Bernhard Lochmann- Lithographien aus der Grafischen Werkstatt im Traklhaus
Vorwiegend sind seine Lithografien narrativ, erzählen Geschichten - oft ironisch und mit kritischem Blick auf die Gesellschaft. Dabei achtet er sehr genau darauf, dass die Groteske in seinen Bildern eine solche bleibt. Obwohl Bernhard Lochmann keine Serien druckt, weist der Querschnitt durch seine Lithografien oft seriellen Charakter auf. Dies kommt daher, dass viele Bildmotive immer wieder auftauchen: Das Rad in unterschiedlichsten Bedeutungen (vom einfachen dynamischen Moment bis zum Folterinstrument) tritt wiederholt in Erscheinung. Lebendig wirkende Büsten, gefangen in ihrer Bewegungsunfähigkeit bevölkern viele Bilder. Füße, oft mit Holzklötzen unter den Sohlen sieht man häufig; manchmal wirken diese Fußklötze behindernd, manchmal sogar bedrohlich. „Lebendig und tot“, „mobil und statisch“, das sind Ideen, die den Künstler beschäftigen. Auch Krieg und Auseinandersetzung ist ein oft wiederkehrendes Thema in Bernhard Lochmanns Arbeiten.
1972 geb. in Kufstein Stipendien und Arbeitsaufenthalte 2004 Cité des Arts, Paris, Atelierstipendium des Auswahl Einzelausstellungen 2009 „Lithographien“, Galerie im Traklhaus, Salzburg |
"Bär", Lithographie, 2009, 54 x 36 cm
"Barbar vor dem Altar", Lithographie,
"Das Kapital hat leichte Füße", Lithographie, 2007, 44 x 50 cm
"Der Stand der Dinge I", Lithographie,
"Sandalenvandalen", Lithographie,
"Weißwurstcapriccio", Lithographie, |







