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Die Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg

Neben ih­rer Rol­le als Amts­sach­ver­stän­di­ger ist die Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion auch be­ra­tend für Bau­werber, Pla­ner, Be­hö­rden etc. tä­tig. Durch die­se Be­ra­tungs­ge­sprä­che kön­nen Ver­fah­ren we­sent­lich ver­kürzt und vie­le Pro­ble­me im Sin­ne der Alt­stadt­er­hal­tung und der Bau­wer­ber ge­löst wer­den.

Beratung:

 
Mit einzelnen Mit­gliedern der Kommision, nach An­meldung.
Die Fach­leu­te der Ge­schäfts­stel­le stehen auch sonst nach individueller Termin­verein­barung für Aus­künfte zur Ver­fügung.

Sitzung: 
 







 


Montag, ab 10:30 Uhr, zweiwöchentlich, nach An­meldung. Die vo­rge­sehenen Sitzungs­ter­mine für das Jahr 2016 sind:

Montag, 18.1.2016, Montag, 1.2.2016, Montag, 15.2.2016, Montag, 29.2.2016,
Montag, 14.3.2016, Mittwoch, 30.3.2016, Montag, 11.4.2016, Montag, 25.4.2016,
Montag, 9.5.2016, Montag, 30.5.2016, Montag, 13.6.2016, Montag, 27.6.2016,
Montag, 11.7.2016, Montag, 25.7.2016, Montag, 8.8.2016, Montag, 22.8.2016,
Montag, 5.9.2016, Montag, 19.9.2016, Montag, 3.10.2016, Montag, 17.10.2016,
Mittwoch, 2.11.2016, Montag, 14.11.2016, Montag, 12.12.2016.
All­fällige Än­de­run­gen sind bei der Geschäfts­stelle zu er­fragen.

Um ein neues Projekt in einer Sitzung der Sach­verständigen­kommission be­handeln zu können, müssen die Unter­lagen spätestens 9°° Uhr am Mitt­woch der Vor­woche der Geschäfts­stelle vorliegen.

Standort:Michael-Pacher-Straße 36, 3. Stock, Sitzungszimmer 3026
Anmeldung:  


Geschäftsstelle der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung
+43 (0) 662 8042-2061
Altstadterhaltung@Salzburg.gv.at

Arbeitsumfang und Aufgabenstellung

Das Gebiet der Schutzzonen I und II um­fasst ca. 330 ha, das sind et­wa 5% des Stadt­ge­bie­tes, und weist einen Bau­be­stand von ca. 1400 Ob­jek­ten auf. Da­von sind ca. 1000 als "cha­rak­te­ris­ti­sche Bau­ten" ein­ge­stuft. Der Ar­beits­um­fang er­gibt sich aus den durch die Be­hör­den vor­ge­leg­ten Be­gut­ach­tungs­fäl­len so­wie der von Pla­nern und Bau­her­ren in An­spruch ge­nom­me­nen Be­ra­tungs­tä­tig­keit. Über die Jah­re hin­weg ge­se­hen sind hin­sicht­lich des Um­fang­es nur ge­rin­ge Schwan­kun­gen fest­stell­bar; im Schnitt wer­den je­des Jahr über 400 Be­gut­ach­tungs­fäl­le zu Bau‑, Raum­ord­nungs‑ und Fest­stel­lungs­ver­fah­ren etc. ab­ge­wickelt. Die da­zu er­for­der­li­che Be­ra­tungs­tä­tig­keit - ein­schließ­lich je­ner zu An­fra­gen - äu­ßert sich in jähr­lich 25-30 Sit­zun­gen mit ca. 700 bis 1000 Ta­ges­ord­nungs­punk­ten.
Die Be­ur­tei­lung er­streckt sich über das gan­ze Spek­trum der für die his­to­risch wert­vol­le Bau­sub­stanz so­wie für das Stadt­bild und Stadt­ge­fü­ge re­le­van­ten Fra­gen. Le­dig­lich Ba­ga­tell­fäl­le wie Steck­schil­der, Wer­be­maß­nah­men, Mar­ki­sen etc., die den Rah­men der Be­gut­ach­tungs­tä­tig­keit spren­gen wür­den, sind da­von aus­ge­nom­men. Ne­ben der Be­gut­ach­tungs- und Be­ra­tungs­tä­tig­keit im Rah­men der wö­chent­li­chen Sit­zung fin­den zu­sätz­li­che Be­ra­tun­gen für Bau­werber und Pla­ner statt, die von ein­zel­nen Mit­glie­dern der Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion, so­wie den Fach­leu­ten der Ge­schäfts­stel­le be­treut wer­den.

