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Umweltverträglichkeitserklärung
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Angaben gemäß Art 5 Abs. 1 und 3 iVm Anhang IV der RL 97/11/EG
(Umweltverträglichkeitserklärung)
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1. Beschreibung des Projekts, im Besonderen
1.1. Beschreibung der physischen Merkmale des gesamten Projekts und des Bedarfs an Grund und
Boden während des Bauens und des Betriebes
1.2. Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Produktionsprozesse, zB Art und Menge der
verwendeten Materialien
1.3. Art und Quantität der erwartenden Rückstände und Emissionen, die sich aus dem Betrrieb des
ergeben
2. Übersicht über die wichtigsten anderweitigen vom Projektträger geprüften Lösungsmöglichkeiten
und Angabe der wesentlichen Auswahlgründe im Hinblick auf die Umweltauswirkungen
3. Beschreibung der möglicherweise von dem vorgeschlagenen Projekt erheblich beeinträchtigten
Umwelt
4. Beschreibung der möglichen erheblichen Auswirkungen des vorgeschlagenen Projekts auf die
Umwelt infolge
– des Vorhandenseins der Projektanlagen
– der Nutzung der natürlichen Ressourcen
– der Emission von Schadstoffen, der Verursachung von Belästigungen und der Beseitigung
von Abfällen
und Hinweis des Projektträgers auf die zur Vorausschätzung der Umwelt-Auswirkungen der
angewandten Methoden
5. Beschreibung der Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen des Projekts
auf die Umwelt vermieden, verringert und soweit möglich ausgeglichen werden sollen
5.1. Zum Verkehr
5.2. Zum Lärm
5.3. Zur Landschaftsbeeinträchtigung
5.4. Organisatorische Begleitmaßnahmen
6. Nichttechnische Zusammenfassung der gemäß den oben genannten Punkten übermittelten
Angaben
6.1 Standort
6.2. Stadionkonzept
6.3. Verkehrserschließung
6.4. Außenanlagen/Freiraumkonzept/Parkplätze
7. Kurze Angabe etwaiger Schwierigkeiten (technische Lücken oder fehlende Kenntnisse) des
Projektträgers bei der Zusammenstellung der geforderten Angaben
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Die SWS - Stadion Salzburg Wals-Siezenheim, Planungs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. beabsichtigt den Neubau des ‘Stadions Salzburg Wals-Siezenheim’ als Fußballstadion zu realisieren.
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1. Beschreibung des Projekts, im Besonderen:
1.1 Beschreibung der physischen Merkmale des gesamten Projekts und des Bedarfs an Grund und Boden während des Bauens und des Betriebes
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Standort
Das Baugrundstück liegt ca. 1 km nord-östlich des Ortskerns von Wals-Siezen- heim, zwischen dem Industriegleis vor der Mauer des Schloßparks Kleßheim und der A1- Westautobahn. Nördlich und südlich ist das Erscheinungsbild geprägt von rasch wachsenden Industrie- und Gewerbegebieten mit großvolumigen Gebäuden und Anlagen. Östlich der Autobahn liegt in ca. 400 m Entfernung der Salzburger Stadtteil Taxham, ein Wohngebiet mit mehrgeschossigen Wohnhaus- anlagen, Infrastruktureinrichtungen sowie ein großes Einkaufszentrum mit hoher Kundenfrequenz. Der internationale Flughafen Salzburg-Maxglan ist ca. 2,5 km vom Standort entfernt.
Der Bauplatz des Stadions liegt am Rand des Landschaftsschutzgebietes Siezen- heimer-Au. Gemäß der Allgemeinen Landschaftsschutzverordnung sind Maß- nahmen mit einer naturschutzbehördlichen Bewilligung zulässig. Die natur- schutzbehördliche Bewilligung soll im Rahmen eines eigenen Genehmigungs- verfahrens eingeholt werden.
Das geplante Stadion liegt innerhalb der Sicherheitszone des Flughafens. Parallel zum Baugenehmigungsverfahrens wird derzeit die luftfahrtbehördliche Bewil- ligung von der Obersten Zivilluftfahrtbehörde eingeholt.
Zur Beurteilung der Geräuschimmission ist ein Schalltechnisches Gutachten er- stellt worden. Die ermittelten Werte liegen unterhalb des zulässigen Planungs- richtwertes.
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Konzept
Die sensible Situation in unmittelbarer Nähe des Kleßheimer Schlosses von Fischer von Erlach prägt den Entwurf in besondere Weise. Die Höhenentwicklung und der geringe Abstand zur Schloßachse führen zu einem Konzept dessen sichtbare äußere Höhenentwicklung auf ein Minimum reduziert wurde. Die Spielfläche des Stadions wird soweit als möglich in die Topographie eingefügt. Es entsteht kein konventionelles Stadion neben der Straße. Nach außen hin tritt ein leicht geneigter Baukörper in Erscheinung, über dem, einem fliegenden Teppich gleich, die leichte Haut der Überdachung schwebt. Die äußere Hülle vermittelt das große Volumen des Stadions mit den Architektur- und Landschaftselementen der Nachbarschaft.
