Atelier in Peking2009 haben wir einen Atelier-Austausch mit dem Künstler Wang Jixin begonnen, der jedes Jahr in das Gastatelier im Künstlerhaus kommt und dafür einem Salzburger oder einer Salzburgerin einen Wohn- und Arbeitsplatz beschafft und die Künstler sehr gut betreut. Seit 2011 werden 2 Salzburger pro Jahr in den Huantie Art District im Norden von Peking eingeladen. Es gibt dort insgesamt ungefähr 100 Ateliers, das Beijing Filmmuseum, das Huantie Times Art Museum und die Huantie Galerie. In der Nähe befindet sich der bekannte Kunstdistrikt 798. Die Ateliers im Huantie Art District sind ungefähr 30 bis 40 m² groß, auf zwei Stockwerken: Eingang und Küche, Bad und Arbeitsraum (ca. 20 m²). Im zweiten Stock sind ein Bett und ein Schrank. In jedem Studio ist eine Waschmaschine, es gibt Klimaanlage/Heizung und einen Kühlschrank. Leintücher und Handtücher sind vorhanden. aus dem Arbeitsbericht, Atelieraufenthalt in Peking, August-Oktober 2012 von Anja Ronacher: Für Fotografen kann ich den Kameramarkt in WUKESONG empfehlen. Dort kriegt man Filmmaterial, Papier, Kamerazubehör (gebraucht und neu), etc. Man fährt bis WUKESONG mit der Ubahn und dann noch 2 Stationen mit dem Bus Richtung Norden, der Markt ist nach der grossen Brücke. Für S/W Entwicklungen ist WANDE PRO nahe der National Art Gallery gut. Wenn man von der Ubahnstation DONGSI kommt geht man bis zum Eck der National Art Gallery, dann die Strasse Richtung Norden bis man auf einen kleinen Fujiladen stösst, dann die Strasse gegenüber rechts rein, nach 200 metern auf der linken seite ist das geschäft. Nahe ist auch ein Farblabor wo man C41 entwicklungen machen kann. Günstige Rahmen kann man nahe der National Art Gallery und auch nahe von CAFA (central academy of fine arts) machen lassen. An beiden Orten gibt es auch viele Künstlerbedarfsgeschäfte. Bernhard Gwiggner und ich haben in der Huantie Galerie eine Ausstellung gemacht. Die neue Betreuerin der Artists in Residence heisst Ru Mei, sie spricht sehr gut französisch und englisch. Für die Ausstellung gab es kein Budget und die Künstler verpflichten sich mit dem Aufenthalt den Gastgebern 1 oder 2 Arbeiten zu schenken. In Huantie gibt es 2 kleine Restaurants (koreanisch) und 2 kleine Geschäfte. Nahe ist das National Filmmuseum das ich sehr interessant fand. Für grössere Einkäufe bin ich nach Heiquao gefahren, 5 Minuten mit dem Rad, dort gibt es einen guten Markt für Obst, Gemüse, etc. ein Fahrrad kann man sich in Nangao kaufen, an der Kreuzung Nangao Lu zur Strasse die zum Filmmuseum führt. Europäische Lebensmittel kriegt man bei Jenny Lou (Brot etc.), eine Filiale ist mit dem Rad ca. 25 Minuten von Huantie entfernt (nicht sehr weit von 798). Mein Rad hat ca. 30 Euro gekostet, es war dann aber leider auch gleich vieles hin, wenn man besser handelt kriegt man für das Geld sicher auch ein besseres Rad (gleich nach der Brücke über den Highway vor der Busstation 403, der einen zur U-bahnstation Sanyuanquio bringt, ist auf der rechten Strassenseite ein Fahrradreparierer). Alternativ zum 403er kann man von Nangao auch den 402er nehmen, der bringt einen auch zur 10er Linie, Station Liangmaquiao. Im Studio, das Bernhard Gwiggner hatte, gibt es schon ein Fahrrad das sein Vorgänger dagelassen hatte. Ausser den von Salzburg genutzen Studios gibt es noch ein australisches Studio am Gelände. In Nangao gibt es ein Geschäft (an der Nangao Lu) wo man Zugtickets kaufen kann, das ist einfacher als den langen Weg bis zur Beijing West Railwaystation zu fahren. | | |