Labkrautschwärmer

Labkrautschwärmer Bildquelle: www.schmetterling-raupe.de
Der Labkrautschwärmer ist eine tag- bis dämmerungsaktive, bunte Schwärmerart mit einer Flügelspannweite von 70-80 mm. Seine Flügel sind abwechselnd olivgrün und weißgelb gebändert, mit einem bläulichen Saum. Die Hinterflügel besitzen einen leuchten roten Fleck, den er zur Feindabschreckung präsentiert.
Labkrautschwärmer sind Wanderfalter, die in Nordamerika, Europa und Asien beheimatet, jedoch nirgends weit verbreitet sind. Sie saugen an den Blüten seiner Nahrungspflanzen. Die Raupen des Falters schlüpfen aus winzigen Eiern, die in kleinen Grüppchen an der Oberseite der Nahrungspflanzenblätter abgelegt werden. Labkrautschwärmer fliegen meist in einer Generation, selten jedoch zwei von Mitte Mai bis Mitte Juli bzw. August.
Je nach den klimatischen Gegebenheiten bildet diese Schmetterlingsart ein bis zwei Generationen aus; bei uns fliegt sie zumeist jedoch nur in einer Generation. Die Raupe dieses Schmetterlings lebt von den Blättern des Labkrauts, des Weidenröschens, und der Fuchsie; bevorzugte Biotope sind Feldraine, Waldränder und Waldlichtungen. Seine Raupe ist wie die typische Schwärmerraupe mit einem Horn ausgestattet. Die Färbung ist grün, später dunkel mit beidseits zweireihig hell umrandeten Flecken. Sie verpuppt sich am Boden in einem Gespinst. Ein Teil der Puppen überwintert.
Der Labkrautschwärmer ist gefährdet; der Hauptgrund für den Rückgang der Bestände dieser Schmetterlingsart ist, dass eine seiner Futterpflanzen, die Färberröte nicht mehr angebaut und kultiviert wird, wurde dem Labkrautschwärmer ein Teil seiner Lebensgrundlage entzogen wurde.
Weiterführende Links:
Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung
Rote Liste gefährdeter Tierarten
Ursachen für die Gefährdung der Tiere
Washingtoner Artenschutzabkommen
Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten
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