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Kommunale Abwasserreinigung in Salzburg
Gewässergüte aktuell

Funktion und Reinigungsleistung der kommunalen Kläranlagen; Kosten

Zusammenfassung

Kläranlage Radstadt; Foto: Gewässerschutz

Die Kläranlagenüberwachung im Land Salzburg
wird vom Referat Gewässerschutz im Rahmen der
Gewässergüteaufsicht nach §130 WRG 1959
wahrgenommen.
Sie dient dem Nachweis der Funktionsfähigkeit und
des konsensgemäßen Betriebs. Die
Kläranlagenüberwachung der Anlagen beruht in
Salzburg auf vier Standbeinen.

Das dichteste Netz ist die kontrollierte Eigenüberwachung durch die Klärwärter in den anlageneigenen
Labors.

Die Fremdüberwachung besteht aus einer Überprüfung von Funktion und Reinigungsleistung der Anlage
(ein- bis zweimal jährlich). Dabei werden neben Zu- und Ablauf auch biologische Proben des Belebtschlammes
untersucht und die Betriebsparameter der Anlage erhoben und ausgewertet. Je nach Größe der Anlage werden
weitere 5 bzw. 11 Fremdüberwachungen durchgeführt, die die Einhaltung der Grenzwerte und
Mindestwirkungsgrade und damit den konsensgemäßen Betrieb der Anlage bestätigen.

Die zweimal jährlich durchgeführten Analysen des Klärschlammes insbesondere auf Schwermetalle
dokumentieren neben der einwandfreien Qualität der Salzburger Schlämme auch die Belastung des
Abwassers mit diesen Stoffen.

Die in mehrjährigen Abständen durchgeführten biologischen Untersuchungen der Vorfluter schließlich
belegen die (fast durchwegs sehr geringen) Auswirkungen der gereinigten Abwässer auf die Fließgewässer.

Der Band 6 "Kommunale Abwasserreinigung in Salzburg" kann im Referat Gewässerschutz gegen einen
Betrag von EURO 15,00 bestellt werden.