Das Konzept führt im Stadioninnenraum, insbesondere durch Lage der Verteiler- zone auf dem Eingangsniveau, zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Der Kontrast von massivem Kessel und leichtem Dach läßt eine außergewöhnliche Atmosphäre entstehen - beste Voraussetzungen für große und kleine Fußball- feste. Es entsteht eine Arena par excellence. Der Zuschauer sitzt unmittelbar am Spielfeldrand, genießt einen hohen Komfort und einen optimalen Schutz vor Wind und Regen. Die umlaufenden, nicht unterbrochenen Sitzreihen unterstreichen dies.
Der innere Stadionbereich wird von einem äußeren Gebäude allseitig umschlossen. Dieses ‘Wallgebäude’ bietet die Chance neben den stadioninternen Nebenräumen Fancafe, Kartenverkauf, Shops und Sportbüros eine Reihe weiterer Fremdnutzungen, wie z.B. Fit- und Wellnesstudios usw., zu integrieren, ohne das Areal mit weiteren Häusern zuzustellen. Die Signifikanz des Walls wird gestärkt und der Ort von weiteren großen Volumina freigehalten. Rund um den Sport entsteht ein sehr vitales Ensemble.
Die Tieflage des Spielfeldes und der Erschließung führt folgerichtig auch zu einer Tieflage der anderen großflächigen Nutzungen insbesondere der möglicherweise zu errichtenden Sport- und Mehrzweckhalle. Die gemeinsame Erschliessungsebene erlaubt eine Reihe von Synergieeffekten. Gleichzeitig entstehen auf diese Weise großzügige verkehrsfreie Vorzonen die insbesondere für Großveranstaltungen unverzichtbar sind. Die Trennung der Verkehrsströme und die ungehinderte Bewegungsfreiheit der Einsatzkräfte ist gewährleistet.
Der Wall kann rings um das eigentliche Stadion mit ergänzenden Funktionen bestückt werden. Es entsteht eine lebendige multifunktionale Welt des Sports. Wellness, Fitness und Therapieeinrichtungen könnten das passive Sporterlebnis ergänzen. Für alle Altersgruppen, für Ortsansässige und Touristen entsteht ein attraktives Angebot in unmittelbarer Nähe des Schloßparks.
Das Konzept bietet mehrere Ausbauoptionen. Die Minimalvariante sieht lediglich die für den Betrieb des Stadions notwendigen Funktionen vor. In der Maximalvariante wird das Volumen des Hügels für die ergänzenden Einrichtungen genutzt. Das Stadion ist auf ca. 19.000 Zuschauer ausgelegt. Mit der Erweiterung der Kapazität auf ca. 30.000 Zuschauer können auch die ergänzenden Einrichtungen wachsen. Im oberen Wallbereich entstehen attraktive Büroflächen.
Durch die Integration des Stadions in den mit Lärchenholzfassade bekleideten stilisierten ‘Wall’ gelingt die Einbindung des großen Volumens in den sensiblen Kontext. Der neue Baukörper fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein und hilft, die Eigenständigkeit und Besonderheit der angrenzenden Elemente zu bewahren. Trotz der Beschränkung in der Höhenentwicklung besitzt das Ensemble eine außerordentliche, der Aufgabe angemessene Signifikanz. Es entsteht eine moderne Wettkampfstätte, die aus der innovativen architektonischen Lösung heraus eine ganz besondere Atmosphäre erwarten lässt.
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Erschließung
Das geplante Stadion ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Im Vorfeld zum Wettbewerb wurde eine verkehrstechnische Machbarkeitsstudie erstellt und die Variante D 1 wurde als Grundlage für die Aufschließung des Bauplatzes ausgewählt. Die Verkehrskonzeption und Verkehrsleitplanung sind durch das Ingenieurbüro Axis, St. Pölten, konkretisiert worden.
Im Bereich der Kröbenfeldstraße wird eine eigene Autobahnhalbanbindung errichtet und damit der Knoten Kleßheim massiv vom Schwerverkehr entlastet. Auch die Stadionbesucher aus dem Süden und Westen fahren über diese Autobahnanbindung entlang dem Gewerbegebiet Kleßheim-Süd zum Stadion. Taxham wird vom Stadionverkehr nicht belastet.
