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Klimaschutz

Die Analyse langer meteorologischer Reihen zeigt neben stets auftretenden Schwankungen deutliche Klimaveränderungen in den letzten Jahrzehnten. Besonders einprägsam sind die Änderungen bei der Temperatur, die im letzten Jahrhundert im globalen Mittel um etwa 0,6 °C gestiegen ist. Im europäischen Mittel stieg die Temperatur im selben Zeitraum um etwa 0,8 °C, in Österreich um 1,8 °C.

Die Erklärung der sehr raschen Erwärmung des letzten Jahrhunderts setzt in erster Linie bei der Änderung der Zusammensetzung der Atmosphäre an: durch die steigende Konzentration an CO2 und anderen so genannten Treibhausgasen (Methan, Lachgas, FCKWs, Ozon), d.h. an Gasen, welche die kurzwellige Strahlung der Sonne weitgehend ungehindert durchlassen, die längerwellige Ausstrahlung der Erde aber absorbieren (Treibhauseffekt), steht dem Klimasystem zunehmend mehr Energie zur Verfügung. Der bisherige Gleichgewichtszustand zwischen eingestrahlter und abgestrahlter Energie ist gestört.


Baum

Ursache für die Zunahme der Treibhausgaskonzentrationen sind mit höchster Wahrscheinlichkeit menschliche Aktivitäten, vor allem das Verbrennen fossiler Brennstoffe, sei es zur Erzeugung von Raum- und Prozesswärme, zur Fortbewegung (Verkehr) oder zur Bereitstellung anderer Energieformen (zB Strom). Aber auch Aktivitäten etwa im Bereich der Landwirtschaft (zB Mineraldüngung, Reisanbau), die Tierhaltung oder das Roden von Urwäldern liefern beachtliche Beiträge.

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Rückfragen: Markus Graggaber, DW 4738
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