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Laufende Projekte Innergebirg

Hochwasserschutz Mur St. Michael

Ziel: Hochwasserschutz bis zu einem 100jährlichen Ereignis für gefährdete Siedlungsbereiche an der Mur im Gemeindegebiet von St. Michael im Lungau; Integrales Schutzprojekt in Abstimmung mit dem Forsttechnischen Dienst der Wldbach- und Lawinenverbauung des Lebensministerium; Einhaltung der Vorgaben des Gewässerentwicklungskonzeptes für die Mur aus 2008

Maßnahmen:
Lineare Schutzmaßnahmen in Form von Dämmen, Ufer- und Geländeanhebungen (520 m). Ökologische und flussmorphologische Maßnahmen an der Mur (350 m Aufweitung, bis zu 3-facher Murbreite)

Bauzeit: 2011-2012

Gesamtkosten: € 600.000,-, wobei 85% Anteil Bund, 15% Marktgemeinde St. Michael

Wirkung: Lineare Maßnahmen bewirken einen Hochwasserschutz für rd. 70 Objekte sowie für Infarstruktur- und Verkehrsanlagen;
Flussmorphologische Verbesserung schafft neben ökologischer Verbesserung Ausgleich für ausgeschaltenen Retentionsraum

Beteiligte Firmen:
Planung: Ing.-Büro Gostner & Aigner, Wals
Ausführung:G. Hinteregger & Söhne, Baugesellschaft m.b.H, Salzburg

Hochwasserschutz Mur St. Michael

Folder zum HWS Mur St. Michael finden Sie im LandVersand

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Hochwasserschutz Mur Unternberg
Detailplanung

Ziel: Hochwasserschutz für gefährdete Siedlungsbereiche an der Mur (Istzustand siehe Gefahrenzonenplan Unternberg). Die Schutzmaßnahmen werden auf ein 100-jährliches Hochwasserereignis bemessen. Es darf keine Abflussverschärfung für Unterlieger entstehen. Als Grundlage dient das GEK Mur/Taurach/Lonka.

Maßnahmen: Verbesserung des Hochwasserrückhaltes an der Mur; Lineare HWS-Maßnahmen in Form von Dämmen, Ufermauern, Geländeanhebungen; Setzung von ökologischen und flussmorphologischen Verbesserungsmaßnahmen.

Planungszeit: 2011 bis 2012

Planungskosten: € 115.000,--wobei Anteil Bund 85%, Anteil Gemeinde Unternberg 15%

Wirkung nach Realisierung: Anzahl geschützte Objekte: rd. 60, Schutz wichtiger Infrastruktureinrichtungen in den Ortsbereichen von Unternberg

Flussmorphologische Verbesserung: Ufergestaltung mit Aufweitung

Beteiligte Planer: dlp ZT-GmbH

Hochwasser 1966 in Unternberg/Neggerndorf

HW 1966 in Unternberg/Neggerndorf

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Gefahrenzonenplan Rauris

Ziel: Berechnung und Darstellung der Hochwasserabflusssituation für den Istzustand an der Rauriser, Seidlwinkl und Hüttwinkl Ache; Ausweisung der Gefahrenzonen.

Maßnahme: Untersuchung von rd. 18 km Gewässerstrecke

Planungszeit: 2010 bis 2012

Planungskosten: € 100.000,-- wobei Bund und Land jeweils 50 %

Zielerreichung: Für die Durchführung der hydraulischen Berechnungen gemäß Stand der Technik wird auf Basis eines Airborne Laser Scans und umfangreicher terristrischer Vermessungen ein 2 dimensionales Abflussmodell erstellt. Mit hoher Genauigkeit kann der Istzustand der Hochwasserabflusssituation dargestellt werden. Die Gefahrenzonenpläne werden öffentlich aufgelegt und kommissioniert.

Beteiligte Planer: Wölfle ZT-GmbH; TB Alois Gehnböck

Hochwasser Rauris 1965

HW 1965 in Rauris

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Gefahrenzonenplan Mittlere Salzach - Schluchtstrecke

Ziel: Berechnung und Darstellung der Hochwasserabflusssituation für den Istzustand an der Mittleren Salzach (Gemeinden Taxenbach, Lend und Goldegg). Ausweisung der Gefahrenzonen.

