Eschenscheckenfalter

Der Eschenscheckenfalter ist ein mittelgroßer, auffällig gefärbter Tagfalter. Er ist unterseitig dominierend orange gefärbt, besitzt im Vorderflügel unregelmäßige, gelbe Randmonde und im Hinterflügel eine orange Marginalbinde. Die Vorkommen des Eschenscheckenfalters sind aufgrund seine speziellen Lebensraumansprüche sehr lokal . Man findet die Art von Frankreich über Mittel- bis Osteuropa zum Ural und weiter nach Asien in die Mongolei und Sibirien.
Eschenscheckenfalter fliegen in einer Generation, bevorzugt von Mai bis Juli; er lebt auf kleinen, feuchten Mischwaldlichtungen und windgeschützten Waldrändern
Die Falter bevorzugen Nektar von Sträuchern wie Liguster und Hartriegel Die Nahrungspflanzen der Raupen sind junge Eschen auf feuchtem Boden.
Die Eiablage erfolgt in einem Gelege an der Blattunterseite kleiner Bäume. Die Raupen des Eschenscheckenfalters findet man vor allem auf Eschen. Eschenscheckenfalter überwintern als Raupe. Nach der Überwinterung ernähren sich die Raupen von Liguster, dem kleinen Baldrian , der Wald-Heckenkirsche, dem Gamander-Ehrenpreis, der Esche, der Zitterpappel, oder dem Spitzwegerich.
Eschenscheckenfalter sind hochgradig gefährdet. Er ist in allen Teilen des Landes durch anthropogenen Einfluss hochgradig gefährdet. Durch moderne Land- und Forstwirtschaft, Drainagierung feuchter Waldwiesen ist diese Schmetterlingsart in ganz Europa sehr gefährdet. Die Tiere sind europaweit durch die FFH-Richtlinie / Anh. II und IV geschützt, sowie im Bundesland Salzburg durch die Pflanzen- und Tierartenschutzverordnung. In Großgmain nahe Salzburg wurde für den Eschenscheckenfalter ein Natura2000 Gebiet ausgewiesen wurde (Natura 2000 - Gebiet Untersberg-Vorland). Für den Erhalt dieser Art ist akuter Schutzbedarf (HÖTTINGER & PENNERSDORFER (2005) ZULKA et al 2005) gegeben. Nach der Meinung der ASutoren wären gezielte Kartierungen notwendig und unabhängig davon, ob diese Populationen in nominierten NATURA 2000 - Gebieten auftreten, sofort umzusetzen
Weiterführende Links:
Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung
Rote Liste gefährdeter Tierarten
Ursachen für die Gefährdung der Tiere
Washingtoner Artenschutzabkommen
Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten
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