Salzburg Images – LandesGeschichte
Um 600 war das salzburgische Land in der Hand der Bayernherzoge. Sie beriefen um 700 Bischof Rupert von Worms zu Missionszwecken in ihr Land, der das Kloster St. Peter in Juvavum (= Salzburg) als Stützpunkt für seine Missionsvorhaben auswählte. Durch umfangreiche Schenkungen der Bayernherzoge gelang es innerhalb eines Jahrhunderts, Salzburg zu einer der reichsten Kirchen im Frankenreich auszubauen. | ![]() |
739 wurde Salzburg zum Bistum und 798 zum Erzbistum erhoben. In diese Ära fiel auch der Bau des 774 eingeweihten Salzburger Domes durch den aus Irland stammenden Bischof Virgil. Kulturell und politisch waren die ersten Jahrhunderte der mittelalterlichen Geschichte Salzburgs von großer Bedeutung, da die Missionstätigkeit eine Ausdehnung des Einflussgebietes bis in den Raum des heutigen Kroatiens und Ungarns zur Folge hatte. Die Ungarn-Einfälle zu Beginn des 10. Jahrhunderts beendeten allerdings die erste Phase der Missionierung und Kolonisation im Osten. Ausgehend von großen grundherrschaftlichen Besitzungen als Machtbasis verdrängten die Erzbischöfe seit dem beginnenden 13. Jahrhundert immer mehr die großen Grafenfamilien und weiteten ihren Machtbereich aus. Seit dem Jahr 1292 kann man vom Land Salzburg sprechen, da sich bis dahin ein eigenes Salzburger Landesrecht ausgebildet hatte und der wohl bedeutendste Erzbischof dieser Zeit, Eberhard II., schon seit 1213 den Titel eines Fürsten führte.


