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Feinstaub (PM10)

Die Gesamtemission von Feinstaub ist schwer zu beziffern, weil viele verschiedene Primär-Emittenten existieren (z.B. Bodenabtrag, Umschlag von Schüttgut, Pflanzenfasern aus der Landwirtschaft), deren Beitrag kaum mess- oder berechenbar ist . Zusätzlich werden Staubpartikel auch aus gasförmigen Luftschadstoffen (z.B. aus SO2, NOx) gebildet.

Die vorliegende Berechnung beschränkt sich daher auf Emissionen aus Verbrennungsprozessen und auf diffuse Emissionen des Straßenverkehrs.

Die Zahlen zu den Grafiken finden Sie hier.

Entwicklung der Emission von Feinstaub (PM10) aus Verbrennungsprozessen und nicht-pyrogenen Verkehrsemissionen (Bremsen- und Reifenabrieb, Wiederaufwirbelung)

Der Anteil der Haushalte an der Feinstaubbelastung ist im jahr 2005 gegenüber 1990 mehr als halbiert worden. Insgesamt werden mehr als 1.200 t Feinstaub pro Jahr emittiert.
Im Verkehrsbereich wird die Reduktion bei den LKW (infolge strengerer Grenzwerte) durch den steigenden Anteil an Dieselmotoren bei den PKW und die steigende Fahrleistung annähernd ausgeglichen. Der Rückgang bei den Haushalten kommt durch den Ersatz stark rauchender alter Holz- und Kohleöfen durch moderne Heizungsanlagen (Öl, Gas oder Pellets) zustande. Einen sehr hohen Anteil hat der off-road-Bereich (Traktoren, Pistenwalzen, Baumaschinen, Radlader etc.), für die bis 1999 kaum Regelungen bezüglich der Abgaswerte existierten.

Stand 28.8.2008