Rechtsvorschriften
1. EU-Normen
- Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern idgF.
- Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern idgF.
- Verordnung (EG) Nr. 631/2004 vom 31. März 2004 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, und der Verordnung (EWG) Nr 574/72 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr 1408/71 bezüglich der Angleichung der Ansprüche und Vereinfachung der Verfahren
- Verordnung (EG) 883/2004 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29.4.2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit: geändert durch die Verordnung (EG) Nr 988/2009 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 16. September 2009.
- Beschluss Nr. 197 vom 23.3.2004 der Verwaltungskommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer zu den Übergangszeiten für die Einführung der europäischen Krankenversicherungskarte gemäß Art. 5 des Beschlusses 191; Amstblatt der Eurpäischen Union Nr L343/28 vom 19.11.2004.
2. Bundesnormen
In der Vereinbarung gemäß Art 15a BV-G über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens 2008 - 2013, BGBL I Nr 105/2008 vom 14. Juli 2008 bekennen sich die Vertragsparteien zu:
- einer gemeinsamen, integrierten und Sektoren übergreifenden Planung und Steuerung im Gesundheitswesen
- den Grad der Verbindlichkeit in der Gesundheitsplanung auf Länderebene durch wechselseitige Abstimmung der intra- und extramuralen Versorgungsplanung zu erhöhen und
- eine Sektoren übergreifende Finanzierung aufzubauen.
Schwerpunkte dieser Vereinbarung sind unter anderem:
- Weiterentwicklung des Kooperationsbereiches (Reformpool)
- Sektoren übergreifende Finanzierung von ambulanten Leistungen
- die Grundsätze für Nahtstellenmanagement zwischen den verschiedenen Leistungserbringern aufzubauen
- die Forcierung gesundheitsökonomischer Ansätze
- bei der Steuerung und Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitswesens ist der Grundsatz zu beachten, dass die für die Planung zuständigen Entscheidungsträger auch für die Finanzierung verantwortlich sein müssen und dass zwischen den Gesundheitssektoren das Prinzip "Geld folgt Leistung" gilt.
Bei Beschlüssen, die gegen Beschlüsse der Bundesgesundheitsagentur verstoßen, hat der Bund das Vetorecht.
- Bundesgesetz, mit dem das Finanzausgleichsgesetz für die Jahre 2008 – 2013 geregelt wird und sonstige finanzausgleichsrechtliche Bestimmungen getroffen werden, BGBl I Nr 103/2007 vom 30.12.2007, idgF
- Bundesgestz zur Qualität von Gesundheitsleistungen (Gesundheitsqualitätsgesetz - GQUG), BGBl Nr 179/2004 vom 30.12.2004
- Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, das Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz und das Arbeitsmarktförderungsgesetz geändert werden, idgF
- Bundesgesetz zur Stärkung der ambulanten öffentlichen Gesundheitsversorgung und damit BGBl I Nr 61/201
- Verordnung ddes BMGF betreffend die Dokumentation von Kostendaten in Krankenanstalten, die über Landesfonds abgerechnet werden (Gesundheits- und Sozialvereich-Beihilfengesetz), BGBl Nr. 746/1996 idgF
- Verordnung des BMGF betreffend die Dokumentation von Statistikdaten in Krankenanstalten, die über Landesfonds abgerechnet werden, BGBL II, Nr 639/2003 (Statistikverordnung für landesfondsfinanzierte Krankenanstalten) idF BGBl II Nr 406/2009.
- Verordnung des BMSG betreffend die Diagnosen- und Leistungsdokumentation im stationären Bereich, BGBl Nr. 783/1996 idF II 589/2003;
- Gesundheitstelematikverordnung, BGBl II Nr 451/2008 vom 9.12.2008, idf BGBl I Nr 103/2010
- Verordnung des Bundesministeriums für Finanzen über die Festlegung des Parameters für den variablen Bereich der Krankenanstaltenfinanzierung (Parameterverordnung-Krankenanstaltenfinanzierung), BGBl II Nr 206/2008 vom 18.6.2008
- Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über die Durchführung der §§ 6 und 9 des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen (Gesundheitsdokumentationsgesetz-Durchführungsverordnung)
- Leitlinien für den Kooperationsbereich gemäß Art 31 der Vereinbarung gemäß Art 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens.
