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Maßnahmen zur Verbesserung der Innenraumluft


Einige Belastungen sind durch einfache Maßnahmen und Verhaltensänderungen beeinflussbar.

  • Rauchen

Tabakrauch gilt als gefährlichstes Schadstoffgemisch in Innenräumen.
Wie bei allen unvollständigen Verbrennungsvorgängen entstehen beim Rauchen zahlreiche gesundheitsschädigende Substanzen. Betroffen davon sind sowohl Aktiv- als auch PassivraucherInnen.

TIPP: Verzichten Sie auf das Rauchen in Innenräumen und vor allem in Anwesenheit von Kindern und NichtraucherInnen!

  • Reinigung

Zahlreiche Produkte enthalten gesundheitsgefährdende Substanzen.
Abgesehen von der kurzzeitigen, starken Belastung der Raumluft kann auch der Hautkontakt mit Reinigungs- und Pflegemitteln Allergien hervorrufen.
Vermeiden Sie daher Desinfektionsmittel, aggressive Abfluss- und Ofenreiniger sowie lösungsmittel- und chlorhaltige Reinigungsmittel.

TIPP: Verwenden Sie milde Reinigungs- und Pflegemittel!

  • Kochen

Bei der offenen Verbrennung von Gas z.B. bei Gasherden oder Durchlauferhitzern ohne Abzug gelangen Schadstoffe wie Formaldehyd, Kohlenmonoxid oder Stickoxide in die Wohnräume. Undichte Öfen und Kamine oder schlecht gewartete Durchlauferhitzer können sogar zu tödlichen Vergiftungen führen. Daher sollten Durchlauferhitzer ohne Abzug ersetzt und Abzugshauben mit aktiver Entlüftung ins Freie installiert werden. Bei allen Feuerungen sollte auf eine ausreichende Luftzufuhr für die Verbrennung geachtet werden.

Heizungssysteme mit hohen Strahlungsanteil (z.B. gemauerte Öfen) oder Wandheizsysteme sind Konvektionsheizungen vorzuziehen. Konvektionsheizungen führen zu einer höheren Staubbelastung der Luft. Dort, wo Einzelfeuerungen vorhanden sind, sollten diese regelmäßig überprüft werden.

TIPP: Sorgen Sie beim Kochen für ausreichenden Luftaustausch durch Öffnen oder Kippen der Fenster!

  • Staubsaugen

Beim Staubsaugen wird ein Teil des Staubes über das Gebläse wieder an die Raumluft abgegeben, was über mehrere Stunden zu einer merklich erhöhten Feinstaubbelastung führt. Das spüren vor allem Personen, die auf Hausstaub bzw. seine Bestandteile allergisch reagieren. AllergikerInnen sollten spezielle Staubsauger verwenden.
Bei glatten Oberflächen wie Parkett oder Linoleumböden ist ein Staubsauger überflüssig. Sie können leicht feucht gewischt werden.
Bei Neu- oder Umbauten kann ein Zentralstaubsauger eingeplant werden. Er saugt die staubbelastete Luft durch ein Rohrsystem in einen zentralen Staubfilter im Keller. Die Abluft gelangt ins Freie und belastet daher nicht die Raumluft.

TIPP: Während des Staubsaugens Fenster öffnen!

  • Hobby und Heimwerken

Mangelhafte Information und Anwendung führen oft dazu, dass HeimwerkerInnen enorme Mengen an Schadstoffen (flüchtige organische Lösungsmittel, Staub oder Dämpfe aus Kunststoffen etc.) einatmen. Zudem verteilen sich diese Stoffe im gesamten Wohnbereich. Daher verwenden Sie möglichst Produkte mit offiziellen Umweltzeichen (z.B. Österreichisches Umweltzeichen, Blauer Engel)

TIPP: Achten Sie auf Sicherheitshinweise und die sachgemäße Anwendung der Materialien und halten Sie sich an die Verarbeitungshinweise auf der Verpackung!



Rückfragen: Katja Krämer, DW 4680