Maßnahme: Untersuchung von rd. 18 km Gewässerstrecke

Planungszeit: 2011bis 2012

Planungskosten: € 100.000,-- wobei Anteil Bund 100%

Zielerreichung: Für die Durchführung der hydraulischen Berechnungen gemäß Stand der Technik wird auf Basis eines Airborne Laser Scans und umfangreicher terristrischer Vermessungen ein 1 dimensionales Abflussmodell erstellt. Mit hoher Genauigkeit kann der Istzustand der Hochwasserabflusssituation dargestellt werden. Die Gefahrenzonenpläne werden öffentlich aufgelegt und kommissioniert.

Beteiligte Planer: Wölfle ZT-GmbH; TB Mayr & Sattler OG

Gefahrenzonenplan Mittlere Salzach - Schluchtstrecke

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Hochwasserschutz Flachau

Ziel: Hochwasserschutz bis zu einem 100jährlichen Ereignis für gefährdete Siedlungsbereiche an der Enns im Gemeindegebiet von Flachau; Integrales Schutzprojekt in Abstimmung mit dem Forsttechnischen Dienst der Wldbach- und Lawinenverbauung

Maßnahmen: Hochwasserrückhaltebecken mit Wildholzrechen an der Pleißling mit rd. 300.000 m3 Inhalt und 14,8 m Dammhöhe
Lineare Schutzmaßnahmen in Form von Dämmen, Ufermauern, Geländeanhebungen (3,7 km Länge); Tieferlegung des Flussbettes der Enns.
Beseitigung von bestehenden Engstellen im Abflussprofil durch Heben bzw. Neuerrichtung von Brücken
Ökologische und flussmorphologische Maßnahmen an der Enns (1 km Länge)
Live Bilder Baustelle Rückhaltebecken

Bauzeit: 2011-2014

Gesamtkosten: € 9,0 Mio, wobei 82,5% Anteil Bund, 17,5% Gemeinde Flachau

Wirkung: Künstlich geschaffener Retentionsraum: rd. 300.000 m³, Wildholzbewirtschaftung durch neuen Wildholzrechen, Anzahl geschützte Gebäude: rd. 320; Flussmorphologische Verbesserung: rd. 1.000 m Aufweitung der Enns

Beteiligte Firmen:
Wölfe ZT-GmbH, Salzburg
DI Dr. Peter Schubert, Bergheim
TB Dr. Petz, Hallwang
Christoph Bliem Bau GmbH, Flachau
Gebrüder Haider, Großraming
Michael Scharfetter OEG, Radstadt
Know How am Bau GmbH, Zell am See
Salzburger Sand-und Kieswerke, Salzburg
Gartengestaltung Tautermann GmbH, Eben

Hochwasserschutz Flachau

Folder zum Bauvorhaben Flachau finden Sie im Landversand

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Hochwasserschutz Rauris

Ziel: Hochwasserschutz bis zu einem 100jährlichen Ereignis für gefährdete Siedlungsbereiche an der Hüttwinkl-, Seidlwinkl- und Rauriser Ache, insbesondere für die Ortschaften Wörth und Rauris.

Maßnahmen: RÜB an der Seidlwinkl Ache mit rd. 20.000 m3
RÜB an der Hüttwinkl Ache mit rd. 380.000 m3 und 20 m Dammhöhe
Neuer Geschiebeausschüttraum an der Hüttwinkl Ache mit rd. 80.000 m3
Ablöse einer Wasserkraftanlage an der Seidlwinkl Ache
Lineare HWS-Maßnahmen in Form von Dämmen, Ufermauern, Geländeanhebungen

Bauzeit: 1999-2012

Gesamtkosten: € 7,5 Mio, wobei 58% Anteil Bund, 36% Anteil Land, 6% Wassergenossenschaft Rauris

Wirkung: Künstlich geschaffener Retentionsraum: rd. 400.000 m3, Geschiebe- und Wildholzbewirtschaftung durch neuen Geschiebeausschüttraum, Anzahl geschützte Gebäude: rd. 100 (Fremdenbetten: 800), Flussmorphologische Verbesserung: rd. 100 m Ufergestaltung mit Aufweitung

Beteiligte Firmen: Wölfle ZT-GmbH – wasserbautechnischer Planer und Projektkoordination
Moser-Jaritz ZT-GmbH – geotechnische Begleitplanung und Bauaufsicht
BauCon ZT-GmbH – Örtliche Bauaufsicht
SBV ZT-GmbH – Statische Ausführungsplanung
GLS Bau und Montage GmbH – Bauausführung Rückhaltedamm Hüttwinkl

Rückhaltedamm Hüttwinkl

Rückhaltedamm Hüttwinkl nach Fertigstellung im Juni 2009
Eine besondere Herausforderung war die Errichtung dieses
HW-RÜB samt 20 m hohen Damm in alpiner Tallage bei
Einhaltung der hohen Anforderungen der Staubeckenkommission.

