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Ökologischer Rucksack von Nahrungsmitteln

Die Größe des ökologischen Rucksacks von Nahrungsmitteln hängt hauptsächlich von folgenden Faktoren ab:

Tierische Produkte pflanzliche Produkte
verarbeitet frisch
Konventioneller Anbau ökologischer Anbau
Übersee Regional
Flugzeug, Schifftransport, Lkw Schiene


Allein der Transport für Nahrungs- und Futtermittel ist für 9% der klimarelevanten Gesamtemissionen verantwortlich. Seit 1980 sind die Lebensmitteltransporte um mehr als 40% gestiegen. Bezogen auf den Transport von 1kg innerhalb Deutschlands ist die Umweltbelalstung für:

Transporte aus Übersee mit dem Flugzeug90x
Transporte aus Übersee mit dem Schiff11x
Transporte innerhalb Europas mit dem Lkw1-3x

so hoch.


Beispiele für Transportkilometer:

Kiwis aus Neuseeland     21.250 km
Erdbeerjogurth nur Rohstoffe
inkl. Verpackung
2.306 km
9.115 km
Orangensaft (Lkw in Europa)1.200 km
Müsli (Flocken, Nüsse, Rosinen, Zucker/Honig)1.200 km
Verarbeitete Milchprodukte ( z.B. Jogurth, Topfen) im EUDurchschnitt700 km
Frischmilch im EU-Durchschnitt450 km
Kiwis aus Italien (geschätzt)400 km


Umwelttipps:

  • Kauf von frischem Obst und Gemüse aus der Region (z.B. Schrannenmarkt in der Stadt Salzburg, direkt beim Erzeuger, (Bio)bauernmärkte)
  • Saisonale Produkte bevorzugen (z.B. keine Erdbeeren im Winter)
  • Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau bevorzugen
  • Frische Produkte sind gesünder und ökologisch verträglicher als Halbfertig- oder Fertigprodukte
  • Weniger Fleisch und mehr Gemüse ist gesünder, umweltfreundlicher und sozial gerechter


Rückfragen: Dr. Brigitte Fischer-Ogrisegg, DW 4379