Das Baugrundstück liegt unmittelbar an der Westautobahn A 1 und die Stadionbesucher werden auf einer eigenen Rampe, von der bereits vorhandenen Autobahnabfahrt, zum nordwestlich gelegenem Stadionparkplatz geführt. Das Resümee des Verkehrskonzeptes beinhaltet, dass die zu bewältigenden Verkehrsmengen im Veranstaltungsfall ohne Beeinträchtigung des Bestandsverkehrs abgewickelt werden können. Für die Besucher stehen ca. 2.000 kostenfreie PKW- Stellplätze zur Verfügung. Während der Veranstaltungen besteht eine direkte fußläufige Anbindung zwischen Parkplatz und Stadion, da der obere Abschnitt der Europastraße für den Kfz-Verkehr gesperrt wird. Im Zug des Stadionneubaus wird die Höhenlage der Europastraße den neuen Erfordernissen angepasst.
Der Busverkehr wird östlich des Stadions abgewickelt. Der Busparkplatz für ca. 36 Reisebusse, ca. 18 Reservestellplätze und für ca. 8 Haltebuchten für den öffentlichen Personennahverkehr liegt direkt neben der Autobahn. Die Straßenanbindung erfolgt über den nördlichen Kreisverkehr. Der Busparkplatz und östlicher Vorplatz sind über eine behindertengerecht ausgebildete Unterführung miteinander verbunden.
Es ist beim Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Salzburg - Freilassing eine neue Haltestelle für das Stadion vorgesehen. Sonderzüge können bereits am vorhandenen Gewerbegleis bis zum westlichen Vorplatz des geplantes Stadions geführt werden.
Die Erschließung des Stadioninneren erfolgt über die beiden Haupteingänge. Der Vorplatz West und Vorplatz Ost dienen als notwendige Verteilerflächen für die Besucher. Die Geländehöhen der beiden Vorplätze werden so modelliert, dass die Haupteingänge ebenerdig auf der Höhe +429,40 m üNN liegen und sich ein Gefälle zu den Straßen hin ausbildet.
Die beiden Vorplätze verbinden die Schlosspromenade und die Kleßheimer Allee miteinander. Insbesondere der Vorplatz West erhält durch die Aufweitung und den eindeutigen Bezug zum Schloss einen ganz besonderen Charakter. Als Route für die Fußgänger und die Radfahrer bietet sich die während Veranstaltungen für den Kfz-Verkehr gesperrte Kleßheimer Allee besonders an. Zum Stadion führen gut ausgebaute Radwege.
Der Zugang für die Sportler, VIP’s und Presse erfolgt, getrennt von den Besucher- strömen, über die Tiefgarage. Die Tiefgarage hat separate Zu- und Ausfahrten, wobei die Ausfahrt unterhalb der Europastraße durchgeführt wird.
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Funktion
Planungsgrundlage für das Stadion sind das Raumprogramm zur Architektenwettbewerbsausschreibung, sowie die Abstimmungsergebnisse der 7. Planungsbesprechung vom 14.02.2000. Die Flächenvorgaben sind ohne das "Haus des Sports" voll erfüllt und es sind ca. 9.500 qm BGF-Flächen (oberirdische) für zusätzliche Nutzungen vorhanden. In der Planung des Bauwerks werden die Forderungen hinsichtlich der baulichen Maßnahmen für eine behinderten- freundliche Sportstätte berücksichtigt.
Das Stadion ist von der Funktionalität her klar und übersichtlich gegliedert. Die internen Funktionen lehnen sich an den hohen Standards einer modernen Wettkampfstätte an. Die Besucherströme sind von den Sportlern, VIP’s und Pressevertretern konsequent getrennt. Alle für die Stadion-Veranstaltungen wichtigen Bereiche wie Sportlerumkleiden, Pressetribüne, VIP-Lounge, Skyboxen und die sicherheitstechnischen Bereiche sind konzentriert auf der Westseite angeordnet und bieten einen optimalen Überblick.
Auf den West- und Ostseiten sind die notwendigen Versorgungsstationen, wie Imbiss- und Getränkestände, und weitere Nebennutzungen verteilt angeordnet. Der Wall kann rings um das eigentliche Stadion mit ergänzenden Funktionen bestückt werden.
Die Nutzungen sind im westlichen ‘Wallgebäude’ konzentriert eingeplant. Im 2. UG sind die Sportlerumkleiden, Technikzentralen und Stadionnebenräume angeordnet. Im 1. UG liegen die Bereiche für die Presse sowie weitere Technikzentralen und Stadionnebenräume. Der Zugang für die Spieler, die Pressevertreter und die VIP’s erfolgt über die Tiefgarage. Im Zugangsbereich liegt das zentrale Treppenhaus mit dem Aufzug, der die Geschosse barrierefrei miteinander verbindet. Die VIP-Lounge ist über zwei Ebenen, im EG und OG, angeordnet. Dies ermöglicht zum einen eine gute Zugängigkeit über den Vorplatz West und zum anderen die direkte Anbindung zum inneren Verteiler des Stadions und den Sitzplätzen auf der Ehrentribüne. Der Platzbedarf für die Cateringküche ist im EG und im OG neben der VIP-Lounge vorgehalten. Die detaillierte Küchenplanung erfolgt nach der Festlegung des Betreibers. Weiterhin befinden sich im EG die Bereiche der Einsatzkräfte und Sicherheit sowie die Betreibergesellschaft. Im OG sind die Skyboxes, die Reporterkabinen, die Stadionverwaltung und der SV Salzburg angeordnet. Für die einzelnen Bereiche sind jeweils separate Eingänge an den Treppenhäusern eingeplant.
