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Rechtsgrundlagen der Altstadterhaltung in Salzburg

Seit 1967 re­gelt ne­ben den übri­gen Rechts­vor­schrif­ten ein eige­nes Lan­des­ge­setz, das Salz­bur­ger Alt­stadt­er­hal­tungs­ge­setz, als "lex spe­zia­lis" mit Be­stim­mun­gen und recht­li­chen Vor­schrif­ten das Bau­ge­sche­hen in der Salz­bur­ger Alt­stadt (Schutz­zo­nen I und II).

Das Ge­setz wur­de wie­der­holt den Er­fah­run­gen ent­spre­chend wei­ter­ent­wic­kelt. Die we­sent­lich­sten No­vel­lie­run­gen waren 1980, un­ter an­de­rem mit der Aus­wei­tung des Schut­zes auf das Ge­bäu­de­in­nere, der För­de­rung der Wohn­nut­zung (Um­wid­mungs­verbot) und der Ein­be­zie­hung der Frei­flä­chen, so­wie 1995 mit der Aus­wei­tung des Schutz­ge­bie­tes auf die dem mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­kern an­gren­zen­den Grün­der­zeit­ge­bie­te (Schutz­zo­ne II).

Das Salz­bur­ger Alt­stadt­er­hal­tungs­ge­setz war das er­ste Ge­setz sei­ner Art in Öster­reich und bei­spiel­ge­bend: Es folg­te Wien mit der Alt­stadt­er­hal­tungs­no­vel­le zur Bau­ord­nung, die Stei­er­mark mit dem Gra­zer Alt­stadt­er­hal­tungs­ge­setz, die Län­der Salz­burg, Ti­rol, Stei­er­mark, Kärn­ten und Ober­öster­reich mit Orts­bild­schutz­ge­set­zen.

Die Ziel­set­zung ist in der Prä­am­bel des Ge­set­zes for­mu­liert und be­schränkt sich nicht nur auf kon­ser­va­to­ri­sche Maß­nah­men zur Er­hal­tung des kul­tu­rel­len Er­bes, son­dern hat auch mit der Ent­fal­tung der viel­fäl­ti­gen ur­ba­nen Funk­tio­nen im Le­bens­raum der Stadt die Stadt­ent­wick­lung zum In­halt.

                                  Karte der Schutzzonen nach dem Altstadterhaltungsgesetz in Salzburg


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