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Der Mattsee

Mattsee mit Schloss Mattsee; Foto: Gewässerschutz

Mattsee mit Schloss; Foto: Gewässerschutz

Gruppenfoto Gewässeraufsichtsorgane des Landes Salzburg,
Foto: Gewässerschutz




Geografie

Geografische Lage (pdf, 3.393 KB)
Gemeinde: Mattsee
Seehöhe bei Mittelwasser: 502,8 m ü.A.
Seefläche bei Mittelwasser: 3,6 km2
maximale Seetiefe: 42,0 m
Tiefenlinien (pdf, 5.643 KB)
Volumen bei Mittelwasser: 61,4 Mio m³
Einzugsgebiet inkl. See: 12,2 km²
Ökoregion (pdf, 551 KB): Der Mattsee liegt im Bayrisch-Österreichischen Alpenvorland (AV)


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Entstehung

Die aus Flysch bestehenden Erhebungen des Hauns- und Buchberges zerlegten den östlichen Teil des Salzachgletschers in einzelne Zungen, von denen eine das Mattseebecken bildete. Nach Abschmelzen des Mattseegletschers im Spätglazial bis zum Bühl-Stadial (18.500 – 18.000 v. h.) entstand ein einziger See, der Urmattsee, dessen Wasserspiegel mit 525 m etwa 25 m höher lag als heute. Die Entwässerung erfolgte nach Norden über die Talfurche von Astätt. Nach Stillstandslagen bei 510 m bis etwa 10.000 v. h. führte der Durchbruch der Mattig durch die Endmöräne nördlich des Grabensees zur Absenkung des Wasserspiegels auf die jetzige Höhenlage von 502,8 m ü. A. Dadurch erfolgte eine Dreiteilung des Ursees in Mattsee, Obertrumer See und Grabensee. Die Entwässerung erfolgte im Gegensatz etwa zum Wallersee immer nach Norden.


[SEEFELDNER, E. (1961): Salzburg und seine Landschaften – Verlag „Das Berglandbuch“ Salzburg, Stuttgart, 1-574]




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Geologie

Der See liegt in der dem Flyschsockel aufgelagerten Moränenlandschaft des Mattseegletschers, einem Lappen des Salzachgletschers. Der Schlossberg in Mattsee und der Wartstein gehören zur Helvetischen Zone. Diese besteht vorwiegend aus leicht zerstörbaren Mergeln, doch sind fallweise harte Bänder aus Kalksandstein (Nummulitensandstein) mit viel Quarz eingelagert. Südlich davon liegt die Flyschzone aus Mergel, Sandstein, Tonschiefer und Kalk.

[SEEFELDNER, E. (1961): Salzburg und seine Landschaften – Verlag „Das Berglandbuch“ Salzburg, Stuttgart, 1-574, MARINGER, H.: Kleines Mattseebuch, Mattsee]




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Aktueller Gewässerzustand

Der aktuelle Seenbericht

Wie im Vorjahr befindet sich der See mit 9 mg/m³ Gesamtphosphor im nährstoffarmen Bereich. Der Stickstoffgehalt von 140 mg/m³ liegt im  gewohnten Konzentrationsbereich.

Die Sichttiefe erreichte hervorragende 6,2 Meter.

Der kleine und relativ seichte Niedertrumer Teil des Sees ist ebenfalls im Bereich der Nährstoffarmut. Damit zeigt die kanaltechnische Entsorgung des angrenzenden Umlandes seine Effizienz.

Nach den Qualitätselementen "Trophie" und "Algenplankton" ist der Gewässerzustand des Mattsees mit "Sehr gut" zu bewerten.




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Referenzzustand

Hier finden Sie den Referenzzustand des Mattsees (pdf, 68 KB).

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Trophische Entwicklung

Die Phosphorentwicklung (pdf, 18 KB), Stickstoff (pdf, 18 KB) sowie die Sichttiefe (pdf, 17 KB) des Mattsees seit 1980.

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Tourismus

Die Badeplätze am Mattsee (pdf, 4731 KB Luftbilddetailkarte)
Das Badeland Salzburg
Aktuelle Wassertemperaturen

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Sturmwarnleuchten


Hier können Sie die Sturmwarnleuchtenpositionierung des Mattsees einsehen.


Spezielle Untersuchungen

Digitales Geländemodell Mattsee

Die Landschaft des Landes Salzburg wird durch vier im Alpenvorland gelegene Gletscherrandseen (Wallersee, Mattsee, Obertrumer- und Grabensee) bereichert. Diese Seen bedecken eine Fläche von 1550 Hektar und umfassen ein Volumen von 233 Kubikkilometer. Die Unterwasserlandschaft dieser Seen ist ein bislang vergleichsweise wenig erkundeter Raum, dessen Wahrnehmung im allgemeinen an der Oberfläche des Wasserspiegels oder kurz darunter endet.

Im Hinblick auf die Gewässerzustandsbewertung nach der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union führte die Salzburger Landesregierung im Rahmen der Gewässerüberwachung eine breit angelegte Studie zur Untersuchung dieser Lebensräume durch.

Basis dieser Untersuchung ist eine umfassende Echosondierung der Seen mit dem Ziel, aus den aufgenommenen Daten räumlich hochauflösende Geländemodelle des Seegrunds und der Uferzonen zu berechnen. Die VRML-Modelle, zur besseren Darstellung am Bildschirm mehrfach überhöht, erlauben auch Ihnen kleine Bereiche dieser Räume selbstständig zu erkunden.

Zum Aufbau der VRML-Modelle auf dem Bildschirm benötigt man ein entsprechendes Browser Plugin. Kostenloser Download des Cosmo Players bzw. des Cortona Players.

Im Rahmen der Gewässergüteüberwachung der Salzburger Seen wurde vom Gewässerschutz des Amtes der Salzburger Landesregierung eine aktuelle Tiefenkarte des Zellersees mit einer exakt erhobenen Wasseranschlagslinie bezogen auf Mittelwasser in Auftrag gegeben.

Im Zuge der Seenvermessung wurden auch die Bestände der Ufervegetation (pdf, 5.211 KB)  vermessen und die vorhandenen Stege aufgenommen. Weiters wurde eine einfache Klassifikation der Uferlinie (pdf, 5.215 KB) vorgenommen. Die Daten sind Eigentum des Amtes der Salzburger Landesregierung, © Referat Gewässerschutz.

Die aktuellen Tiefenkarten (pdf, 5.642 KB) des Mattsees (Aufnahme 2000) inklusive der Ausdehnung der Schilfbestände und der Schwimmblattvegetation (pdf, 5.302 KB) - Schilf - unterteilt in Wuchsdichtenkarten (pdf, 5.303 KB gem.ÖNORM M6231, Binsen, Seerosen) sowie detaillierte Makrophytenvegetationskartenausschnitte (pdf, 765 KB) können hier betrachtet werden.

Lesen Sie hier über die Aufbereitung der Daten für das Projekt Mattsee (pdf, 60 KB).

Gruppenfoto Gewässeraufsichtsorgane des Landes Salzburg,
Foto: Gewässerschutz        Digitales Geländemodell Mattsee VRML  

Ausschnitt 1 als zusätzliche Ansicht des Geländemodells MattseeZum Seitenanfang



Literatur

Literatur zu den Trumer Seen (pdf, 54 KB)



Rückfragen: Gewässerschutz