Das Stadion wird über die beiden Hauptzugänge ebenerdig auf dem Höhenniveau +429,40 m üNN und über die 6 seitlichen Nebeneingänge mit Treppenanlagen erschlossen. Die Besuchertribünen für die ca. 19.000 Zuschauersitzplätze entwickeln sich von der ca. 9 m breiten Verteilerzone nur nach unten, sodass hier eine sehr hohe Stadion-Innenraumqualität entsteht. An der Verteilerzone innerhalb des ‘Wallgebäudes’ sind Servicebereiche, wie Imbiss, Getränke, Fanshop’s und WC’s angeordnet.
Die Tribünenplätze sind mit einer transluzenten Membrane überdacht. Die Strahler für die Spielfeldbeleuchtung und die Lautsprecheranlagen werden weitgehend in das Dachtragwerk integriert. Die technische Wartung erfolgt von der Spielebene über Hubsteiger.
Das Stadion ist als barrierefreies Stadion konzipiert. Auf Absperrgitter soll weitestgehend verzichtet werden. Insbesondere für FIFA/UEFA-Wettkämpfe oder Bundesligaspiele besteht die Möglichkeit einsteckbare Absperrungen als Sektorenabgrenzungen vorgesehen. Durch die Konzeption des umfassenden ‘Wallgebäudes’ ist keine zusätzliche äußere Umzäunung des Stadions erforderlich. Die mögliche Lage der Sektoren ist im Evakuierungskonzept dargestellt.
Der Zugang für die Sportler, VIPs und Presse erfolgt, getrennt von den übrigen Besucherströmen, über die Tiefgarage. Hier sind neben den 75 bis max. 90 PKW-Stellplätze auch die Aufstellflächen für die Übertragungswagen der Medienvertreter angeordnet. Die Haupterschließungstrassen für die technische Gebäudeausrüstung werden offen unterhalb der Tiefgaragendecke geführt. Die Tiefgarage ist für LKW-Verkehr ausgelegt und die Zufahrt zur Rasenspielfläche erfolgt über die beiden seitlich angeordneten Durchfahrten.
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Freiraumkonzept
Für den Bereich der Landschaftsplanung ist der Landschaftsarchitekt Albert Ennemoser eingeschaltet worden. Die Abstimmung findet in der weiteren Planung statt. Die Planung und Erläuterung ist unter dem Punkt Landschaftsplanung eingeordnet.
Das Freiraumkonzept des Stadion Wals-Siezenheim entwickelt sich aus den beiden prägenden Achsen der Kleßheimer Allee und der neugestalteten Schlosspromenade an der Europastraße. Der alte Baumbestand der Kleßheimer Allee wird erhalten und begrenzt das Stadionareal nach Süden. Im Norden wird die Europastraße zur baumbestandenen Promenade entlang der historischen Schlossachse umgestaltet. Die Schlossanlage erhält dadurch einen angemessenen Auftakt. Der Bereich vor der Schlossmauer wird verkehrsberuhigt.
Die befestigten Flächen der Vorplätze werden auf ein nach UEFA-Richtlinien notwendiges Mindestmaß reduziert, sodass der Stadionwall von allen Seiten stark umgrünt werden kann. Durch die Konzeption des Stadions in der Form eines umfassenden ‘Wallgebäudes’ ist keine zusätzliche Umzäunung erforderlich. Im Osten des Stadions dient der Busparkplatz als Grünpuffer und Abschirmung zur Autobahn.
Um das Stadion herum entstehen Erlebnisflächen für Freizeitnutzungen und auf den Vorplätzen finden sich Bereiche für Skateboard und Rollerblades. Weiters wird den Forderungen der Anrainer entsprochen, indem Spielfelder für Beachvolleyball, Tischtennis, Kinderspielplätze usw. errichtet werden.
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Außenanlagen
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Gelände
Die derzeitige Geländesituation wird im Rahmen des Projektes Stadion Wals-Siezenheim verändert. Im Eingangsbereich wird das Gelände auf ein Niveau von 429.40 m üNN leicht angehoben, um eine ebenerdige Erschließung des Stadions zu ermöglichen. Vom Vorplatz Ost fällt das Gelände gleichmäßig bis zum Kreisverkehr auf ca. 422.50 m üNN hin ab. Der Vorplatz West wird zum einen mit einem geringen Gefälle zur Gemeindestraße und mit einem stärkerem Gefälle zur neugestalteten Schlosspromenade ausgebildet. Die Europastraße wird im oberen Bereich auf ein Niveau von ca. 426.80 m üNN angehoben. Dies ermöglicht zum einen eine gute Anbindung des Parkplatzes und macht zum anderen eine Anhebung aufgrund der unterirdisch querenden Tiefgaragenausfahrt erforderlich. Die Geländemodellierungen sind so angelegt, dass das gesamte Stadion über die rampenartig geneigten Vorplätze stufenfrei erreicht werden kann.
