Abfallvermeidung
- Die Qualität – Qualität geht vor Quantität
- Regionalität – (saisonale Produkte) aus der Region
- Nutzen statt kaufen
- Tipps für den Alltag
Nachhaltige Abfallwirtschaft heißt vorzusorgen, damit möglichst wenig Nachsorge notwendig ist. Vorsorge bedeutet aber auch Schonung von Rohstoffen und sparsamer Energieverbrauch, nicht nur bei der Herstellung von Gütern, sondern auch im Alltag jeder/jedes Einzelnen. Das ist kein Appel für Verzicht, sondern für einen höheren Anspruch an die Qualität des Handelns mit Verstand und Verantwortung gegenüber der Mit- und der Nachwelt.
Konsumverhalten und Abfall stehen in direktem Zusammenhang. Manchen Dingen sehen wir nicht sogleich an, welche Umweltbelastungen dahinter stecken, welchen „ökologischen Rucksack“ (zum Beispiel eines PC´s oder einer Aludose) wir uns mit dem Kauf eines bestimmten „Dings“ umgehängt haben. Im Detail sind diese Umweltbelastungen nur aufwendig zu ermitteln. Die Frage nach der Umweltverträglichkeit eines Produkts lässt sich ein wenig abschätzen, wenn wir zumindest 3 Fragen stellen:
Die Qualität – Qualität geht vor QuantitätQualitativ hochwertige Produkte sind langfristig günstiger, erfreuen uns länger, gewinnen eher an Wert und unterliegen nicht dem modischen Verschleiß. Auch Reparaturen lohnen sich bei qualitativ hochwertigen Waren. Als Orientierungshilfe für „ökologische“ Qualität, gibt es das österreichische Umweltzeichen. Es ist ein strenges Gütesiegel und wird für die Dauer von 3 Jahren vergeben. Etwas weniger streng ist das europäische Umweltzeichen |
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Regionalität – (saisonale Produkte) aus der RegionDer kurze Weg vom Hersteller zum Verbraucher spart Energie, erfordert weniger aufwendige Verpackung und stärkt das gegenseitige Vertrauen von Erzeuger und Konsument, speziell bei Lebensmitteln. Wer Produkte der Region kauft, kennt eher die Bedingungen (soziale und Umweltstandards) unter denen sie hergestellt wurden. Ganz anders ist es bei Importwaren. Bei diesen sind im allgemeinen weder soziale noch Umweltstandards bekannt. Je billiger ein Produkt im Vergleich zu heimischer Ware angeboten wird und je weiter entfernt die Produktionsstätte liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass auf Kosten von Umwelt und Menschen (z.B. Kinderarbeit, sklavenähnliche Bedingungen) produziert wurde. |
Nutzen statt kaufenNicht jedes Ding muss ich besitzen, um es – oft nur kurzzeitig – nutzen zu können. Verleihdienste – geschäftlich und privat – helfen weiter und sparen Kosten. Umweltschutz bei Zeltfesten (Geschirrmobil, Leihgeschirr) |
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Tipps für den Alltag
- Abfallarmer Einkauf: Bevorzugen Sie Pfand-(Glas)flaschen, Kaufen Sie in der Milchkanne Milch beim Milchautomaten, verwenden Sie Einkaufskorb und Stofftasche und Einkaufsbox für Obst, Käse und Wurstwaren für Ihre Haustiere empfiehlt sich Trockenfutter in Großpackungen und gelegentlich Innereien beim Metzger für Haushund und -katze statt Dosenfutter
- (Mobile) Elektrische/elektronische Geräte: Verwendung von Netzstrom und/oder aufladbaren Akkus statt Wegwerfbatterien
- Vermeidung (gefährlicher) Chemikalien im Haushalt: durch Verwendung von Saugglocke oder Abflusssieb statt Abflussreiniger, Farben auf Wasserbasis (Umweltzeichen), biologische Schädlingsbekämpfungsmittel. Hierzu s.a.: Ungebetene Gäste (pdf, 780KB), Pumpzerstäuber statt Spraydosen (kein Treibgas)
- Wiederverwendbare Produkte (Mehrweg):Stoffwindeln oder Windelservice statt Wegwerfwindeln, Stofftaschentücher und -servietten
- Umweltfreundliche Produkte für Schule und Büro: Verwendung von Recyclingpapier, Füllfedern mit Kolben oder Nachfülladapter, Buntstifte statt Filzstifte, lösungsmittelfreie Kleber (nachfüllbar), Refillsystemen für Drucker und Kopiergeräte, Trockentextmarker, Wachsmalkreiden statt Flipchart-Marker
- Papiervermeidung: Abwehrmaßnahmen gegen unerwüschtes Werbematerial
- Weihnachtstipps

