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Paneuropäische Strategie (PES)

Paneuropäische Strategie für biologische und Landschaftsvielfalt (PES)

Beitritt Österreichs: Beschluss der Europäischen Umweltministerkonferenz Sofia 1995. Strategie des Europarates und des UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen)

Diese Strategie ist ein Rahmenprogramm, das alle bereits bestehenden Aktivitäten, die der Erhaltung und Wiederherstellung der Natur, insbesonders der Bewahrung der biologischen Vielfalt und der Vielfalt der Landschaften, koordiniert und die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet auch grenzüberschreitend fördert. Grundsätzliches Ziel ist die europaweit akkordierte Implementierung der Biodiversitäts-Konvention unter Einbeziehung bestehender Netzwerke (z.B. Natura 2000, Biogenetische Reservate ...)

Die Strategie soll durch verschiedene Aktionsprogramme (definiert durch 11 Aktionsthemen) innerhalb der nächsten 20 Jahre umgesetzt werden.

Die Arbeitsgruppe zur Einrichtung eines Paneuropäischen Ökologischen Netzwerkes gemäß dem Aktionsthema 1 wird einheitliche Kriterien für europäische Schutzgebiete ausarbeiten. Bestehende Schutzgebiete und noch zu schützende Gebiete werden bewertet und erfasst. Aktionspläne sollen erstellt und Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Die Umsetzung in Österreich erfolgt im Wege der Nationalen Biodiversitäts-Kommission.

Die internationale Koordination wird durch ein Leitungsgremium STRA-CO (Council for the Paneuropean Biological and Landscape Diversity Strategy) koordiniert, welches von UNEP und dem Europarat getragen wird. Es werden folgende Aktionsthemen bearbeitet:

Gesamteuropäische Initiative zur Einsetzung nationaler Pläne für die Biodiversität  
Einrichtung eines gesamteuropäischen ökologischen Netzwerkes unter Einschluss der Berner Konvention bzw. FFH-Richtlinie
Integration der Arten- und Landschaftsvielfalt in verschiedenen sektoralen   Politiken, Programmen und Strategien

Bewusstseinsbildung im politischen und allgemeinen öffentlichen Bereich, insbesonders auch im Erziehungswesen

im Hinblick auf die Umsetzung der Paneuropäischen Strategie

Schutz von Landschaften (Natur- und Kulturlandschaften)
Küsten- und Meeresökosysteme
Fließgewässerökosysteme (in Kooperation mit Ramsar-Konvention und ECE)
Feuchtgebiete des Binnenlandes
Grünlandökosysteme (gemeinsam mit IUCN und ECNC)
Waldökosysteme
Gebirgsökosysteme
Aktionsplan für bedrohte Arten (unter Einbeziehung verschiedener Organisationen  wie IUCN, WWF, BirdLife usw.)  Aktionsplan für bedrohte Arten (unter Einbeziehung verschiedener Organisationen  wie IUCN, WWF, BirdLife usw.) und unter Abstimmung auf die bereits  vorhandenen internationalen Konventionen, insbesonders der Berner Konventionund unter Abstimmung auf die bereits  vorhandenen internationalen Konventionen, insbesonders der Berner Konvention


Zu den wesentlichen Zielen der Paneuropäischen Strategie im Sinne der Biodiversitätskonvention gehören die Erhaltung der Biologischen Vielfalt unseres Kontinents, die Gewährleistung der Nach- haltigkeit bei der Nutzung ihrer Bestandteile und die adäquate Informations- und Öffentlichkeitsarbeit für die Menschen Europas.


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