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Schlosspromenade
Die Europastraße soll entlang des Stadions in eine zweireihige Baumallee umgestaltet werden. Als Bäume sind großkronige, einheimische Laubbäume (z.B. Linden) mit einer Wuchshöhe von 15 - 20 m vorgesehen. Bänke, Informationspunkte, sowie Beleuchtungseinrichtungen ergänzen die Ausstattung der Promenade. Die Schlosspromenade ist als großzügige Allee für Fußgänger und Radfahrer angelegt. Bei Veranstaltungen wird der obere Bereich für den Verkehr gesperrt, sodass ein direkter Zugang von den Parkplätzen zum Vorplatz West möglich ist.
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Vorplätze
Die Vorplätze im Bereich der beiden Hauptzugänge dienen sowohl als Sammelplätze vor dem Fußballspiel als auch als Rückstauflächen und Entfluchtungsflächen. Die Außenbereiche des Stadions werden von einer Grünfläche umschlossen, sodass der Anteil der befestigten Flächen auf ein Mindestmaß reduziert ist. Diese Grünfläche umfließt das Stadion und fügt somit den Baukörper und die Außenbereiche behutsam in die Umgebung ein. Die Vorplatzflächen, sowie ein um das Stadion laufender Erschließungsring sind mit einer mineralisch gebundenen Oberfläche (Beton, Asphalt, ...) versehen. Diese Oberflächen sind in Ihrer Gliederung auf das Achsraster der Stadions abgestimmt, wodurch Stadion und Außenbereiche als Einheit wirken und sich in das Gesamtgefüge integrieren.
Kioske, die auch als Ticketverkauf genutzt werden können, dienen der Versorgung der Außenbereiche. Außenbeleuchtung, ca. 200 Fahrradstellplätze, Fahnenmasten, Bänke und Informationseinrichtungen sind in das Gestaltungskonzept eingebunden. Auf beiden Vorplätzen besteht die Möglichkeit mit PKW und LKW vorzufahren. Der östliche Vorplatz wird so konzipiert, dass PKW’s auf der befestigten Fläche abgestellt werden können.
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Kleßheimer Allee
Der Baumbestand der Kleßheimer Alle wird vollständig erhalten. Die befestigten Flächen werden auch hier auf ein funktional notwendiges Maß beschränkt. Entlang des vorhandenen Fahrradweges schafft ein Grünstreifen die nötige Distanz zur historischen Baumallee.
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Parkplätze
Bei den Parkplätzen werden die versiegelten Flächen auf die Fahrstreifen beschränkt. Die eigentlichen Parkbereiche sind als Schotterrasen vorgesehen, sodass das Oberflächenwasser versickern kann. Als Bepflanzung sind einheimische Laubbäume (z.B. Ahorn) mit einer Wuchshöhe von 10 - 12 m vorgesehen. Die Flächen sind durch Sträucher und Hecken umgrünt, wobei die Ränder mit einheimischen Gräsern und Kräutern, sowie einer abgestuften Ruderalvegetation versehen sind.
Insgesamt werden für das Stadionprojekt während des Bauens und des Betriebes 12,5 ha Grund benötigt. Davon entfallen 3,45 ha auf das eigentliche Stadion, die Restflächen auf Vorplätze und Parkflächen.
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1.2 Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Produktionsprozesse, zB Art und Menge der verwendeten Materialien
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Die in der Bauphase anfallenden Materialien (wie Bodenaushub, Betonabbruch, Bauschutt,etc) werden vorschriftsmäßig entsorgt, siehe auch Abfallwirtschaftskonzept (Bauverfahren).
Im Projektbereich sind in der Betriebsphase keine Produktionsprozesse im engeren Sinn vorgesehen.
Lediglich für die Inbetriebnahme und weitere Pflege des Spielfeldes ist ein moderater Einsatz von Düngemitteln entsprechend den Empfehlungen des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft über " Grundsätze zur Pflege von Rasensportflächen" vorgesehen. Die Düngegaben erfolgen in sehr kleinen Verabreichungen, so dass möglichst kein Austrag über die Rasenentwässerung erfolgt.
Vielmehr ist anzuführen, dass die derzeitige im Stadionareal verwendete Düngermenge weit über die zukünftigen Rasendüngergaben hinausgehen.
