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30 Jahre Galerie im Traklhaus
Die Galerie im Traklhaus besteht seit 1973 im Geburtshaus des Dichters in der Salzburger Altstadt.
Anfangs war der Salzburger Kunstverein, bis 1983 (also 10 Jahre lang) für das Ausstellungsprogramm in dieser Galerie zuständig, dann wurde von diesem Verein noch zwei Jahre lang die Ausstellungsserie „Palette“ mit Arbeiten von Salzburger Künstlern organisiert. Ab 1985 hat die Kulturabteilung des Landes Salzburg die drei Ausstellungsräume übernommen und zuerst ein gemischtes Programm mit Werken von hauptsächlich Salzburger Künstlern vorgestellt; jedes Jahr gab es auch Ausstellungen in Zusammenarbeit mit der Internationalen Sommerakademie und mit dem Museum Rupertinum. Ein Schwerpunkt im Programm (6 Ausstellungen pro Jahr) wurde dann bald der Nachwuchsförderung gewidmet: 1986 begann das Förderprogramm mit dem Ziel, Arbeiten von jüngeren, noch nicht so bekannten Österreichern zu präsentieren. Es sollten nicht nur Künstler/innen aus Salzburg, sondern aus allen Bundesländern eine Starthilfe in Form einer Ausstellungsmöglichkeit erhalten. Von Anfang an war die Dokumentation wichtig; zuerst in einem Katalog für die beiden Künstler, die gemeinsam ausstellten, dann in Einzelkatalogen. Mit der 73. Ausstellung im Förderprogramm des Landes Salzburg ist im Dezember 1998 diese Ausstellungsreihe in der die Arbeiten von 146 Künstlern vorgestellt wurden, zu Ende gegangen.
Dieses Programm wurde ab Ende 1999 von einer neuen Ausstellungsreihe, einem Kooperationsprogramm mit anderen Museen und Institutionen, abgelöst. Darin geht es nicht mehr ausschließlich um die Förderung von jungen Künstlern, sondern mehr um einen weiteren Schritt in der Arbeit der Künstlerinnen und Künstler, den die Galerie im Traklhaus mit jüngeren und auch schon bekannteren Kunstschaffenden geht. In der österreichweiten Ausschreibung ist das Alterslimit, das bis 1998 bei 35 Jahren lag, aufgehoben. Die Ausstellungen werden gemeinsam mit einem Museum oder besser einem Ausstellungsraum in Österreich oder im Ausland geplant (und ein Katalog wird herausgebracht) und sind in der Salzburger Landesgalerie und anschließend (oder auch vorher) in der anderen Institution zu sehen. Die Künstler bewerben sich somit für jeweils zwei Ausstellungen. Die Auswahl wird durch eine Jury getroffen; auch Künstler aus anderen EU-Ländern können, auf Vorschlag der Juroren, im Programm vertreten sein.
2003 hat die Galerie im Traklhaus ein Jubiläumsprogramm mit 3 Ausstellungen, die jeweils 10 Jahre zusammenfassen und einer Ausstellung mit den Sommerakademie-Künstlern gezeigt:
I. 1973 – 1982
10. 1. – 15. 2. 2003
In der ersten von drei Ausstellungen in diesem Jahr wurden Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen, die von 1973 bis 1982 in der Galerie vorgestellt wurden, gezeigt: von Eduard Bäumer, Ernst Caramelle, Richard Hirschbäck, Max Klinger, Alfred Manessier, Kurt Moldovan, Helga Müller-Eiterer, Hans Müller, Zoran Music, Martin Rasp, Alois Riedl, Rixdorfer Druckwerkstatt, Anton Thuswaldner, Walter Vopava, Max Weiler und Robert Zeppel-Sperl.
II. 1983 – 1992
16. 5. – 21. 6. 2003
Iris Andraschek, Michael Blank, Luca Coser, Gunter Damisch, Jakob Gasteiger, Ferdinand Götz, Alfred Haberpointner, Ilse Haider, Thomas Jocher, Ulrike Lienbacher, Christian Macketanz, Drago J. Prelog, Arnulf Rainer, Werner Reiterer, Wilhelm Scherübl, Josef Schwaiger, Karl Heinz Ströhle, Gerlinde Thuma, Eva Wagner, Ulrich Waibel, Johanes Zechner, Leo Zogmayer.
III. 1993 – 2002
19. 9. – 25. 10. 2003
Franz Josef Altenburg, Thomas Baumann, Maria Baumgartner, Franz Blaas, Erwin Bohatsch, Stefano Cagol, Carole Chaine, Georgia Creimer, Canan Dagdelen, Gertrud Fischbacher, Heinz Frank, Amina Handke, Julie Hayward, Judith Huemer, Bele Marx & Gilles Mussard, Stephen Mathewson, Andrew Phelps, Barbara Reisinger, Lilo Schrammel, Klaus Stephan, Elmar Trenkwalder, Norbert Trummer, Gerold Tusch, Sebastian Weissenbacher, Elisabeth Wörndl.
IV. mit der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst
8. 8. – 13. 9. 2003
eine Ausstellung mit Arbeiten von 30 Künstlern, die zwischen 1973 und 2002 dort unterrichtet haben und deren Werke in der Galerie im Traklhaus ausgestellt wurden:
Wander Bertoni, Joze Ciuha, Werner Otte, Josef Zenzmaier, Max Rieder, Rudolf Hradil, Gotthard Graubner, Heinz Cibulka, Corneille, E.R. Nele, Janez Lenassi, Günther Schneider-Siemssen, Christian Ludwig Attersee, Hermann Nitsch, Nancy Spero, Leon Golub, Ingeborg Lüscher, Milan Knizak, Tone Fink, Jacobo Borges, Katharina Sieverding, Jim Dine, Adriena Simotová, Gerhard Rühm, Susanne Tunn, Siegfried Anzinger, Giulio Paolini, Zhou Brothers, Dorothee von Windheim, Ilya Kabakov.
Die Ausstellungen fanden alle gleichzeitig in der Galerie und im Studio-Raum statt.
Wir zeigten Bilder, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen und Keramiken aus dem Besitz des Rupertinums oder Museums Carolino Augusteum, aus der Sammlung des Landes Salzburg, von Privatsammlungen, großteils jedoch von den Künstlerinnen und Künstlern ausgeborgte Arbeiten.
Von möglichst vielen der über 80 Künstlerinnen und Künstler, die in den drei Jahrzehnten in der Galerie im Traklhaus ausgestellt haben, waren Arbeiten zu sehen, die auch damals im Traklhaus zu sehen waren; ergänzt wurden sie mit aktuellen Werken.
Alle Bereiche der bildenden Kunst sollen abgedeckt werden – soweit dies mit unseren bescheidenen Mitteln möglich ist.
Neben Malerei, Objekten, Fotografie und Video werden regelmäßig Druckgrafiken (mindestens einmal pro Jahr) und auch Keramik gezeigt.
Vielfalt und Abwechslung ist und war immer angesagt: Jüngere und ältere Kunstschaffende, renommierte und weniger bekannte, Salzburger, Österreicher und Künstler aus aller Welt und eben viele Techniken und Stile. Trotzdem hat die Galerie im Traklhaus ihr Programm und ihre Linie.
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 Eduard Bäumer, Hans Müller
 Dietgard Grimmer, LR Dr. Othmar Raus neben Bild von E. Bäumer
 Walter Vopava, Anton Thuswaldner
 Martin Rasp, Alois Riedl
 Helga Müller-Eiterer
 Georgia Creimer
 Georgia Creimer
 Georgia Creimer
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