpFrail mehrere Arbeitsschwerpunkte - von der französischen Region Rhone- Alpes im Westen bis hin zur Tauern- Route im Osten.
Zum Arbeitsschwerpunkt Verkehrsverlagerung auf der Tauernroute haben die Länder Salzburg, Kärnten und das österreichische Verkehrsministerium BMVIT im Rahmen von AlpFrail einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Eine seit 2004 vorliegende Potentialanalyse für die Tauernbahn zwischen Salzburg, Schwarzach und Villach weist nach, dass es hier sowohl hinsichtlich der Kapazität, als auch der Fahrzeiten der Güterzüge nutzbare Reserven gibt. Gleichzeitig wird in der Analyse auf jene erforderlichen infrastrukturellen und organisatorischen Maßnahmen an der Tauernbahn hingewiesen, die für eine volle Ausnützung der Kapazität erforderlich sind.
Neue Verkehrsdienste auf der Tauernbahn
AlpFRail führte zur Erkenntnis, dass mit Einführung zusätzlicher, speziell entwickelter innovativer Verkehrsdienste für den Güterverkehr auf der Tauernbahn die freien Beförderungskapazitäten viel besser genützt werden könnten. Solche neue Verkehrsdienste im kombinierten Verkehr (KV) zwischen Salzburg/Bayern und dem Südhafen Triest liegen seit 2006 als erarbeitete Konzepte vor, welche dem Transportgewerbe und der verladenden Wirtschaft angeboten werden, um sie zu markt- und konkurrenzfähigen Konditionen auf der Tauernbahn einzurichten.
Der Trailer Train soll den Raum Salzburg/Bayern mit den türkischen Roll On - Roll Off Fähren in Triest für LKW- Sattelzüge verbinden. Dabei sollen neu entwickelte Techniken der Verladung von LKW- Sattelaufliegern ohne ihre Zugmaschinen zum Einsatz kommen. Der Adriazug als Verbindung des Unbegleiteten Kombinierten Verkehrs (UKV) zwischen Salzburg/Bayern, Villach und Triest/Koper soll als neues Angebot im Containertransport eingeführt werden.
Kooperation der Regionen
Interreg III B ist eine EU-Gemeinschaftsinitiative zur Förderung der transnationalen Zusammenarbeit und Entwicklung in der aktuellen EFRE Förderperiode 2000 – 2006. Die Förderung unter Interreg III B erfolgt in verschiedenen transnationalen Kooperationsräumen. Der Kooperationsraum für das Projekt AlpFRail liegt geografisch innerhalb der Regionen des Interreg III B - Alpine Space - Programmes.
Im Rahmen der Zusammenarbeit der AlpFRail- Projektpartner zur Erarbeitung des neuen Verkehrs- und Angebotsmanagements für die Tauernbahn, wird das Land Salzburg durch das Referat Verkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr vertreten.
Salzburg profitiert
Von AlpFRail gehen Impulse zur Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene aus. Salzburg profitiert in zweierlei Hinsicht: Zum einen durch den Beitrag zum Umweltschutz und zur Lebensqualität. Zum anderen ergeben sich für die Salzburger Wirtschaft neue Arbeitsfelder im Bereich Transport – zum Beispiel am Sektor Logistik, Güterterminals, und –umschlag.
AlpFRail im Detail
Benutzen Sie hierzu den Link zu den Seiten von AlpFRail
AlpFRail - Ansprechpartner beim Land Salzburg
Referat Verkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr
E-mail: verkehrsplanung@salzburg.gv.at

