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Salzburg, das Land der Almen

Verwachsener Baum auf Berghang
Foto: SLK Salzburg

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Die Almwirtschaft hat im Land Salzburg eine jahrhundertealte Tradition. Rund 30% des Landes sind Almflächen. Im Pinzgau und Pongau befinden sich die meisten Melkalmen, während im Lungau, Tennengau und Flachgau die Jungviehalpung einen großen Stellenwert hat.


Neben der für die bäuerlichen Betriebe sehr wichtigen Produktionsfunktion der Almen - sie liefern für viele Bergbauernbetriebe bis zu 1/3 der Futtergrundlage - gewinnen die Schutz- und Erholungsfunktion immer mehr an Bedeutung. Aufgelassene Almen bedeuten nämlich eine erhöhte Lawinen- und Murengefahr, da die Vegetationsdecke nur stabil bleibt, wenn sich die an den Biss und Tritt der Weidetiere angepasste Pflanzengesellschaft nicht verändert. Auch verbessert eine gut gepflegte Almweide das Wasserspeicherungsvermögen des Bodens, was angesichts zunehmender Starkregenereignisse besonders wichtig ist.





Attraktiver Erholungsraum


Erst durch die Offenhaltung des Geländes findet man auf den Almen einen attraktiven Erholungsraum vor, in dem man sich vom Alltagsstress befreien und wieder neue Energien tanken kann. Gerade die bewirtschafteten Hütten mit ihrem Angebot an hochwertigen Almspezialitäten laden zum Verweilen ein. Da sich im Land Salzburg rund 2/3 aller Schilifte und Seilbahnen sowie der Großteil der Wanderwege im Almbereich befinden, leistet die Almwirtschaft direkt und indirekt einen wesentlichen Beitrag für den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes, den Tourismus.

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gedeckter Tisch in einer Almhütte


Das Offenhalten der Landschaft trägt zur Erhaltung der Biodiversität bei. Die Aufrechterhaltung der Almbewirtschaftung ist somit auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt.

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Auftriebszahlen konstant

Im Jahr 2007 wurden auf die rund 1.820 bewirtschafteten Almen 9.165 Milchkühe, 58365 sonstige Rinder, 2.941 Pferde sowie ca. 21.000 Schafe und Ziegen aufgetrieben. Bis in die Siebziger Jahre war ein starker Rückgang der Auftriebszahlen festzustellen. Unter anderem mit Einführung der Alpungsprämie durch das Land Salzburg im Jahr 1972 gelang es, die Auftriebszahlen bis Anfang der Achtziger Jahre wieder kontinuierlich zu steigern. Sie befinden sich seither auf etwa konstantem Niveau. Vergleicht man die Anzahl der aufgetriebenen Rinder und Pferde aus dem Jahr 2007 mit dem Jahr 1994 (vor dem EU-Beitritt), so zeigt sich, dass die Zahl der gealpten Tiere nach einem leichten Rückgang in den ersten Jahren nach dem EU-Beitritt mittlerweile wieder das Niveau von 1994 erreicht hat.

  • 1952 .................... 68.138 Stück
  • 1994 .................... 70.433 Stück
  • 2000 .................... 67.779 Stück
  • 2007 .................... 70.471 Stück

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15 % nur zu Fuß erreichbar


Mit einem zeitgemäßen Zufahrtsweg und somit ausreichend erschlossen sind 75 % der Salzburger Almen. 15% sind nur über einen Fuß- oder Viehtriebweg erreichbar, 10% sind entweder mit einer Materialseilbahn erschlossen oder können zumindest mit Spezialfahrzeugen erreicht werden.
LeerschrittLeerschritt Bewaldeter Berggipfel
Neuer Weg bei den Schwarzeckalmen in Unken


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Wirksame Investitionsförderung

Im Rahmen der almwirtschaftlichen Investitionsförderung werden Salzburgs Almbewirtschafter bei der Schaffung und Verbesserung von zeitgemäßen Almeinrichtungen, wie die Errichtung und Sanierung von Almställen und Almhütten, beim Bau von Wasserleitungen, Kleinkraftanlagen udgl unterstützt.

Mindestbaukosten von € 5.000,-- sind erforderlich. Möglich sind Investitionszuschüsse, Zinsenzuschüsse zu Agrarinvestitionskrediten (AIK) oder die Kombination beider Zuschüsse. Die Höhe des Investitionszuschusses beträgt 25%.

Für Hubschraubertransporte von Baumaterialien auf unerschlossene Almen wird ein Landeszuschuss von 80% gewährt.

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Almhütten

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