Kyoto-Optionenbericht
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In seiner Sitzung vom 7. Juni 2000 hat der Salzburger Landtag beschlossen, „die Landesregierung aufzufordern, einen Kyoto-Optionenbericht vorzulegen und Strukturen vorzuschlagen, die eine kontinuierliche und zentrale Bearbeitung des Themas gewährleisten. Der Bericht soll auf der Grundlage des entsprechenden Strategiepapieres des Bundes vom Land unter Einbeziehung der Arbeitsgruppe Klimaschutz erarbeitet und in der Folge im Wege des Ressorts dem Landtag zugeleitet werden“. Mit Oktober 2000 hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft einen ersten Entwurf der Klimastrategie Österreichs zur Umsetzung des Kyoto-Zieles vorgelegt. Auf Basis dieses Strategiepapieres wurden die Arbeiten zum Kyoto-Optionenbericht Salzburg aufgenommen.
Um dem Auftrag des Herrn Landesamtsdirektors nach Einbeziehung vorhandener Ergebnisse zum Thema (insbesondere aus anderen Bundesländern) im Hinblick auf die bestehende Ressourcenknappheit nachzukommen, wurde mit der Energieverwertungsagentur ein auf diesem Gebiet sehr erfahrener externer Partner verpflichtet.
Auf Wunsch von Landesrat Dr. Raus wurde eine Rohfassung des Kyoto-Optionenberichtes Salzburg auch Interessensvertretern zur Kommentierung vorgelegt. In Abstimmung mit Herrn Landesrat Dr. Raus wird dieser Bericht dem Landtag im Wege des Herrn Landesamtsdirektors zugeleitet.
Um das ambitionierte österreichische Kyotoziel zu erreichen, gilt es primär, Maßnahmen mit hohem Reduktionseffekt an Treibhausgasen bis zur Kyoto-Verpflichtungsperiode zu identifizieren und umzusetzen. Darüber hinausgehend gibt es Maßnahmen, die wegen der zurecht eingeforderten Vorbildwirkung des Landes wichtig sind. Daneben gibt es Maßnahmen, die zwar kurzfristig nur in geringem Maße zu Treibhausgasreduktionen beitragen, längerfristig aber wichtig sind.
Die Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase in Salzburg werden im Kyoto-Optionenbericht Salzburg in folgende 7 Handlungsfelder zusammengefasst:
- Energiebereitstellung und Geräteeffizienz
- Raumwärme und Warmwasser (in Wohn-, Dienstleistungs- und öffentlichen Gebäuden)
- Raumplanung und Verkehr
- Industrie und produzierendes Gewerbe
- Abfallwirtschaft
- Landwirtschaft und Forstwirtschaft
- Sonstige Gase
- Begleitende Maßnahmen

