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Netzstrom – Akku – Batterie?!

Jederzeit Spaß, Spiel und Erreichbarkeit sind die neuen Ansprüche einer Fun- und Informationsgesellschaft. Konsequenzen daraus sind eine Fülle elektrischer und elektronischer Geräte, die nur mit Batterien oder Akkus betrieben werden bzw. werden können. Batteriestrom ist teuer (ca. 1000x teurer als Netzstrom) und Batterien benötigen bei ihrer Herstellung 40 – 500x mehr Energie, als sie beim Gebrauch abgeben können. Diese Ineffizienz kann durch die Verwendung von Akkus (am besten Nickel Metallhydrid (NiMH)) gemildert werden und hilft Kosten sparen. (Strom aus Akkus ist ca. 100x teurer als Netzstrom). Bei guter Pflege mit einem geeigneten Ladegerät kann ein Akku 1000x geladen und entladen werden.


Umwelttipps:

  1. Grundsätzlich Geräte mit Möglichkeit eines Netzanschlusses bevorzugen

  2. Mobile Geräte, die häufig genutzt werden, mit Akkus betreiben:
    Dabei ist zu beachten:
    • Nickel-Metallhydrid Akkus bevorzugen
    • Regelmäßige Wartung
    • Ladegerät sollte Entladetechnik und Abschaltautomatik besitzen
    • Nach jedem 10. Laden sollte auch ein moderner NiMH-Akku voll entladen werden, um die Funktionsdauer möglichst lange zu erhalten
    • Akkus verlieren im Laufe des Gebrauchs an Kapazität (Überladung und Memory-Effekt)
    • Akkus entladen sich auch bei Nichtgebrauch

  3. Nur für Geräte, die nicht regelmäßig genutzt werden, Primärbatterien verwenden wie z.B. Blitzlicht, Uhren und Wecker,
    Dabei ist zu beachten:
    • Wiederaufladbare Alkali-Manganbatterien bevorzugen
    • Baldiges Aufladen erhöht die Lebensdauer (anders als bei Akkus)

  4. Ausgediente Batterien bei den Sammelstellen des Händlers oder der Gemeinde zurückgeben

  5. Ausgediente Geräte bei der Elektroaltgeräte-Sammlung des Händlers oder der Gemeinde abgeben


Rückfragen: Dr. Brigitte Fischer-Ogrisegg, DW 4379