
Wir über uns:
Der Dachverband Salzburger Wasser wurde nach langen Vorarbeiten am 23.01.2004 als Verein gegründet. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind alle Anlagenbetreiber des Landes Salzburg als Mitglieder beigetreten.
Seit der Gründungsversammlung, an der auch Herr Landeshauptmannstellvertreter Dr. Othmar Raus teilnahm, ist der Dachverband um die Kooperation der Abwasserreinigungsunternehmen im Land Salzburg bemüht, dazu werden Vorstandssitzungen abgehalten, diverse Arbeitskreise eingesetzt, Fragebögen an die Mitglieder ausgesendet und auch Veranstaltungen, z. B. über die Indirekteinleiterverordnung durchgeführt.
Seitens des Dachverbandes wurde eine Umfrage bei den Mitgliedern über die zu entsorgenden Klärschlammmengen, über die derzeitigen Entsorgungsmöglichkeiten, über Entsorgungspreise, usw. durchgeführt. Aus dieser Umfrage ist ersichtlich, dass ein Großteil der Mitglieder des Dachverbandes keine langfristig gesicherte Klärschlammentsorgungsmöglichkeit aufweisen kann. Als einen der wesentlichen Schwerpunkte des Aufgabenprogramms betrachtet es der Dachverband Salzburger Wasser deshalb, auch in Hinblick auf die hohen Entsorgungskosten, eine Lösung für die Entsorgungsproblematik Klärschlamm landesweit zu schaffen.
Aufgabenschwerpunkte
Die Aufgabenschwerpunkte sind im § 2 der Satzungen – Zweck, Umfang und Aufgaben des Verbandes – grundsätzlich dargestellt.
Diese sind:
- Die Wahrung der gemeinsamen Interessen nach außen sowie gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
- Beratung und Unterstützung der Mitglieder
- Verfassung von Stellungnahmen zu einschlägigen Gesetzesentwürfen, Verordnungen und Richtlinien
- die Pflege des Erfahrungsaustausches zwischen den Mitgliedern
- die Unterstützung bei der Vergabe von Aufträgen inklusive gemeinsamen Beschaffungswesen
- die Bereitstellung gemeinsamer Einrichtungen
Zu 1. - Interessensvertretung – Öffentlichkeitsarbeit
- Vertretung der Interessen des Dachverbandes nach außen
- Verfassung von Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, Regelblättern und Verordnungen
- Schaffung eines Identitätskonzeptes mit Logo, Leitbild (Dauerhaft sauberes Wasser – DSW)
- Medienunterstützung (gemeinsame Homepage mit Link zu allen Anlagen)
- Presseaussendungen
Zu 2. – Beratung und Unterstützung der Mitglieder
a) im rechtlichen Bereich
- Hilfestellungen Rechtsangelegenheiten, z. B. Indirekteinleiterverordnung
- Hilfestellung bei Behördenverfahren
- Hilfestellung im Einkauf, z. B. Ausschreibungsgrundlagen, allgem. Geschäftsbedingungen
b) im betriebswirtschaftlichen Bereich
- Mitwirkung bei der Evaluierung der anlagenspezifischen Kosten und Leistungen (Benchmarking)
- Hilfestellung bei der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien
c) im technischen Bereich
- Indirekteinleiterkontrollen
- Verfassung von Zustimmungserklärungen
- Hilfestellung bei der Erstellung von Indirekteinleiterkatastern
Zu 4. – Pflege des Erfahrungsaustausches
- Sammlung aller spezifischen, positiven und negativen Erfahrungen im technischen und wirtschaftlichen Bereich
- Weitergabe dieser Erfahrungen an die Mitglieder
- Beiziehung von Fachausschüssen bzw. externen Fachleuten zur Lösung von Problemen
Zu 5. – Unterstützung bei Vergabe von Aufträgen inklusive gemeinsamen Beschaffungswesen
- Gemeinsames Beschaffungswesen Betriebsmittel
a) Strom
b) Erdgas
c) Flockungsmittel
d) Fällmittel
e) Laborbedarf
- Unterstützung bei der Vergabe von Aufträgen
- Organisation des Beschaffungswesens durch Internet-Plattform, E-Business (gemeinsam mit GSA-Steiermark)
- Gemeinsame Durchführung von Entsorgungsaufträgen, z. B. Klärschlamm
Zu 6. – Bereitstellung gemeinsamer Einrichtungen im technischen und kaufmännischen Bereich
- Koordination vorhandener Geräte und Einrichtungen
- Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch bessere Auslastung vorhandener Einrichtungen
- Gemeinsame Anschaffung fehlender Einrichtungen.
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