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Gartenschläfer

Es ist unkannt, ob diese Art in Salzburg vorkommt


Gartenschläfer sind leicht erkennbar

Diese Art ist dämmerungs- und nachtaktiv und etwas größer als die Baumschläfer. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt etwa 10-18 cm, ihr Gewicht etwa 50-180g, der 10-14 cm lange Schwanz besitzt an seinem Ende eine Quaste. Die Ohren der Gartenschläfer sind groß, das Fell oberseitig grau, bauchseitig weiß. Leicht erkennbar sind die Tiere an der maskenartigen Gesichtszeichnung.

Die Art ist in Europa weit verbreitet

Der Gartenschläfer besiedelt die Iberische Halbinsel im Westen, Nordafrika, über Luxemburg bis um Südural im Osten.

Sie benötigen trockenwarme Landschaften mit lockerer Vegetation. Spitzenberger et al.(2001) geben als typisches Habitat offene, felsige Flächen, Blockschutt und Steinmauern an, wo er seine Nahrung findet.
Dichte Wälder und Labwälder werden als Lebensraum gemieden. Er besiedelt im Mittelmeerraum felsige Lebensräume, Mischwälder, Obstgärten und Weinberge.  In Mittel- und Osteuropa ist er meist in Nadel- und Mischwäldern mit lichter Bodenvegetation anzutreffen. In der montanen Höhenstufe ist er in Fichten- und Fichtentannenwäldern zu finden. Sie bauen eigene Nester aus Moos, Laub, Haaren und anderem Material .
Vertikal ist der Gartenschläfer in der submontanen bis hochsubalpinen Höhenstufe verbreitet. Er ist in Österreich in Vorarlberg, Tirol und Osttirol und Kärnten anzutreffen. Derzeit kommen sie wahrscheinlich im Bundesland Salzburg nicht vor.
Gartenschläfern bevorzugen tierische Kost wie Insekten, Spinnen, Wirbeltiere; seine pflanzliche Kost setzt sich aus Früchte, Samen, Knospen und Blätter. zusammen Sie  jagen bei Dämmerung und in der Nacht.

Gartenschläfer halten Winterschlaf in Boden- und Baumhöhlen, und in Nistkästen; dieser dauert von Oktober bis Ende März.

Diese Säugetierart ist gefährdet und daher EU-weit geschützt.

Soweit in der Roten Liste des Umweltbundesamtes beschrieben, ist in Känten eine Gefährdung dieser Tierart gegeben.  Gartenschläfer sind in Salzburg sehr selten; die einzige bisher bekannte Feststellung ist in den Hohen Tauern im Habachtal aus dem Jahr 1954. Nach Zulka et al. (2005) ist der Bestand an Gartenschläfern österreichweit gleichbleibend, ebenso die Entwicklung der Gartenschläferhabitate,  Die Habitatverfügbarkeit ist als mäßig gering angegeben
In Salzburg gibt es kein aktuelles Gartenschläfervorkommen; aus EU-rechtlichen Überlegungen wurde er trotzdem in die Artenliste der Salzburger Pflanzen- und Tierartenschutzverordnung aufgenommen. Er ist durch die Berner Konvention europaweit geschützt.  

Literatur

Rote Liste

Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Berner Konvention

Bonner Konvention

Biodiversität in Österreich

Biogeographische Regionen

Umweltbundesamt

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