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SALZBURGER:ZUKUNFTS:DIALOGE

Die Krise der Finanzmärkte als Chance für eine gerechtere Welt?

Gespräch mit Univ. Prof. DDr. Franz-Josef Radermacher, Mathematiker und Ökonom, u.a. Mitglied des Club of Rome und Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa

Donnerstag, 12. Juni 2008, 19.00 Uhr
Arbeiterkammer Salzburg, Turmzimmer, 5. Stock, Markus-Sittikus-Straße 10

Einaldung zum Salzburger Zukunftsdialog



Buch-Empfehlungen:

  • Dirk Sollte: "Weltfinanzsystem am Limit - Einblick in den ´Heiligen Gral´ der Globalisierung"; Terra-Media Verlag, 2007
  • Franz Josef Radermacher, Bert Beyers: "Welt mit Zukunft - Überleben im 21. Jahrhundert" Muhrmann-Verlag, 2007

       

Die aktuelle Krise der globalen Finanzmärkte hat dem so genannten „Casino-Kapitalismus” scheinbar Grenzen gesetzt. An Börsen und Finanzplätzen regiert derzeit der Katzenjammer.

Weiter südlich aber geht es ums bloße Überleben: Die Spekulationswelle auf den Nahrungsmittelmärkten, anhaltende Klimakapriolen und der Boom beim Agro-Sprit haben zu einer Hungerkrise ungeheuren Ausmaßes geführt. Der Ruf nach einer neuen, gerechteren Welt-(Wirtschafts-)Ordnung wird immer lauter!

Franz-Josef Radermacher – neben vielen internationalen Auszeichnungen auch Träger des Zukunftspreises des Landes Salzburg 2005 – ist einer der kompetentesten und glaubwürdigsten Gesprächspartner unserer Zeit über brennende Zukunftsthemen wie diese.

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher, Jahrgang 1950, ist promovierter Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler. Seine Habilitation in Mathematik erfolgte 1982 an der RWTH Aachen.

Zwischen 1983 und 1987 lehrte Professor Radermacher an der Universität Passau im Bereich Angewandte Informatik. Seit 1987 ist er Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm, das integrierte Systemlösungen in informationstechnisch anspruchsvollen interdisziplinären Themenbereichen erarbeitet. Des Weiteren ist er Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm. Professor Radermacher setzt sich für eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung ein. Er zählt zu den geistigen Vätern der Global Marshall Plan Initiative, deren Ziel die Entwicklung der Menschheit auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit sowie des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen ist.

Für seine herausragenden Leistungen wurde Professor Radermacher mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung (2005), dem Planetary Consciousness Prize (2004) und dem Wissenschaftlicher Preis der Gesellschaft für Mathematik, Ökonomie und Operations Research (1997).

Porträtbild Franz-Josef Radermacher



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