3. Landesnormen
- Gesetz, mit dem das Salzburger Gesundheitsfondsgesetz und das Salzburg Krankanstaltengesetz 2000 geändert wurde, LGBl Nr 62/2010, vom 2.6.2010
- Gesetz vom 10. November 2010, mit dem das Salzburger Krankenanstaltengesetz geändert wird, LGBl Nr 91/2010
- Gesetz, mit dem das Salzburger Gesundheitsfondsgesetz geändert wurde, LGBl Nr 108/2008, vom 30.12.2008
- Gesetz, mit dem das Salzburger Gesundheitsfondsgesetz geändert wurde, LGBl Nr 110/2008, vom 30.12.2008
- Gesetz, mit dem das Salzburger Gesundheitsfonds Gesetz (SAGES-G) geändert wird
- Gesetz vom 7. Juli 2010 über die bedarfsorientierte Mindestsicherung im Bundesland Salzburg (Salzburger Mindestsicherungsgesetz - MSG)
- Landeskliniken-Gebühren-Verordnung 2010, LGBl Nr 27/2010 vom 11.3.2010
- Krankenanstalten-Eurowert-Verordnung 2010, LGBl Nr28/2010 vom 11.3.2010
- Begleit-Personen-Gebührenverordnung, LGBl Nr 46/2008 vom 7.5.2008, idF LGBl Nr 72/2010
- Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens, LGBl Nr 52/2008 vom 20. Juni 2008
- Sondergebührenverordnung Gemeindespitäler, LGBl Nr 79/2008 vom 27.8.2008
- Salzburger Gesundheitsfondsgesetz (SAGES-G) LGBl Nr 90/2005, idgF
- Verordnung, mit der der Salzburger Krankenanstalten- und Großgeräteplan geändert wurde, LGBl Nr 1/2009, vom 30.1.2009
- Sondergebührenverordnung Landeskliniken, LGBL Nr. 4/2010, vom 15. Jänner 2010
- Salzburger Krankenanstaltengesetz 2000 idgF
- Gesetz über die Leistung von Entschädigungen im Zusammenhang mit medizinischer Behandlung in Salzburger öffentlichen oder privaten gemeinnützigen Krankenanstalten LGBL Nr 59/2002; idgF
- Verordnung der Sbg. Landesregierung. vom 29.3.1999 über die Beitragsbezirke und Krankenanstaltensprengel von Fondskrankenanstalten im Land Salzburg, LGBl Nr. 54/1999;
- Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 26. Mai 1998 über die Berechnung des Betriebsabganges von Fondskrankenanstalten, LGBl Nr. 58/1998 idgF
- Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 13.11.2002, mit der die Festlegung der Prozentsätze für das Verhältnis des Finanzierungsbedarfes der öffentlichen Krankenanstalten (Finanzierungsbedarf-Verordnung) erlassen wird, LGBL Nr 91/2002;
- Geschäftsordnung des Organs Gesundheitsplattform des Salzburger Gesundheitsfonds gem. § 23 Abs 5 des Salzburger Gesundheitsfondsgesetzes, idgF
- Richtlinien für die Vergabe von Investitionszuschüssen gem. § 9 des Salzburger Gesundheitsfondsgesetzes, LGBl. Nr. 90/2005; idgF
- Richtlinien für die Vergabe von Großgeräteförderungen gem. § 10 des Salzburger Gesundheitsfondsgesetzes, LGBl. Nr. 90/2005; idgF
- Richtlinien für die Förderung von krankenhausentlastenden Planungen, Projekten und Maßnahmen gem. § 16 des Salzburger Gesundheitsfondsgesetzes, LGBl. Nr. 90/2005, idgF
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