Auch eine Rasenheizung ist vorgesehen. Diese wird über einen Platten-Wärmetauscher von den primären Heizkreisen getrennt, um Energie zu sparen.
Die Wasserversorgung des Stadions wird durch den Anschluss an das Trinkwassernetz der Gemeinde Wals-Siezenheim gewährleistet. Die Rasenbewässerung erfolgt einerseits durch Bevorratung von Oberflächenwässern sowie durch Nutzung von Wässern aus den nahegelegenen Brunnen des Schlossareals, welche dem Land Salzburg gehören.
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1.3 Art und Quantität der erwartenden Rückstände und Emissionen (Verschmutzung des Wassers, der Luft und des Bodens, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlung), die sich aus dem Betrieb des vorgeschlagenen Projekts ergeben
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Wasser
In der Bauphase des geplanten Stadionprojekts erfolgt keine Verschmutzung des Wassers, da die einschlägigen Vorschriften bzw. baubehördlichen Auflagen eingehalten und entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Es erfolgen auch keine Baumaßnahmen im Grundwasser.
Aus dem Betrieb des vorgesehenen Stadionprojekts erfolgt keine Verschmutzung des Wassers. Die Dachwässer des Stadions sowie die Niederschlagswässer aus den Vorplätzen West und Ost, sowie die Niederschlagswässer aus dem Spielfeld und den Parkflächen werden versickert. Die Versickerung ist auf den Parkplatzbereichen vorgesehen. Die Sickeranlagen bestehen im wesentlichen aus Sickerkoffer mit einer Stärke von 1,10 m und einem Flächenausmaß von je 2500 m2 (siehe tech. Bericht für die Ableitung von Niederschlagswässern des Dipl.Ing. Straschil)
Die Düngegaben erfolgen in sehr kleinen Verabreichungen, so dass möglichst kein Austrag über die Rasenentwässerung gegeben ist. Vielmehr ist anzuführen, dass die derzeitige im Stadionareal verwendete Düngermenge weit über die zukünftigen Rasendüngergaben hinausgehen.
Die Oberflächenentwässerung der Parkflächen erfolgt über Schlammfänge und dichte Tauchbögen. Diese werden regelmäßig gewartet und gereinigt.
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Luft
In der Bauphase des geplanten Stadionprojekts sind außer kurzfristig allenfalls anfallender Staubentwicklung, wie es bei jedem Bauvorhaben kommt, keine Luftverschmutzungen gegeben.
Aus dem eigentlichen Stadionbetrieb erfolgt keine Verschmutzung der Luft, da bei Fußballspielen keine Feuerwerkskörper zugelassen sind. Eine Luftverschmutzung aus den Nebennutzungen kann ebenfalls nicht gegeben sein, da es sich dabei lediglich um Büroräumlichkeiten, Fanshops und CateringBetrieb handelt.
Für die letztgenannten wirtschaftlichen Nutzungsbereiche sind entsprechend den einschlägigen Vorschriften ausreichend dimensionierte Lüftungsanlagen vorgesehen.
Die Abgase durch das Verkehrsaufkommen (bis zu 2.000 Fahrzeuge 25 x im Jahr) sind im Verhältnis zum dort bereits bestehenden Verkehrsaufkommen von über 60.000 Fahrzeugen täglich verschwindend gering.
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Boden
Es wird sowohl in der Bauphase als auch in der Betriebsphase des Stadions zu keiner Verschmutzung des Bodens kommen, da die entsprechenden Vorschreibungen durch die Baubehörde bzw die in den vorgelegten Abfallwirtschaftskonzepten (Bau- und Gewerbeverfahren) vorgesehen Maßnahmen konsequent eingehalten werden.
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Lärm
Ebenso findet in der Bau- bzw auch in der Betriebsphase keine unzulässige Lärmbelastung statt. Denn in der Bauphase werden die Vorschriften über die zulässigen Bauzeiten eingehalten.
Bei den Fußballspielen hält sich die Lärmentwicklung im üblichen Rahmen, wobei eine Beeinträchtigung für die Wohnbevölkerung sicherlich auch deshalb nicht gegeben sein kann, da die ersten Wohngebäude über 400m – getrennt durch die dazwischenliegende Autobahn- entfernt sind.
Hinsichtlich der gewerberechtlichen Nebennutzungen (Gastronomie) werden die einschlägigen Vorschriften erfüllt, insb. kann es aus den bereits angeführten Gründen auch diesbezüglich zu keiner Beeinträchtigung für die Wohnbe- völkerung kommen .
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Erschütterung
In der Bauphase des geplanten Stadionbetriebs ist abgesehen von den üblicher- weise eingesetzten Gerätschaften für den Erdaushub, mit keiner Erschütterung zu rechnen.
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Licht
In der Bauphase wird es infolge Einhaltung der üblichen Bauzeiten und sonstigen technischen Vorschriften keine Lichtbeeinträchtigung geben.
