Architekturpreis Land Salzburg 2010
Architekturpreisträger
fasch & fuchs und Lechner & Lechner
Förderstipendium des Architekturpreises
Alexander Kollmann
Architekturpreis Land Salzburg 2008
Architekturpreisträger
Maria Flöckner und Hermann Schnöll
Förderstipendium des Architekturpreises
€ 7.500,-
Gerhard Feldbacher
Architekturpreis Land Salzburg 2006
Zum 10. Mal wurde 2006 der Architekturpreis des Landes Salzburg verliehen, der damit auch sein 30-jähriges Bestehen feierte. Erfolgte die Ausschreibung zu Beginn nur alle fünf Jahre und später im Abstand von drei Jahren, so wird seit dem Jahr 2000 der Preis „zur Förderung und Anerkennung beispielgebender Leistungen auf dem Gebiet der Architektur“ im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen. Das im Gegensatz zum Architekturpreis mit
€ 7.500,- dotierte Förderstipendium wird seit dem Jahr 1981 vergeben.
Neben der kontinuierlich steigenden Zahl an Einreichungen ist auch positiv anzumerken, dass eine Steigerung der Anzahl von Projekten aus dem Land Salzburg zu verzeichnen ist. Im Jahr 2006 sind 47 Projekte eingereicht worden, die alle innerhalb der letzten drei Jahre fertig gestellt wurden. Unter diesen befinden sich rund
40 % in der Stadt Salzburg selbst, weitere 20 % in den Gemeinden der näheren Umgebung der Landeshauptstadt, während die verbleibenden 40 % in den übrigen Bezirken des Landes Salzburg errichtet wurden.
Die zwei Preisträger-Projekte 2006 waren:
das Sonderpädagogische Zentrum in Hallein von kadawittfeldarchitektur, Aachen (Univ. Prof. DI Klaus Kada, Arch. Gerhard Wittfeld) und
die Überdachung des Eislaufplatzes in Bergheim von mfgarchitekten, graz, ZT-KEG für Architektur, Graz
(Arch. DI Friedrich Moßhammer, Arch. DI Dr. Michael Grobbauer).

© Jörg Hempel Photodesign © Paul Ott
Die drei Anerkennungen 2006 gingen an:
gerner°gernerplus, Wien (Arch. DI Andreas Gerner, Gerda Maria Gerner) für das Gemeindezentrum von Oberalm,
Caramel Architekten ZT GmbH, Wien (Architekten Günter Katherl, Martin Haller, Ulrich Aspetsberger) für das Haus Kaps Saalfelden-Ramseiden und
ARCH + MORE ZT-GMBH Architektur, Velden (Arch. DI Gerhard Kopeinig, DI Gerhard Kresitschnig) für die ARGEkultur Salzburg.

© Manfred Seidl © Angelo Kaunat © Armin Bardel
Das mit € 7.500,- dotierte Stipendium erging an:
Arch. DI Thomas Lechner (LP architektur, Radstadt).

© Angelika Gruber
Die Jury setzte sich aus Mark Blaschitz, Walter M. Chramosta, Mia Dirnberger, Hemma Fasch und Sigrid Hauser zusammen.
Architekturpreis Land Salzburg 2004
Von den 41 Einreichungen zum Architekturpreis 2004 stammten diesmal die Hälfte aus dem Bundesland Salzburg und diese Tatsache belegt somit die erfolgreiche Verbreitung zeitgemäßen Bauens im Land Salzburg.
Bei allen ausgezeichneten Objekten ist es den Architekten gelungen, Zeichen zu setzen, wie in urbanen und ländlichen Situationen die großen Themen unserer Zeit mit hoher gestalterischer Qualität in städtebauliche und architektonische Form umgesetzt werden können.
Der Architekturpreis 2004 wurde an das Architekturbüro HALLE 1 vergeben:
Erstmals wurde ein Architekturbüro nicht nur für ein Einzelbauwerk, sondern seine ganzheitliche Haltung und Kontinuität in der Qualität mit dem Preis ausgezeichnet.
Kindergarten Gebirgsjägerplatz, Salzburg
„City Eleven“, Salzburg
S-Bahn-Station, Salzburg-Gnigl
HALLE 1 mit Architekten Wimmer-Armellini: Keltenmuseum Hallein

HALLE 1: © Gebhard Sengmüller, "City Eleven": © Klemens Horvath
Die Anerkennungen wurden an folgende Projekte verliehen:
Ulrich Stöckl, Bergbaumuseum Leogang
fasch & fuchs, Bibliothek der Pädagogischen Akademie
Forsthuber / Scheithauer, Gartenstadt Aigen

© Ulrich Stöckl © Paul Ott © Paul Ott
Das Förderstipendium (€ 7.500,-) wurde vergeben an:
heri & salli (Heribert Wolfmayr, Josef Saller)

© heri & salli
Die Jury bestand aus dem Vorsitzenden Carl Fingerhuth, Stefano de Martino, Ursula Klingan, Karin Tschavgova und Michael Zinganel.
Architekturpreis Land Salzburg 2002
Der seit 1976 für herausragende architektonische Leistungen vergebene Preis bestätigt eindrucksvoll die Lebendigkeit dieses Wesenszugs: So haben neben dem Salzburger Gerhard Garstenauer, der Tiroler Josef Lackner, der gebürtige Italiener Massimiliano Fuksas und der Schweizer Michael Alder den Preis erhalten.
Diese Tendenz findet aktuell ihre Bestätigung: der Salzburger Thomas Forsthuber, der aus der Steiermark stammende Klaus Kada mit seinem Partner Gerd Wittfeld aus Aachen sowie die Schweizer Marie-Claude Betrix und Eraldo Consolascio wurden im Jahr 2002 von der Jury für den Architekturpreis des Landes Salzburg nominiert.
Die Jury schlug für den Architekturpreis 2002 folgende Projekte vor:
Thomas Forsthuber, Kinder- und Jugendhaus Liefering
Klaus Kada und Gerd Wittfeld, Altenhaus St. Nikolas
Marie-Claude Betrix und Eraldo Consolascio mit Eric Maier, Betriebsgebäude der Salzburg AG
Für die Anerkennungen wurden folgende Projekte vorgeschlagen:
HALLE 1: Erweiterung des Bezirksgesichts Salzburg
Elsa Nichol und Edgar Spraiter: Haus Schwalbennest
Max Rieder, Wolfgang Tschapeller, Hans-Peter Wörndl: Wohnanlage Oasis
Der Preis als auch die Anerkennungen wurden formell nicht verliehen.
Das Förderstipendium von € 7.500,- wurde an Norbert Mayr verliehen.
Die Jury bestand aus der Vorsitzenden Hannelore Deubzer, Marianne Burkhalter, Maria Flöckner, Otto Kapfinger, Margherita Spiluttini.
Architekturpreis Land Salzburg 2000
Der Salzburger Landesarchitekturpreises 2000 wurde an zwei Projekte vergeben:
Kindergarten Aigen, Architekt Max Rieder
Kinderhort Taxham, Architektin Maria Flöckner und Architekt Hermann Schnöll
Anerkennungen wurden an folgende Projekte verliehen:
Feuerwache Schallmoos, Architekturbüro HALLE 1
Wohnhaus in Hallein-Rif, Architekten Christine und Horst Lechner
Wohnhaus und Ordination Dr. Stölzl, Annaberg, Architekt Klaus Bieregger
Das Förderstipendium von ATS 100.000,- wurde zu gleichen Teilen vergeben an:
Sonja Mertel für ihre Diplomarbeit LICHT.RAUM
Projektgruppe "Architektur und Schule" für das gleichnamige Projekt