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Fitis

Fitisse sind Laubsänger

Der Fitis gehört wie der Drosselrohrsänger, der Berglaubsänger, die Schwirle und viele andere, zu den Laubsängern. ,. Er ist klein,  zierlich seine Länge beträgt 11-12,5 cm, hat dünne Beine, ist von seinem Gefieder etwas gelblicher bzw. heller als seine Zwillingsart Zilpzalp, hat einen spitzen Schnabel und ist gut kenntlich an einem weißen oder gelblich-weißen Überaugenstreif.


Die Vögel benötigen naturbelassene Lebensräume

Die Lebensweise des Fitis ist hüpfend und rastlos. Er bewegt sich flatternd und hüpfend durch Baumkronen und Büsche. Sie jagen ebendort.

Fitisse sind Sommervögel; sie brüten von Westeuropa bis Ostsibirien, doch nördlicher als der Zilp-zalp.  Die Vögel bleiben von April bis September in ihren Sommerquartieren, sie sind Langstreckenzieher und überwintern südlich der Sahara. Je nach geografischer Region unterscheiden sie sich in ihrer Gefiederfärbung. Bei uns kommt er vom Hochland bis ins Hochgebirge vor.

Sein  Lebensraum sind lichte  Wälder, Feldgehölze, Feuchtgebiete, Parks und Gärten mit Laubbäumen. Dort legen die Vögel ihre backofenförmigen Nester nahe am Boden an. Diese bestehen aus Gras und Moos und sind mit vielen Federn ausgepolstert. Legebeginn ist Anfang Mai, 1 – 2 Jahresbruten,   legt 5-7 weißlich-rötliche Eier, die das Weibchen 12 – 15 Tage bebrütet. Nach dem Schlupf der Jungen füttern beide Eltern die Jungen noch etwa 13 – 18 Tage im Nest bis zum Ausflug. Seine Nahrung sind Insekten, im Herbst auch Beeren.

Die Vögel erkennen sich wahrscheinlich gegenseitig am Gesang; die Stimme des Fitis ist vielfältig: sein Erregungsruf ist zweisilbig "huid", der Gesang eine schwermütig klingende, abfallende Strophe "didi de düe  dea  dea deida …"  

Gesang des Fitis


Die Vögel ziehen im Winter nach Afrika

Der Fitis ist ein Langstreckenzieher und fliegt in seine Winterquartiere über 2000 km, die ihn über Hochgebirge, Meere und Wüsten führen. Diese Strecken bewältigt der 7 Gramm schwere Vogel ohne zu fressen und zu trinken. Für diese energetische Meisterleistung benötigt er besondere energetische Anpassungen: Seine Fettreserven liefern ihm das Wasser.  Bei jedem Gramm verbrannten Fett entsteht Wasser. Er nutzt Rückenwinde über der Sahara, um schneller voranzukommen. Außerdem fliegt er nachts, da nachts die Temperaturen kühler sind. An seinem ersten Rastplatz in Afrika frisst er sich sein verbranntes Fettdepot wieder an, und er kann seine zwecks Energieeinsparung reduzierten Organe wieder aufbauen. Anfang April kehren sie wieder in ihre Brutgebiete zurück.


Fitisse sind teilweise gefährdet

Nach der "Checkliste der Vögel Österreichs" von Birdlife Österreich gilt der Fitis derzeit als regelmäßiger Brutvogel in Österreich. Die Entwicklung der Fitisbestände ist schwach negativ, die Habitatverfügbarkeit, ebenso die Habitatentwicklung gleich bleibend. Die Gefährdung durch den Menschen ist praktisch Null.   Fitisse sind durch Verlust von Lebensraum und Brutbiotopen (Verlust von Hecken und Feldgehölzen), landwirtschaftliche Nutzung sowie Entwässerung von Feuchtgebieten und Grundzusammenlegungen. gefährdet

Literatur




Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Abfrage - Rote Listen

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

Vogelschutz-Richtlinie

Bonner Konvention

Biodiversität in Österreich

Birdlife

Umweltbundesamt

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M.Hubka