Hinsichtlich des Stadionbetriebs werden der technische Standard und die Vorschriften für die Beleuchtungssysteme im Innen- und Außenbereich eingehalten (siehe Erläuterungsbericht, Seiten42 ff), so dass daraus keine erheblichen Lichtbeeinträchtigungen für die Umwelt resultieren.
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Wärme und Strahlung
In der Bauphase kommt es weder zu einer Wärmeabstrahlung noch zu sonstigen Strahlung, da sämtliche für Baugeschehen einschlägige Bestimmungen / Auflagen eingehalten werden.
Für die Wärmeversorgung des Stadions wird die Abwärme aus dem benachbarten Holzwerk Kaindl genutzt werden.
Hinsichtlich der Bauphase des vorgeschlagenen Projekts wird zusammenfassend festgehalten, dass es zu keinen Rückständen oder Emissionen welcher Art auch immer kommt, da die einschlägigen Vorschriften und allfällige Behördenauflagen hinsichtlich Baustelle, Bauzeiten, Materialabtransport, etc eingehalten werden. Auch sonstige Aspekte, wie öffentliche Ausschreibung der jeweiligen Gewerksleistungen und Durchführung derselben nur durch konzessionierte Unternehmen werden berücksichtigt, sowie auch der Aspekt des Arbeitnehmerschutzes. Dieser wird durch die Einhaltung des neuen Baukoordinationsgesetzes ebenfalls gewährleistet.
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2. Übersicht über die wichtigsten anderweitigen vom Projektträger geprüften Lösungsmöglichkeiten und Angabe der wesentlichen Auswahlgründe im Hinblick auf die Umweltauswirkungen
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Als andere Standorte für das Stadion wurden noch geprüft :
Puch-Urstein,
Liefering,
Kasern
sowie das Gebiet Walserberg.
Für den letztendlich ausgewählten Standort Wals-Siezenheim sind insbesondere folgende wesentliche Auswahlgründe ins Treffen zu führen:
- Direkte Erreichbarkeit von der bestehenden Autobahn.
- Anschlussmöglichkeit an den öffentlichen Verkehr aus Stadt Salzburg und Umlandgemeinden.
- Keine unmittelbaren Anrainer; die nächst gelegene Wohnsiedlung befindet sich in mehr als 400m Entfernung und zwar getrennt durch die A-1 Westautobahn
- Leichte Erreichbarkeit des Stadions auch für die nicht motorisierten Zuschauer ist durch ein gut ausgebautes Rad- und Fußwegenetz gewährleistet.
Bei keinem der anderen vorgeprüften Standorte (Puch-Urstein, Liefering, Kasern und Walserberg) waren diese speziellen Auswahlgründe in Summe gegeben. Zudem scheiterten diese Standorte insbesondere auch an der Verfügbarkeit der benötigten Grundstücksflächen.
Für den konkret ausgewählten Standort Wals-Siezenheim gab es 22 Projektalternativen, die anlässlich des international durchgeführten, zweistufigen Architektenwettbewerbes einlangten.
Der vorliegende Stadionentwurf der Schuster-Architekten aus Düsseldorf realisierte die Wettbewerbsvorgaben am besten. Das Siegerprojekt Schuster fügt den Baukörper am harmonischsten in das Landschaftsbild ein. Weiters wird die im Architektenwettbewerb vorgegebene Maximalhöhe von 18m (Baumhöhe vor dem Schloss) über dem Gelände mit ca. 12,50 m weit unterschritten. Schloss und Schlosspark Kleßheim bleiben vollkommen unberührt, die Sicht auf das Schloss bleibt in der Schlossachse auch von der Autobahn aus erhalten. Das Schloss Kleßheim ist dagegen 30 m hoch.
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3. Beschreibung der möglicherweise von dem vorgeschlagenen Projekt erheblich beeinträchtigten Umwelt,
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wozu insb. die Bevölkerung, die Fauna, die Flora, der Boden, das Wasser, die Luft, das Klima, die materiellen Güter einschließlich der architektonisch wertvollen Bauten und der archäologischen Schätze und die Landschaft sowie die Wechselwirkung zwischen den genannten Faktoren zählen.
Durch das vorliegende Projekt finden aufgrund nachfolgender Tatsachen und Gründe keine erhebliche Beeinträchtigungen der Umwelt statt.
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Bevölkerung
Die Bevölkerung bzw die Wohnsiedlungen sind über 400m entfernt und zwar getrennt durch die A-1 Westautobahn. Daher wird die Bevölkerung durch den eigentlichen Spielbetrieb (pro Kalenderjahr ca 25 Spiele) nicht gestört.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das derzeitige Fußballstadion im Stadtteil Lehen inmitten von Wohnsiedlungen liegt, und es dort keine Parkplätze gibt.