Mitglieder

Die Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion be­steht aus zwei vom Ge­mein­de­rat der Stadt Salz­burg und zwei von der Lan­des­re­gie­rung be­stell­ten Fach­leu­ten und der von der Prä­si­den­tin des Bun­des­denk­mal­am­tes be­stell­ten Ver­tre­terin die­ser Be­hör­de. Für die Mit­glie­der der Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion wer­den von der zu­stän­di­gen Stel­le je gleich­vie­le Er­satz­mit­glie­der be­stellt, die die Mit­glie­der im Ver­hin­de­rungs­fall ver­tre­ten.
(vgl.: § 11 Salzburger Altstadterhaltungsgesetz 1980)

Die gemäß § 11 Abs. 6 des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes vor­ge­se­he­ne An­ge­lo­bung der vom Ge­mein­de­rat der Stadt Salz­burg für die Sachverständigen­kom­mis­sion neu be­stell­ten Mitglieder durch Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ist am Dienstag, dem 12.1.2016 in dessen Amts­räumen erfolgt.
Die kon­sti­tu­ierende Sit­zung der Kom­mis­sion mit der Wahl des Vor­sit­zen­den und des­sen Stell­ver­tre­tern fand un­ter Leit­ung des Lan­des­bau­direk­tors Dipl.-Ing. Christian Nagl an­schlie­ßend im Si­tzungs­zimmer der Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion statt.

Mitglieder

Arch. Dipl.-Ing. Christian ANDEXER, Vorsitzender
Landeskonservatorin Dipl.-Ing.Eva HODY
Dr. Roman HÖLLBACHER
Arch. Dipl.-Ing. Heide MÜHLFELLNER, stellvertretende Vorsitzende
Arch. Dipl.-Ing. Andreas SCHMID, stellvertretender Vorsitzender

Ersatzmitglieder

Hauptkonservator i.R. Dr. Christian BAUR
Arch. Dipl.-Ing. Benedikt GRATL
BM KommR Dipl.-Ing. Eva HABERSATTER-LINDNER
BM Ing. Wilfried HUEMER
Stellvertretende Landeskonservatorin HR Dr. Gerlinde LERCH   

   

 

(Gemeinderat)
(Bundesdenkmalamt)
(Landesregierung)
(Gemeinderat)
(Landesregierung)

 

(Gemeinderat)
(Landesregierung)
(Landesregierung)
(Gemeinderat)
(Bundesdenkmalamt)


Geschäftsordnung

Die gemäß § 11 Abs 1 des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes 1980 in der gel­ten­den Fas­sung beim Amt der Salz­burger Landes­re­gie­rung ein­ge­rich­tete Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion hat auf der Grund­lage des § 11 Abs 9 zweiter Satz des Salz­burger Alt­stadt­erhal­tungs­ge­setzes 1980 am 28.4.2014 die Geschäfts­ord­nung beschlos­sen, die die Salz­burger Landes­re­gie­rung mit Be­schluss vom 22.7.2014, Zl 20031-RU/2014/120-2014, vom Stand­punkt der Gesetz­mäßig­keit ge­neh­migt hat.


1997 wur­de die Alt­stadt von Salz­burg als ers­te öster­rei­chi­sche Stadt in die Lis­te des Welt­kul­tur­er­bes der UNESCO auf­ge­nom­men. Da­bei wur­de be­son­ders her­vor­ge­ho­ben, dass mit Denk­mal­schutz­ge­setz und Alt­stadt­er­hal­tungs­ge­setz die Alt­stadt von Salz­burg ei­nen ma­xi­ma­len recht­li­chen Schutz ge­nießt und mit die­sen Re­gel­wer­ken und der Sach­ver­stän­di­gen­kom­mis­sion ei­ne sach­ge­rech­te Kon­trol­le zur Er­hal­tung der Alt­stadt von Salz­burg ge­währ­leis­tet ist. Diese Er­nen­nung ist auch als Aus­zeich­nung für die mit­tler­wei­le über 40-jäh­rige kon­ti­nu­ier­li­che und er­folg­rei­che Tä­tig­keit zur Er­hal­tung die­ses kul­tu­rel­len Er­bes zu se­hen.



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