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Hochwasserschutz Bruckbergkanal/Zell am See und Bruck

Ziel: Schutz vor Hochwasser aus dem Bruckbergkanal bis zu einem 100-jährlichen Hochwasserereignis im dicht verbauten Siedlungsbereich von Zell am See/Schützdorf und im Gewerbegebiet Ost in Bruck an der Großglocknerstraße

Maßnahmen: Ertüchtigung des bestehenden Bruckbergkanals sowie teilweise Neuerrichtung des Kanals auf insgesamt 3.700 m
Schaffung von Aufweitungsstrecken zur ökologischen Verbesserung

Bauzeit: 2003 - 2013

Förderbare Kosten: € 3,14 Mio, wobei im Mittel Anteil Bund und Land je 39%, Anteil WG Bruck-Zellermosse 22%, Sonderbeitrag 10%

Wirkung: Geschützte Gebäude: 260 Wohnhäuser und 24 Firmengebäude
Beibehaltung der Retentionswirkung auf landwirtschaftlichen Flächen
900 m Aufweitungsstrecke

Beteiligte Firmen: Verbundplan GmbH als wasserbautechnischer Planer
Bauausführung als Eigenregiebau der Bundeswasserbauverwaltung Salzburg

neuer Abschnitt des Bruckbergkanals

neuer Abschnitt des Bruckbergkanals
(Ein weiterer Bauabschnitt befindet sich zur Zeit in Ausarbeitung)

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Gefahrenzonenplan Enns

Ziel: Berechnung und Darstellung der Hochwasserabflusssituation für den Istzustand an der Enns (Gemeinden Flachau, Altenmarkt und Radstadt). Ausweisung der Gefahrenzonen. Erstellung von Maßnahmenkonzepten.

Maßnahme: Untersuchung von rd. 22 km Gewässerstrecke

Planungszeit: 2001 bis 2012

Planungskosten: € 450.000,- wobei Anteil Bund 100%

Zielerreichung: Für die Durchführung der hydraulischen Berechnungen gemäß Stand der Technik wurde auf Basis eines Airborne Laser Scans und umfangreicher terristrischer Vermessungen ein 2 dimensionales Abflussmodell erstellt. Mit hoher Genauigkeit konnte der Istzustand der Hochwasserabflusssituation dargestellt werden. Die Gefahrenzonenpläne wurden zum Teil bereits öffentlich aufgelegt und kommissioniert. Die entwickelten Maßnahmenkonzepte für Flachau und Altenmarkt waren Grundlage für weiterführende Detailprojekte.

Beteiligte Planer: Hydroconsult GmbH, Pieler ZT-GmbH, Freiland Umweltconsulting ZT-GmbH

Gefahrenzonenplan Enns

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Gefahrenzonenplan Pongauer Taurach, Groß- und Kleinarler Ache

Ziel: Berechnung und Darstellung der Hochwasserabflusssituation für den Istzustand an der Pongauer Taurach sowie Groß- und Kleinarler Ache. Ausweisung der Gefahrenzonen.

Maßnahme: Untersuchung von rd. 32 km Gewässerstrecke

Planungszeit: 2007 bis 2012

Planungskosten: € 310.000,- wobei Anteil Bund 50% und Anteil Land 50%

Zielerreichung: Für die Durchführung der hydraulischen Berechnungen gemäß Stand der Technik wurden auf Basis von Airborne Laser Scans und umfangreicher terristrischer Vermessungen 2-dimensionale Abflussmodelle erstellt. Mit hoher Genauigkeit können die Istzustände der Hochwasserabflusssituationen an den 3 Gewässern dargestellt  werden. Die relevanten Hochwasserszenarien werden unter Berücksichtigung von möglichen Geschiebe- und Wildholzeinstößen sowie Brückenverklausungen gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung entwickelt. Die Gefahrenzonenpläne sollen im Jahr 2010  öffentlich aufgelegt und kommissioniert werden.

Beteiligte Planer: dlp ZT-GmbH, Pieler ZT-GmbH, Hydroconsult GmbH

Gefahrenzonenplan Pongauer Taurach, Groß- und Kleinarler Ache
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Rückfragen: Fachabteilung Wasserwirtschaft