Bärenspinner

Bärenspinner sind nachtaktive, mittelgroße Schmetterlinge. Weltweit kommen mehrere tausend Arten vor, in Mitteleuropa etwa 50 Arten. Der deutsche Name "Bärenspinner" kommt von der bärenartigen Behaarung der Raupen vieler Arten.
Bärenspinner sind mittelgroße, kräftige Falter. Ihre Flügelspannweite reicht von 5-80mm. Bei ihnen ist eine grellbunte, lebhafte Färbung der Flügel vorherrschend (Signalfarbe). Die zumeist nachtaktiven Falter ruhen tagsüber in Stammritzen, Holzzäunen und an Stämmen.
Bärenspinner besitzen ebenfalls ein Tympanalorgan, mit dem sie jagende Fledermäuse ausmachen können. Manche Verteter sondern aus einer Drüse am Nacken einen zähflüssigen Tropfen ab, welcher einen unangenehmen Geruch und daher eine abschreckende Wirkung auf Fressfeinde hat.
Die Raupen sind groß, dicht behaart und besitzen oft Stacheln, die leicht abbrechen. Sie sind sehr beweglich und laufen recht schnell. Sie fressen an Laubbäumen, verschiedenen Gräsern und Kräutern, auch an Flechten. Die Raupen verpuppen sich an der Nahrungspflanze. Diese können Disteln, Sträucher, Brennesseln und andere niederwüchsige Pflanzen sein.
Zu den Bärenspinnern gehören bekannte Vertreter wie der Russische Bär (- Vorkommen im Natura 2000 Gebiet Salzachauen), der Braune Bär , der Jakobskrautbär und der Weiße Tigerbär .
Alle im Bundesland Salzburg natürlich vorkommenden Bärenspinnerarten sind durch die Bestimmungen der Salzburger Pflanzen- und Tierarten - Schutzverordnung landesweit geschützt. Der Russische Bär ist außerdem Bestandteil der FFH-Richtlinie (Anhang II)
Literatur
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