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Anderskompetent – Rehabilitationswerkstatt (RWS)

Produktgruppe: Berufliche Ausbildung
Produktbezeichnung:   Berufliche und soziale Ausbildung für geistig und mehrfach beeinträchtigter Jugendliche



Standort

  • 5026 Salzburg, Traunstraße 24


Eckdaten


Ziele der Einrichtung

Die Berufliche und – soweit damit verbunden – die soziale Integration der beeinträchtigten MitarbeiterInnen. Schwerpunkte sind:

  • Die berufliche Qualifizierung für die Anforderungen für den allgemeinen Arbeitsmarkt (Anlehre, Teillehre).
  • Angepasste Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen.
  • Begleitung beim Übertritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt.


Zielgruppe

  • Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Beeinträchtigung nach dem Pflichtschulabschluss


Aufnahmekapazitäten

  • 32 Arbeits- und Ausbildungsplätze


Aufnahmekriterien

  • Vorliegen einer Behinderung
  • Ein gewisses Maß an Selbständigkeit, Arbeits- und Gruppenfähigkeit ist Voraussetzung für die Aufnahme.


Aufnahmemodus

  • Arbeitserprobung (2-4 Monate)
  • Beratung und Entscheidung über die Aufnahme gemeinsam mit dem beeinträchtigten Menschen im Rahmen des Reha-Teams (Arbeitsmarkservice, Bundessozialamt, Land Salzburg - Referat 3/05)


Leistungsumfang

  • Arbeitsplätze mit sozialversicherungspflichtigen, leistungsbezogenen Entgelt zur Förderung bzw Aufrechterhaltung der Erwerbsfähigkeit
  • Anwendung aller einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsrechts, des Arbeitnehmerschutzes und des Behinderteneinstellungsgesetzes (6 Wochen Urlaub/Jahr; besonderer Kündigungsschutz, Behindertenvertrauenspersonen usw)
  • Arbeitstraining (Trainieren von Basisqualifikationen für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt)
  • Begleitung beim Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt (Arbeitsplatzakquisition, Job-Coaching, Nachbetreuung)

  • Psychologische Unterstützung und Begleitung
  • Sozialarbeiterische Unterstützung (Begleitung bei Amtswegen und bei der Wohnungssuche usw)
  • Bildungsprogramm zur Förderung der lebenspraktischen Fähigkeiten und der sozialen Kompetenzen

  • Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten
  • Spezielle Projekte zur Förderung der gesellschaftlichen Integration
  • Eltern- und Angehörigenberatung


Qualitätskriterien

  • Zielgruppenkonforme Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Arbeit und Qualifikation in Kleingruppen (8-12 Personen)
  • Ganzheitliche Leistungserbringung
  • Einbindung relevanter Umwelten in die Rehabilitation
  • Individuelle Förderung und Unterstützung
  • Vernetzung mit anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe


Qualitätssicherung

  • Individueller Hilfeplan (Erstellung gemeinsam mit den Betroffenen und Angehörigen)
  • Standardisierte Dokumentation
  • Regelmäßige interne Teamberatung
  • Regelmäßiger Austausch mit Angehörigen, Ärzten, Therapeuten, Institutionen
  • Regelmäßige Supervision und Fortbildung
  • Zertifizierung nach ISO-Norm in Vorbereitung


Fachpersonal (Zahl und Qualifikation)

  • Leitung: Akademiker mit Qualifikation in Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften und pädagogischer Zusatzqualifikation
  • Verwaltung: Kaufmännische Ausbildung (halbtags)
  • Psychosozialer Fachdienst: Psychologen, Sozialarbeiter, ASO-Pädagogen (3 Teilzeitstellen)
  • Arbeitstraining: 5 Vollzeitstellen (3 Meister diverser Berufssparten; 1 Behindertenpädagoge, 1 Ergotherapeut)


Standort und Lage

  • Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bahnhof Aigen und Bushaltestelle (Linie 7) jeweils 5 Gehminuten entfernt



Letzte Änderung: Juli 2008



Rückfragen: Mag. Elisabeth Prudl