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Vorsorge gegen Brustkrebs:


Mammographie-Screening-Projekt
Kostenlose Vorsorgeuntersuchungen bei niedergelassenen Radiologen, Einladungen gehen an alle Salzburgerinnen zwischen 50 und 69 Jahren.

Daten & Fakten zum "Mammographie-Screening" im Bundesland Salzburg

Projektleitung:
OA Dr. Christian Weismann – Medizinischer Projektleiter
Sabine Stadler – Organisatorische Projektleiterin

Zielgruppe
Alle Salzburgerinnen im Alter von 50 – 69 Jahren (58.343 Frauen)

Einladungssystem
Zentral organisiertes Einladungsschreiben durch AVOS (Arbeitskreis Vorsorgemedizin Salzburg) zur kostenfreien Früherkennungsmammographie, beiliegendem Informationsblatt und Einverständniserklärung mit freier Arzt- und Terminwahl.
Erinnerungseinladung:
Einmal, wenn nach 10 Wochen keine Rückmeldung an die Einladungsstelle erfolgt.

Einladungsintervall
Von 50 - 59 Jahren: 18 Monate Abstand
Von 60 – 69 Jahren: 24 Monate Abstand

Untersuchungsstruktur

  • 9 Screeningeinheiten bei niedergelassenen Radiologen
  • 3 Screeningeinheiten in radiologischen Krankenhausinstituten
  • 2 Assessmentzentren
  • 1 Referenzzentrum
  • 2 Koordinationszentren

Untersuchungsablauf

  • Anamnese, klinische Brustuntersuchung durch den Radiologen, Mammographie.
  • Bei mammographisch dichter Brust oder mammographischer Auffälligkeit unmittelbar anschließender Brustultraschall
  • Doppelbefundung jeder Screening-Mammographie obligat.
  • Untersuchungsbefund ergeht an Hausarzt/ärztin und/oder Gynäkologe/in
  • Die untersuchte Frau erhält ein Schreiben über das Ergebnis nach Doppel- und Drittbefundung ihrer Mammographiebilder. Die ersten 3000 Mammographien werden drittbefundet.

Qualität

  • Spezielle Mammographie-Screeningausbildung für alle im Screening tätigen Radiologen/innen und Röntgentechnologen/innen
  • Technische Qualitätssicherung der Mammographieapparaturen

Ergebnisqualität
Evaluierung der Ergebnisse durch Dokumentation mit zentraler Erfassung in pseudonymisierter Ergebnisdatenbank unter vollständiger Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte

  • Weitere qualitätssichernde Maßnahmen Doppelbefundung der ersten 100 Histologiepräparate
  • Evaluierung der operativen Eingriffe durch zentrale Ergebniserfassung
  • Durchführung postoperativer Konferenzen

Rund 10.000 Frauen aus folgenden Salzburger Gemeinden werden in den ersten 3 Monaten eingeladen
Flachgau: Straßwalchen, Lamprechtshausen, Bürmoos
Stadt Salzburg: Elisabethvorstadt, Itzling, Kasern, Sam
Tennengau: Rußbach, Abtenau
Pongau: Gasteinertal
Pinzgau: Krimml, Wald, Unken
Lungau: Muhr, St. Michael

Medizinische Projektleitung:
OA Dr. Christian Weismann
Leiter der Abteilung f. Mammadiagnostik & Mammaintervention
am Univ. Inst. f. Radiologie, LKH-Salzburg
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel. Klinik: 0662/4482 57 771
H: 0650/53 122 54
Fax: 0662/4482 3964
E-mail: christian.weismann@inode.at

Details zum Projekt