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Stickstoffoxide (NOx)

Bei allen Verbrennungsprozessen entstehen als Nebenprodukte auch Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) in je nach Prozess unterschiedlichen Anteilen. In der Atmosphäre wird NO teilweise zu NO2 oxidiert.

Negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen gehen in erster Linie von NO2 aus. Für diesen Stoff wurden daher Immissionsgrenzwerte festgelegt. Weiters wurden Reduktionsziele für die Gesamtemission von NOx gesetzlich festgelegt.

Die Zahlen zu den Grafiken finden Sie hier.

Entwicklung der Emission von Stickstoffoxiden

Rückgang der NOx-Emissionen von rd. 15.000 t im Jahr 1990 auf weniger als 12.000 t im Jahr 2005

Zu Beginn der 90er-Jahre kam es zu einer deutlichen Reduktion der Emission durch die Einführung der Katalysatorpflicht für Benzin-PKW und die strengeren Grenzwerte für Diesel-PKW. Dieser Trend wurde durch den steigenden Verkehr und den immer höherern Anteil an Dieselfahrzeugen gebremst. Der Rückgang 1999 ist auf die Sperre des Tauerntunnel zurückzuführen. Seit 2000 ist die Emission annähernd gleichgeblieben.

Stand 28.8.2008
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Anteile der Emittentengruppen an der Emission von Stickstoffoxiden (NOx) im Jahr 2006

Anteil der Quellen von NOx-Emissionen im Land Salzburg 2003: Straßenverkehr 55 %, off-road 18 %, Arbeitsstätten 18 %, Energieversorgung 1 %, Hashalte 6 %, Sonstige 2 %.

Stand 28.8.2008
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Gegenüberstellung von Emission von Stickstoffoxiden (NOx) und der Immission von Stickstoffdioxid (NO2)

Beides, Emissionen von NOx und Immissionen von NO2 sind in der Stadt Salzburg bis zum Jahr 2005 auf 1.700 t jährlich bzw. 55 µg/m3 gesunken und sind damit deutlich geringer als jene in den 1980er Jahren.

Emission und Immission lassen sich auf Grund der von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Wetterverhältnissen (und somit meteorologischen Ausbreitungsbedingungen) nicht direkt vergleichen. Diese Grafik soll nur einen groben Anhaltspunkt für den Verlauf der Trends geben.

Stand 28.8.2008
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