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Hautflügler

Diese Insektengruppe stellt innerhalb der Insekten mit etwa 9300 Arten in Mitteleuropa das artenreichste heimische Taxon dar.  Sie sind bis Anfang des Erdmittelalters (vor 250 Mill.Jahren) bekannt. Sie besitzen 2 ungleich große (häutige) Flügelpaare, die auch reduziert sein können. Vorder- und Hinterflügel bilden eine funktionelle Einheit.

Zur Ordnung der Hautflügler  zählen bekannte Arten wie Wespen, Bienen, Ameisen, Schlufwespen, Hornissen und andere. Fast alle Arten bilden eine tiefe Einschnürung im vorderen Teil des Hinterkörpers, die sogenannte Wespentaille. Der vor dieser Einschnürung gelegene Hinterleibsabschnitt verwächst mit dem Brustabschnitt.  Der Kopf trägt ein Paar Komplexaugen, die Fühler sind einfach fadenförmig oder gekniet. Die Mundwerkzeuge sind  beißend oder leckend.

Biene im Anflug auf eine Kirschblüte     Bild: Monika Dugcu/pixelio

Die Larven sind raupen- oder madenähnlich. Die Raupen der Pflanzenwespen sind häufig mit Augen ausgestattet, freilebend, Minierer in Pflanzen und Gallerreger, die der Taillenwespen besitzen einen wenig sklerotisierten Kopf, sind augenlos, Endo- und Ektoparasiten, in Nestern solitärer und sozialer Arten lebend.

Schlupfwespen  besitzen einen komplizierten Eiablegeapparat, während der Eiablegeapparat bei den Bienen zu einem Stechapparat umgebildet ist.  

Bei vielen Ameisen, Wespen, Bienen und Termiten kennt man Staatenbildungen. Im Fall der Honigbiene  gibt es sogar erstaunliche soziale Leistungen am Gebiet der Kommunikation (Schwänzeltanz).

Als einzige Vertreter der Hautflügler sind alle Arten der hügelbauenden Waldameisen  nach den Bestimmungen der Pflanzen- und Tierarten - Schutz-Verordnung landesweit geschützt.

Literatur

Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Biodiversität in Österreich

Umweltbundesamt

Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

Insektenlebensraum Wald

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