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Pistensicher

eine Initiative von LH-Stv. Mag. David Brenner



Sicher durch den Winter auf Salzburgs Pisten
Auch die Skisaison 2011/12 stand im Zeichen der Pistensicherheit. Auf dieser Seite finden Sie eine Aufstellung der Maßnahmen des vergangenen Winters.

Pistensicherheitstag
Der Pistensicherheitstag fand am 28.1.2012 in Obertauern mit LH-Stv. David Brenner sowie den beiden Olympiasiegern Petra Kronberger und Thomas Stangassinger statt.

Programm (PDF, 1,2MB)

Einsatztage der Pistensicherheitsteams

Sa.28.01.12     Obertauern
Sa.25.02.12 Gaissau-Hintersee
Sa.10.03.12 Zinkenlifte Hallein/Bad Dürrnberg
So.11.03.12 Bergbahnen Lungau
Sa.17.03.12 Almenwelt Lofer


Vorhaben Aktionsplan Pistensicherheit
Im Jahr 2010 verletzten sich österreichweit rund 44.500 Menschen bei Unfällen auf Österreichs Pisten krankenhausreif. Im Bundesland Salzburg waren es 10.700 verletzte Skifahrer und 2.800 verletzte Snowboarder (insgesamt 13.400). Auf Grund des hohen Angebots an Pistenkilometern im Land Salzburg liegt Salzburg mit Tirol (11.400 verletzte Skifahrer und 3.000 verletzte Snowboarder) hier an der Spitze Österreichs.

Das Land Salzburg und das Kuratorium für Verkehrssicherheit überlegen auf Grund dieser hohen Anzahl an Unfällen die Zusammenarbeit im unfallpräventiven Bereich zu verstärken und wollen einen gemeinsamen Aktionsplan zur Reduktion der Skipistenunfälle implementieren.

Ziele
Der Aktionsplan Pistensicherheit hat das Ziel, das Image Salzburgs einerseits als Skiland, in dem Skifahren Spaß macht, andererseits als sicheres Skiland nachhaltig zu sichern. Die Sicherheit auf den Pisten soll mit einer Reihe von gezielten Aktionen verbessert werden. Der Aktionsplan soll aus diesem Grund keine kurzfristigen, sondern dauerhafte Prozesse in Gang setzen und dadurch messbare Verbesserungen in der Pistensicherheit erreichen.

Schwerpunkte Aktionsplan Pistensicherheit
Die Schwerpunkte des Aktionsplans als Initiative von LH-Stv. David Brenner in Zusammenarbeit mit dem Sportbüro des Landes und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sind folgende:

1. Schutzausrüstung
Etwa zehn Prozent aller Verletzungen bei Skifahrern und Snowboardern betreffen den Kopf. Der Anteil an Kopfverletzungen ist in den vergangenen fünf Jahren relativ konstant geblieben. Die Unfallstatistik zeigt aber, dass das Risiko einer schweren Kopfverletzung ohne Helm doppelt so hoch ist wie mit Helm. Eine aktuelle KfV-Erhebung zeigt, dass die Skihelmtragequote der Wintersportler im Vergleich zum Jahr 2009 in der zu Ende gehenden Saison um 11% gestiegen ist (2009: 58%; 2010: 69%). Österreichweit wurden im Jänner und Februar rund 32.000 Skifahrer und Snowboarder beobachtet. Bei den Skifahrern waren es 69% und bei den Snowboardern 67%, die einen Helm trugen.

Die Einführung der Skihelmpflicht für Kinder bis 15 Jahre zeigt bereits Wirkung: fast jedes Kind (99%) unter sieben Jahren war mit einem Helm geschützt (2009: 90%), bei den sieben- bis 15-jährigen waren es 90 Prozent (2009: 78%). Entscheidend für die Helmtragebereitschaft der Kleinen ist, dass Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Kopf ebenfalls schützen. Bei den 16- bis 30-jährigen trugen zwei Drittel der beobachteten Skifahrer und Snowboarder einen Helm (2009: 55%, 2010: 67%), bei den 31- bis 60-jährigen waren es 62 Prozent (2009: 50%). Besonders gestiegen ist die Skihelmtragequote bei den über 60-jährigen: 2009 war nur jeder Dritte mit Helm unterwegs, 2010 jeder Zweite (54%).

Projektmaßnahmen:

Werbeträger SportlerInnen, Propagieren der Schutzausrüstung (Protektoren) und Wartung von Ausrüstung (korrekt eingestellte Skibindung, sichere Ski-Kanten), usw.

Verstärkte Einbindung der Skischulen: SkilehrerInnen mit Vorbildfunktion

2. Körperliche Fitness und Können
Oftmals überschätzen Wintersportler ihr Können, ihnen fehlt die Fitness oder sie beherrschen ihr Sportgerät nicht. Aus diesem Grund sind das Bewusstmachen der Wichtigkeit von körperlicher Fitness beim Skifahren und das Wissen um den richtigen Umgang mit den Skiern oder dem Snowboard unbedingt notwendig.

Projektmaßnahmen:

Sicherheitsaktionstage mit prominenten RennfahrerInnen  (Gymnastik, Aufwärmen, Ski-Bremsproben, Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise

3. FIS-Verhaltensregeln
Die FIS Regeln sind eigentlich das zentrale Element bei der Sicherheit, da sie das eigene Verhalten steuern.

Projektmaßnahmen:

Regelkunde bzw. Verhalten auf Pisten, dazu käme noch die Aufklärung über physische und rechtliche Folgen von Skiunfällen