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Schwärmer

Schwärmer sind mit weltweit etwa.1000, mitteleuropaweit ca. 30 Arten bekannt. Bei ihnen handelt es sich um sehr große, etwa 40-135 mm große Falter mit elegantem Flügelschnitt. Sphingidae sind nacht- und dämmerungsaktiv, seltener eher tagaktiv (tagaktive Schwärmer sind z.B. das Taubenschwänzchen und der Hummelschwärmer).

Schwärmer sind ausgezeichnete Flieger, einige Arten sind Wanderfalter, die  jährlich aus Südeuropa über die Alpen nach Mitteleuropa einwandern.

Die Schwärmer besitzen lange, schmale Vorderflügel und kleine Hinterflügel. Schwärmer haben zumeist eine auffällige Flügelzeichnung und zum Teil auch große Augenflecken (Feindabschreckung). Der Körper ist torpedoförmig. Ihr Rüssel ist oft lang; einige Arten können vor langröhrigen Blüten im Schwirrflug stehen und so den Nektar saugen.

Die großen, zumeist unbehaarten  Schwärmerraupen besitzen eine walzenförmige Gestalt; an ihrem Hinterende tragen sie zumeist ein charakteristisches Horn. Die Futterpflanzen der Raupen ist von der Schwärmerart abhängig (z.B.: Nachtkerzenschwärmer, Wolfsmilchschwärmer, Windenschwärmer, Kiefernschwärmer usw.)  

Einige Schwärmerarten sind durch die spezielle Lebensweise und durch die besondere Anpassung der Raupen sehr gefährdet. Sie gelten als im Bundesland Salzburg durch die Salzburger  Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung landesweit, sowie im Falle des Nachtkerzenschwärmers, der Bestandteil der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie, Anh.IV ist, europaweit geschützt.

Literatur




Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Biodiversität in Österreich

Umweltbundesamt

Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

Insektenlebensraum Wald

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Rückfragen: Mag. Michael Hubka