Skabiosenschärmer
Der Skabiosenschwärmer ist ein Vertreter der Schwärmer Skabiosenschwärmer sind Bewohner blütenreicher Wiesen gemäßigter Regionen, auf denen er zwischen Mai und Juni anzutreffen ist.
Er besitzt eine Spannweite von etwa 35 - 45 mm; seine Flügel sind durchsichtig ähnlich denen der Glasflügler und besitzen außerdem eine feine Längsrippung. Der gedrungene Körper ist hummelähnlich und behaart. Die scheuen Falter fliegen in den Mittagsstunden an Blütenpflanzen. Auffällig sind die langen, keulenförmigen Fühler. Der Skabiosenschwärmer fliegt bevorzugt an sonnigen Hängen, Berg- und Waldwiesen, ist aber auch in kräuterreichen Ödlandschaften anzutreffen. Diese Schwärmerart fliegt in einer, selten zwei Generationen pro Jahr. Der Skabiosenschwärmer saugt Nektar im Schwirrflug. Gelegentlich findet man ihn auch als Besucher am Sommerflieder.
Die Raupen dieses Tagfalters sind etwa 35mm, besitzen eine grünliche Färbung mit braunen Flecken und einem braunen Horn. Bevorzugte Futterpflanzen der Raupe sind die Witwenblume, die Wilde Karde, der Gemeine Teufelsabbiss, und die Skabiose. Diese Falterart überwintert als Puppe in einem lockeren Gespinst.
Diese Schmetterlingsart gilt laut Roter Liste als gefährdet bis stark gefährdet. Es ist der Strukturwandel in Forst- und Landwirtschaft, die Artenverarmung der Wiesen durch oftmalige Mahd, Düngereintrag und Viehtritt einerseits, aber auch durch touristische Nutzung (Schifahren) andererseits, die zu seiner Gefährdung beitragen. Bei uns im Bundesland Salzburg gilt der Skabiosenschwärmer als eine durch die Tier- und Pflanzenartenschutz VO vollkommen geschützte Tierart..
Weiterführende Links:
Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung
Rote Liste gefährdeter Tierarten
Ursachen für die Gefährdung der Tiere
Washingtoner Artenschutzabkommen
Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten
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