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Nachhaltigkeit

Es ist zu befürchten, dass die folgenden Generationen ein vernichtendes Urteil über den Umgang von uns Heutigen mit den gemeinsamen Lebensgrundlagen fällen werden – wenn sie es noch können.

Trotz der großen Erfolge des weitgehend technisch orientierten Umweltschutzes in den vergangenen 25 Jahren ist die Umwelt in vielerlei Hinsicht nach wie vor massiv belastet – der Bericht der Europäischen Umweltagentur "Umwelt an der Wende des Jahrhunderts" geht nach wie vor von einer in vielen Umweltbereichen besorgniserregenden Entwicklung und einem schlechten Zustand aus. Diese Umweltprobleme – z. B. die Bedrohungen durch den Klimawandel – sind in aller Regel nicht mit den herkömmlichen Instrumenten der Umweltpolitik lösbar – es bedarf fächer- und sektorenübergreifender Ansätze. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es einer grundlegenden Änderung der Lebens- und Wirtschaftsweise bedarf, um die Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten. Der allen Konzepten in dieser Hinsicht zugrundeliegende Gedanke ist die "Nachhaltige Entwicklung".


Baum

"Nachhaltige Entwicklung" bedeutet – kurz gesagt – die Wahl von Wirtschafts- und Lebensweisen, die sicherstellen, dass auch spätere Generationen ihre Bedürfnisse nach Wohlstand und Lebensqualität in angemessener Weise befriedigen können. Und die es ernst meinen fügen hinzu: Die Wahl von Wirtschafts- und Lebensweisen, die von allen ErdenbürgerInnen beansprucht werden können, ohne das globale Ökosystem zu zerstören.

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Rückfragen: Markus Graggaber, DW 4738
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