Keramikpreis
Seit 1993 wird der Keramikpreis des Landes Salzburg alle drei Jahre österreichweit ausgeschrieben. Der für Kultur zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Brenner hat 2010 einer Erhöhung des Preises auf € 6.000,- zugestimmt. Zusätzlich werden heuer auch zwei Stipendien in Höhe von je € 2500,- vom Land vergeben. Die Jury (bestehend aus der Künstlerin Nele Ströbel, München, Toni Stooss, dem Direktor des Museums der Moderne und Barbara Reisinger, Lehrbeauftragte für Keramik am Mozarteum Salzburg) hat in einer ersten Sitzung aus den Bewerbungen 15 Künstlerinnen und Künstler für die Ausstellung in der Landesgalerie im Traklhaus ausgewählt. In der Ausstellung wird die Jury nochmals zusammentreffen und anhand der Originale die Preisträgerin oder den Preisträger und die Stipendiaten vorschlagen. Die Juroren haben in ihrer Auswahl darauf Wert gelegt, ein breites Spektrum des aktuellen österreichischen Keramikschaffens abzudecken; die Ausstellung gibt einen guten Einblick in die Szene. Die Entscheidung fiel für Künstlerinnen und Künstler, die entweder ein umfangreiches keramisches Werk, oder die eine originelle, geschlossene Werkgruppe vorgelegt haben. Die Künstler/innen sind zwischen 24 und 68 Jahre alt. Die Ausstellung ist abwechslungsreich und vielfältig und zeigt höchst unterschiedliche Möglichkeiten des Mediums Keramik auf. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterreicht, Kunst und Kultur wurde ein Katalog herausgebracht, der die ausgestellten Arbeiten dokumentiert. Das zweite Treffen der Jury fand in der Ausstellung statt. Die Juroren kamen zum Ergebnis, folgende Künstler/innen für den Hauptpreis und die Anerkennungspreise vorzuschlagen: Charlotte Wiesmann, Kurt Spurey und Margit Denz
Johann Rainer, Isabella Primos, Barbara Schmid, Tanja Fuchs, Ingrid Stanzer, Margit Denz, Martina Funder, Charlotte Wiesmann, Kurt Spurey, Doris Schmidlechner, Eren Akinola
Toni Stooss (Direktor des MdM Salzburg), Gudrun Mosler Törnstörm (Zweite Landtagspräsidentin), Kurt Spurey (Preisträger Anerkennungspreis)
Vertreter der Jury: Toni Stooss (Direktor MdM), Barbara Reisinger, Preisträger des Anerkennungspreises Kurt Spurey
Rede von Barbara Reisinger
Rede von Dietgard Grimmer
Preisträgerin Charlotte Wiesmann
Mag. Barbara Putz-Plecko (Vizerektorin
Mag. Barbara Putz-Plecko, Ditgard Grimmer,
Publikum
Rupp, Sermet, Funder, Denz
Stanzer, Schmidlechner, Akinola
Spurey, Wiesmann |
Kurt Spurey, „porcelain brut“, 2002,
Margit Denz, ohne Titel, 2010, Porzellan metallic-braun, 3 Schalen je Ø 30 cm, h 23 cm, 3 Wandobjekte je 58 x 12 x 5 cm
Eren Akinola, „Tropic“, 2009, Installation bestehend aus Bild (Öl auf Leinwand, 100 x 150 cm), drei Keramiken je ca. 50 cm und Fächerpalme
Tanja Fuchs, „Anamorphose“, 2007, Ton gebrannt, Spiegel, Höhe der Köpfe ca. 13 und 44 cm
Martina Funder, „Die Gelbe“, 2010, engobierter Ton gebrannt, 48 x 14 x 18 cm
Isabella Primos, „Dosen“, 2008, Steinzeug, gemischte Tonarten, gebrannt im Anagama, Ascheanflugglasur, Größe zwischen 15 x 10 x 8 cm und 40 x 22 x 17,5 cm
Johann Rainer, „Raster“, 2008, Raku 1000°,
Eszter Rupp, „Play with me“, 2009, Steinzeug modelliert, ca. 30 x 25 x 25 cm
Barbara Schmid, „Handarbeiten“, 2007, Paperclay mit Draht, gebrannt bei 1100 Grad im Elektroofen, ca. 50 cm x 3 m, 9 teilig
Doris Schmidlechner, „fleur du mal“, 2009/2010, Keramik engobiert, je ca. 30 x 30 x 25 cm
Sibel Sermet, Lichtobjekt „Wool “, 2008/09, Porzellan transparent glasiert, elektrifiziert, zwei Fassungen, Technik: Textil-Tauch-Technik, 38 x 44 x 16 cm
Silvia Siegl, „drechsler“, 2010, Porzellan, Gewindestange, 5 Objekte je ca. 100 x 20 x 20 cm
Ingried Stanzer, „Große Trophäenwand“, 2007/2010, Steinzeug glasiert, diverse Materialien, 15-teilig, je ca. 25 x 20 cm
Lisa Waltl, „Gelb + =“, 2001, Keramik, 25 x 39 x 5 cm bzw. 34,5 x 34,5 x 5 cm, Leihgabe: Land Tirol „Modelle 1, 2, 3“, 2000, Steinzeug gebrannt, 17 x 44 x 10,5 cm, 34 x 34 x 8 cm, „aus dem Alphabet“, 2008, Steinzeug, Dispersion, je 24 x 38 x 5,8 cm |




























