Radioaktive Strahlung:
Alphastrahlen stellen für den Menschen nur dann eine Gefahr dar, wenn sie eingeatmet oder verschluckt werden, oder in eine offene Wunde gelangen. Sie können die Haut nicht durchdringen und sind etwa durch Papier abschirmbar. Betastrahlen bestehen aus sehr kleinen, elektrisch geladenen Teilchen (Elektronen und Positronen). Sie durchdringen die menschliche Haut, können aber durch dünnes Aluminiumblech oder Glas aufgehalten werden. Die besonders schädlichen Gammastrahlen können nur von dicken Bleiziegeln oder Betonmauern wesentlich reduziert werden. Grundsätzlich sind die natürliche und künstliche Radioaktivität zu unterscheiden. In der Natur kommen viele chemische Elemente auch in einer radioaktiven Form vor. Je nach Element haben sie unterschiedliche Halbwertszeiten (Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der die Hälfte der radioaktiven Atome zerfällt. Sie ist für jedes Radionuklid eine charakteristische Größe.) Beim Zerfall eines radioaktiven Atomkerns entsteht ein anderes Element. Das Zerfallsprodukt kann wiederum radioaktiv oder stabil sein. Bei der künstlichen Radioaktivität wird ein stabiler Atomkern durch Neutronenbeschuss instabil gemacht oder radioaktive Atomkerne noch instabiler gemacht werden (wie beim Uran für Kernkraftwerke). |