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KOWE – Kooperative Werkstätte PUCH

Produktgruppe: Berufliche Ausbildung
Produktbezeichnung:   Berufliche und soziale Ausbildung geistig und mehrfach beeinträchtigter Jugendlicher – extern



Standort

  • 5412 Puch, Leitnerstraße 110


Eckdaten


Ziele der Einrichtung

  • Soziale und berufliche Integration geistig behinderter Jugendlicher und Erwachsener im erwerbsfähigen Alter
  • Im Vordergrund steht das Erlernen und Weiterentwickeln handwerklicher Fähigkeiten beim Bearbeiten von Arbeitsaufträgen, welche vorwiegend Kleinmontage und Verpackung beinhalten
  • Im Ausbildungsprojekt wird nach der Lernphase eine Vermittlung auf dem freien Arbeitsmarkt angestrebt (das Ausbildungsprojekt dauert inklusive der Vermittlungsbemühungen 3 Jahre)


Zielgruppe

  • Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, deren Sozialkompetenzen förderbar sind, nach Beendigung ihrer schulischen Ausbildung (Werkstättenprojekt) oder
  • die nach drei Jahren in der freien Wirtschaft integrierbar sein werden (Ausbildungsprojekt)


Aufnahmekapazitäten

  • Gesamt: 12 Personen
  • Davon maximal 7 Personen im Ausbildungsprojekt


Aufnahmekriterien

  • Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung
  • Grad der Behinderung muss zu mindestens 50 % betragen oder begünstigte Behinderte nach dem Behinderteneinstellungsgesetz soweit diese wegen Art und Schwere der Behinderung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit nicht bzw. noch nicht geeignet sind, die jedoch eine Arbeitsleistung von zu mindestens 15 % der Normalleistung einer Arbeitskraft erbringen können und wollen


Aufnahmemodus

  • Bei Interesse Beratungsgespräch
  • 1 Woche Schnuppern ist möglich
  • Teamberatung
  • 3-monatige Probezeit
  • Aufnahme durch Bescheid der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde


Leistungsumfang

  • Ca 25 Stunden pro Woche: Ausführen von Industriearbeiten unter Anleitung
  • 3 Stunden pro Woche: Beschulung in Kleingruppen à 3 Personen (nicht arbeitsspezifisch)
  • 4 Stunden pro Woche: allgemeine Förderung (Sport, Förderung sozialer Kompetenzen, Kulturbildung durch Exkursionen, überlebenspraktische Dinge usw.)
  • Verpflegung: Getränke, Obst und Mittagessen wird zur Verfügung gestellt
  • Zweimal jährlich werden gemeinschaftsfördernde jeweils 1-wöchige Aktivitäten durchgeführt (Wintersportwoche, Sommerwoche)


Qualitätskriterien

  • Schaffung von Plätzen, welche für unsere Klienten als „normale Arbeitswelt“ erfahren werden, sie vor allem aber psychisch nicht überfordern


Qualitätssicherung

  • Tägliche Kurzbesprechungen
  • Einmal im Monat Teamsitzung der Betreuer
  • Jährlich 2-tägige Klausur zur allgemeinen Reflexion
  • Aufzeichnung und Beobachtung der Arbeitsleistung sowie Schulleistung


Standort und Lage

  • Bushaltestelle sowie Bahnhof sind in ca 5 Minuten Fußweg zu erreichen
  • Einkaufsmöglichkeit in der unmittelbaren Umgebung


Infrastruktur und Räumlichkeiten

  • 2 Werkräume (à 35 m2), 1 Unterrichtsraum (22 m2), Küche und Sozialraum (24 m2), 4 Toiletten, 1 Dusche


Fachpersonal (Zahl und Qualifikation)

  • Projektleiter (à 20 Stunden Geschäftsführung und Betreuungstätigkeit) mit pädagogischem und handwerklichem Befähigungsnachweis
  • 2 Sonderpädagogen
  • 2 Betreuungspersonen



Letzte Änderung: April 2010



Rückfragen: Mag. Elisabeth Prudl