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Augenfalter

Waldbrettspiel      Bildquelle: www.schmetterling-raupe.de

Waldbrettspiel      Bildquelle: www.schmetterling-raupe.de


Die Familie der Augenfalter umfasst viele Arten

Augenfalter gehören systematisch zu den Edelfaltern (Fleckenfalter) und umfassen etwa 1/3 aller Tagfalter. Die Falter sind mittelgroß und braun bis dunkelbraun gefärbt. Sie besitzen deutliche Augenflecke zur Feindabschreckung. Diese können je nach Art verschieden groß sein.
. Viele von ihnen fliegen in einer Generation, manche in einer zweiten von Mai bis September. Ihre Raupen sind grünlich und bräunlich gefärbt und durchwegs glatt; sie besitzen einen dicken Kopf und ein stark verjüngtes Hinterteil; die Hauptnahrung der Raupen sind Gräser, an denen sie nachts fressen. Die Verpuppung erfolgt meist im Boden. Die Puppen hängen an Stängeln  der Futterpflanze.


Augenfalter beötigen naturbelassene Lebensräume

Lebensraum der Augenfalter sind Waldränder, Waldlichtungen, Gehölzstreifen, offenes Grasland, halbschattige Waldbereiche und trockene, blütenreiche Lichtungen. Mohrenfalter kommen bis ins Hochgebirge (3000m) vor; Zu dieser Unterfamilie gehören das Schachbrett, der Kleine und Große Waldportier, der braune Waldvogel, das Ochsenauge, der Gelbringfalter und viele andere Sie bilden auch viele endemische Arten aus (z.B. Lungauer Mohrenfalter , Verbreitungszentrum im Lungau)  Die Gefährdung der Augenfalter ergibt sich durch die Methoden der modernen Land- und Forstwirtschaft:  Umwandlung von Laubwäldern in schnellwüchsige, eintönige Fichtenforste, Mahd bis zum Waldrand, Aufforstung von Waldlichtungen und Intensivierung extensiv genutzter Wiesenbereiche.
Als einziger Vertreter der Augenfalter genießt bei uns der Gelbringfalter europaweiten Schutz und gilt in Salzburg als vollkommen geschützte Art.   

Literatur




Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Biodiversität in Österreich

Umweltbundesamt

Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

Insektenlebensraum Wald

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Rückfragen: Mag. Michael Hubka