Der LA 21 Prozess
Gemeindeprozesse entwickeln sich dynamisch, vielfältig und sind nicht miteinander vergleichbar. Trotzdem kann ein qualitätsvoller LA 21-Prozess grundsätzlich in Teilschritte gegliedert, wobei insbesondere Bürgerbeteiligung, zukunftsfähige Qualitäten und die Projektumsetzung von Beginn weg im Mittelpunkt stehen.
- Sensibilisieren, Informieren und Entscheiden (am Ende steht der Beschluss der Gemeindevertretung und die Auswahl einer LA 21 erfahrenen Prozessbegleitung
- Starten und Aufbauen (Gründung einer LA 21-Trägergruppe, die einen Querschnitt durch die Bevölkerung repräsentierten sollte)
- Analysieren (herausfinden, wo man selber steht auch im Kontext mit anderen, Stärken-Schwächen Analyse, klarerweise aufbauend auf bereits vorhandenen Vorarbeiten der Gemeinde)
- Zusammentragen von Visionen, Zielen, Umsetzungsideen
- ein Zukunftsprofil entsteht (Visionen, Ziele und Maßnahmen werden gemeinsam entwickelt, dem Aktionsprogramm werden zukunftsfähige Qualitäten wie Regionalität, Natürlichkeit, Langfristigkeit, Nähe, Partnerschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit, Vielfalt zu Grunde gelegt)
- Projekte umsetzen
- Kontinuität erreichen (z.B. die erarbeiteten zukunftsfähigen Qualitätskriterien - ein zentrales Ergebnis des gemeinsamen Prozesses - auch in die Entscheidungsfindung der Gemeinde einfließen lassen)

