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Liebe Eltern!
Um auf Ihre Fragen besser eingehen zu können brauchen wir Ihre Mithilfe.
Bitte Schreiben Sie uns Ihre Fragen mit frag mich!
mit herzlichen Grüßen
Ihr Asthma Projekt Team
Hat mein Kind Asthma?
Machen Sie mit Ihrem Kind den asthma check!
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Tips bei Haus- und Mehlstaubmilbenallergie
Tips bei Pollenallergie
Tips bei Haus- und Mehlstaubmilbenallergie
In Salzburg sind es besonders die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronysinus) und Mehlstaubmilbe (Dermatophagoides farinae) die zu Sensibilisierungen führen können.
Folgende Maßnahmen vermindern die Belastung durch Milbenallergene in der Wohnung:
Allgemeines
Achten Sie auf möglichst wenige "Staubfänger"
Jedes Haustier erhöht die Milbenbelastung der Wohnung - daher keine fell- oder
federtragenden Haustiere
Im Schlafzimmer des Allergikers
Bei Schlafraumtemperaturen von 18 - 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit
von 50 % finden sich die geringsten Allergengehalte von Haus- und
Mehlstaubmilben
Matratze, Polster und Decke sollten mit milbendichten (=allergendichten)
Bezügen versehen werden. Dieses Verfahren heißt "Encasing" und ist die
wirksamste Methode zur Minderung der allergenen Belastung
Es gibt Matratzen, die eine milbendichte Sperrschicht eingebaut haben, die
die ganze Matratze atmungsaktiv umhüllt
Milbendichte Überzüge führen unter anderem Apotheken, Sanitätshäuser und
Bettwarengeschäfte
Wenn Polster und Decke nicht mit milbendichten Bezügen versehen sind,
dann sollten sie aus Kunstfasern sein und alle 2 Wochen bei mindestens
60°C gewaschen werden
Die Bettbezüge sollten alle 2 Wochen gewaschen werden
Weitere Betten im Schlafzimmer des Allergikers sollten auch saniert werden
Keine Plüschtiere (gegebenenfalls monatlich waschen oder 2 Tage ins Tiefkühlfach)
Keine offenen Bücher- oder Kleiderregale
In der ganzen Wohnung Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im Bereich von 50 % liegen
Möglichst glatte, wischbare Böden
Vorhänge sollten aus leichtem, waschbarem Material sein
Bei Polstermöbeln sind Kunststofffüllungen und glatte Oberflächen günstig
Tätigkeiten, bei denen es zu starker Staubentwicklung kommt (bettenmachen,
staubsaugen) dürfen nicht vom Allergiker oder in dessen Anwesenheit
ausgeführt werden
Staubsauger sollten mit milbendichten Feinstaubfiltern ausgestattet sein
Tips bei Pollenallergie
Sorgen Sie für eine rasche Diagnose der betreffenden Allergene durch den
Arzt: zB durch Hauttest (Pricktest), Bluttest (RAST) etc.
Achtung! Im Laufe der Zeit können Sensibilisierungen auf weitere Allergene
auftreten
Eine medikamentöse Behandlung ist gut wirksam - kontaktieren Sie Ihren Arzt
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer
Hyposensibilisierungsbehandlung: zB als Spritzenkur oder als Tropfenkur
(SLIT)
Pollenwarndienst beachten: Zeitungen, Tonbanddienste und Internet
Medikamente wie Antihistaminika rechtzeitig einnehmen – am besten bereits
einige Tage vor dem Beginn des jeweiligen Pollenfluges – Count Down
Vorsicht bei Sport im Freien während der Pollensaison
Eine Sonnenbrille mit Seitenschutz tragen, insbesondere wenn eine
Empfindlichkeit gegen Helligkeit und Lichtreize vorhanden ist
Aufenthalt in geschlossenen Räumen bei hoher Pollenbelastung
Zur Reduktion der Pollenbelastung in Innenräumen helfen feinmaschige
Insektenschutzgitter mit Maschenweiten kleiner 1 mm
In einem dichten Wald ist die Pollenkonzentration geringer da die
Baumblätter als Pollenfilter wirken - am Waldrand jedoch sind die
Pollenkonzentrationen hoch - daher rasch in den Wald
Abends Haare waschen
Getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer liegen lassen
Vermeiden Sie bei Pollenflug das Trocknen von Wäsche im Freien
Pollenfilter im Auto schützen sofern die Autofenster geschlossen sind
Pollensaison bei der Urlaubsplanung berücksichtigen - siehe European Pollen Information
Für schwere Pollenallergiker gibt es wirksame Pollenfiltermasken











