
Alternativen, die sich rechnen
Arbeit – Kultur – Menschenwürde
Anlässlich der 25-Jahr-Feier des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) treffen sich 2005 alle Preisträgerinnen und Preisträger in Salzburg. Wie schon beim 20-Jahr-Jubiläum ist es uns wiederum gelungen, die Alternativen Nobelpreisträgerinnen und Preisträger zu einer Jubiläumsfeier mit einem internationalen Symposion vom 8. bis 13. Juni 2005 in die Stadt Salzburg einzuladen. Salzburg bietet sich erneut als ein geistiges Zentrum für neue Ideen, als Stätte der Kultur, als Ort der Begegnung und der perspektivischen Auseinandersetzung mit zentralen Zukunftsthemen an.
Dass Visionen und Ideen in konkrete Initiativen zum Wohle der Menschen umgesetzt werden können, haben die Alternativnobelpreisträger – oft unter schwierigsten Bedingungen – mit einer Vielzahl ihrer Projekte eindrucksvoll und weltweit gezeigt. Der Alternative Nobelpreis soll in den Worten seines Gründers Jakob von Uexküll dem industrialisierten Norden helfen, eine Weisheit zu finden, die seiner Wissenschaft gleich kommt. Und dem Süden solle er helfen, eine Wissenschaft zu erlangen, die sich mit seinen alten Weisheiten messen kann.
Das Zusammentreffen in Salzburg orientiert sich an wichtigen Zukunftsthemen und gilt den Bemühungen um „Alternativen, die sich rechnen. Arbeit – Kultur – Menschenwürde“. In besonderer Weise wird bei dem Symposion im Juni 2005 auf folgende Herausforderungen eingegangen:
- die Notwendigkeit der Unterstützung neuer lebensfördernder Formen des Arbeitens, Forschens und Wirtschaftens,
- die (Weiter-)Entwicklung vielgestaltiger Kulturen und Regionen, in denen Menschen ihre Lebensgrundlagen umwelt-, sozialverträglich und in Würde sichern und gestalten können,
- die Gerechtigkeit zwischen und die Gleichbehandlung von Regionen, Generationen und Geschlechtern.
Die Bearbeitung dieser Themen bedeuten eine wesentliche Grundlage für die Armutsbekämpfung und das friedvolle Miteinander in der Einen Welt.
Die Alternativnobelpreisträger aus aller Welt werden sich in St. Virgil, dem Bildungs- und Konferenzzentrum der Erzdiözese Salzburg, treffen. Das Symposion wird den Rahmen für unterschiedliche Zukunftsforen bieten:
- den intensiven Kontakt, den Erfahrungsaustausch und die Diskussion der Alternativen Nobelpreisträger untereinander (am 9. und 12.6.),
- die Begegnung und das inspirierende Gespräch mit Institutionen, Gruppen und Initiativen in Stadt und Land Salzburg: mit Studierenden und Lehrenden aus den drei Salzburger Universitäten und Fachhochschulen, mit Schülerinnen und Schülern, mit Lernenden in den Einrichtungen der Erwachsenenbildung, NGO’s, Gemeinden, Betrieben, Biobauern etc.
Alle Interessierten werden die Möglichkeit erhalten, einzelne Preisträgerinnen und Preisträger in ihre Wirkungsstätten einzuladen (am 10.6. ganztägig).
- eine für alle interessierten Institutionen und Personen öffentlich zugängliche internationale Veranstaltung, an der neben den Preisträgerinnen und Preisträgern max. 350 Personen teilnehmen können (am 10. und 11.6. ganztägig).
Der öffentliche Teil des Symposiums bietet eine große Chance, mannigfaltige Kontakte zu knüpfen, alternative Initiativen und Projekte kennen zu lernen und diese Erfahrungen zu nützen, sei es im Arbeits- und Wirtschaftsleben, aber auch in kulturellen und sozialen Lebensbereichen.
„Solange wir noch an Alternativen zu denken vermögen, sind wir nicht verloren. Solange wir miteinander beraten und planen können, dürfen wir hoffen.“ (Erich Fromm)
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Eine Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und dem Büro für kulturelle Sonderprojekte.
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