Logo Land Salzburg
von A bis Z
  

Alpines Ödland

Der Gesetzestext definiert das alpine Ödland als ein land- und forstwirtschaftlich nicht kultiviertes Gebiet oberhalb der Zone des geschlossenen Waldes. Aus biologischer Sicht sind diese weitgehend natürlich gebliebenen Hochlagen keineswegs öd, sondern beinhalten in unterschiedlichsten Lebensräumen eine große Vielfalt von speziell an die Höhe und die langen Winter angepassten Tier- und Pflanzenarten.

Die jeweilige Artengarnitur hängt sehr stark vom Gesteinsuntergrund (silikatische, karbonatische oder Misch-Gesteine) ab. Das Spektrum der Biotope umfasst Zwergstrauchheiden, alpine Rasen, Fels- und Schuttfluren bis hinauf zu den Gletschern und ihren Vorfeldern. Die Gletscher stellen, auch wenn sie in der letzten Zeit stark zurückgehen, als Trinkwasserreserven der Zukunft ein wichtiges Potenzial unseres Landes dar.

Bekannte und äusserst attraktive alpine Pflanzenarten wie das Edelweiß, die Alpen-Aster, der Gletscher-Hahnenfuß oder verschiedenen  Steinbrech-Arten sind hier beheimatet. Zu den charakteristischen Tierarten der höchsten Lagen zählen der Mauerläufer mit seinen  leuchtend roten Flügeldecken, die Schneemaus, der Schneefink und das Schneehuhn.

Zurück zu "gesetzlicher Lebensraumschutz"


Zugriffsstatistik Lebensraumschutz
Locations of visitors to this page



Rückfragen: Günther Nowotny