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artemisia – mentoring in der frauenKUNST


Seit 10 Jahren werden im Frauenbüro Künstlerinnen vorgestellt. Es wird ein Forum geschaffen, in welchem sie sich - vielleicht das erste mal - einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können.

Nach wie vor jedoch sind Frauen - Künstlerinnen - in der Kunstszene unterrepräsentiert. Es gibt auch in hier gläserne Barrieren und deshalb stellen "Mentorinnen" - bereits in der Kunstszene etablierte Künstlerinnen - "junge" d.h. am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehende Künstlerinnen vor.

Ziele

  • "jungen" Künstlerinnen ersten Schritt in die Öffentlichkeit zu ermöglichen
  • Frauen den Zugang zum Kunstsektor zu erleichtern

Maßnahmen

  • aktive Förderung der beteiligten Künstlerinnen
  • Begleitung und Unterstützung der "jungen" Künstlerinnen
  • Austausch von persönlichen und beruflichen Erfahrungen

Vision
Schaffung eines Netzwerkes in der Frauen - Kunstszene

Der erste Schritt in die Öffentlichkeit wird somit durch die "Rückendeckung" einer Mentorin erleichtert. Es wird Raum geschaffen, in welchem offen über Ideen, Befürchtungen, Stärken und Schwächen gesprochen werden kann.

Die Ursprünge des "Mentoring" liegen in der griechischen Mythologie. Ein griechischer Gebildeter namens Mentor wurde von Odysseus gebeten, sich während seiner Abwesenheit seines Sohnes Telemachos anzunehmen. Der Begriff Mentor wurde zum Synonym für einen allgemein geachteten und gebildeten Menschen, der für einen jüngeren und weniger erfahrenen Menschen als verantwortungsbewusster Erzieher und Berater fungiert.

Heute wird unter Mentoring ein Prozess verstenden, in dem eine Person, nämlich der Mentor bzw. die Mentorin die Karriere und die Entwicklung einer anderen Person, der Mentee, unterstützt. Es handelt sich um eine geschützte Beziehung, in der Lernen und Experimentieren stattfinden kann, potentielle Fähigkeiten und neue Kompetenzen entwickelt werden können.

Die Schlüsselrollen, die Mentoring beinhaltet, sind:

  • Coaching - die Mentorin führt aktiv und ermutigt die Mentee, wichtige Fähigkeiten und Einstellungen für die Zukunft zu entwickeln
  • Ratgeben - die Mentorin steht der Mentee bei der Lösung von Problem und beim Treffen wichtiger Entscheidungen zur Seite
  • Helfen - die Mentorin ebnet Wege, sie eröffnet Kontakte oder gibt einfach nur wichtige Telefonnummern weiter
  • Netzwerkarbeit - die Mentorin lehrt die Mentee die informellen Kontakte außerhalb ihres eigenen Arbeitszusammenhanges zu nutzen


Das Mentoring-Projekt wurde mit einer Gemeinschaftsausstellung am 2.10.2002 in der Galerie 5020 abgeschlossen.



Rückfragen: Katharina Zehner