Das geplante Vorhaben wird somit für die Bevölkerung der Stadt Salzburg (vor allem in Lehen) eine Verbesserung bringen. Denn das Baugrundstück liegt unmittelbar an der Westautobahn A1. Die Stadionbesucher werden auf einer eigenen Abfahrtsrampe von der bereits vorhandnen Autobahnabfahrt zum nordwestlich gelegenen Stadionparkplatz geführt. Es sind ca 2000 kostenlose PKW-Abstellplätze und ein Busparkplatz für ca 36 Reisebusse sowie 18 Reservestellplätze vorgesehen.
Der geplante Stadionstandort Wals-Siezenheim ist derzeit durch stark befahrene Hauptverkehrsstraßen geprägt, die von der Autobahn in Richtung Gewerbegebiete mit hohen Lkw-Anteil durchquert werden.
Durch die Errichtung des geplanten Stadions wird der Schwerverkehr zur Autobahn hin gebündelt und aus dem Projektsbereich herausgelegt.
Denn gleichzeitig mit der Realisierung des neuen Stadionprojekts wird eine eigene Autobahnhalbanbindung im Bereich Kröbenfeldstraße und Mühlwegstraße errichtet. Dadurch wird der aus Westen und Süden kommende Verkehr über die bestehende Autobahnbegleitstraße entlang dem Gewerbegebiet zu den Parkplätzen geführt. Der Autobahnknoten Kleßheim wird durch die neue Halbanschlußstelle vom LKW-Verkehr massiv entlastet.
Das Verkehrskonzept für das geplante Stadion ergibt, dass die zu bewältigenden Verkehrsmengen im Veranstaltungsfall ohne Beeinträchtigung des bestehenden Verkehrs abgewickelt werden können (Details siehe Verkehrgutachten Wenny).
Während der Veranstaltungen besteht eine direkte fußläufige Anbindung zwischen Parkplatz und Stadion, da der obere Abschnitt der Europastraße für den Kfz-Verkehr gesperrt wird.
Der Busverkehr wird östlich des Stadions abgewickelt. Die Straßenanbindung erfolgt über den nördlichen Kreisverkehr. Der Busparkplatz und der östliche Vorplatz sind über eine behindertengerechte ausgebildete Unterführung miteinander verbunden. Das neue Stadion soll auch per Bahn gut erreichbar sein, daher ist beim Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Salzburg-Freilassing eine neue Haltestelle für das Stadion vorgesehen. Sonderzüge können bereits am vorhandenen Gewerbegleis bis zum westlichen Vorplatz des geplanten Stadions geführt werden.
Aus den aufgezählten Gründen wird für die Bevölkerung der Stadt eine enorme Verkehrsentlastung erzielt werden, die sich auch positiv auf die umliegende Fauna und Flora als auch auf die Luft und das Klima auswirken wird. Auch hinsichtlich der Freiflächen wird sich für die Bevölkerung eine Verbesserung ergeben.
Die intensivst landwirtschaftlich genutzten Flächen können derzeit von der Bevölkerung nicht genützt werden. Künftig sollen diese Freiflächen entsprechend dem Landschaftsprojekt der Landschaftplaner Ennemoser/ Erlmoser einen Erholungsraum schaffen, ergänzt durch diverse Freizeiteinrichtungen im Vorbereich des Stadions, wie Spielplätze, Kletterkasten, Basketball, Boccia, (näheres siehe Lageplan).
Weiters soll die Europastraße entlang des Stadions in eine zweireihige Baumallee umgestaltet werden. Als Bäume sind großkronige, einheimische Laubbäume (zB Linden) mit einer Wuchshöhe von 15-20 m vorgesehen. Bänke und Beleuchtungseinrichtungen ergänzen die Ausstattung der Schloßpromenade, die als großzügige Allee für Fußgänger und Radfahrer angelegt ist.
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Fauna und Flora
Bezüglich Fauna und Flora ist festzustellen, dass die gesamten Flächen (12,5ha) derzeit intensivst landwirtschaftlich genutzt sind (gedüngte Äcker, Grünlandbewirtschaftung, Baumschulbetrieb), und somit der ansässigen Bevölkerung nicht als Erholungsraum zugänglich sind.
Im Vergleich zur bisherigen Düngung durch Landwirtschaft und Gärtnerei, wird sich künftig diese Art der Einwirkung auf Fauna und Flora wesentlich reduzieren. Denn der Einsatz von Düngemittel wird sich lediglich auf die Spielfeldfläche (ca 8000m2) beschränken, wobei die Düngegaben in sehr kleinen Verabreichungen erfolgen, so dass möglichst kein Austrag über die Rasenentwässerung gegeben ist.
Durch ein aufwendiges Freiraumkonzept der Landschaftsarchitekten Erlmoser/Ennemoser sowohl im Stadiongelände als auch bei den der Schlossmauer vorgelagerten Flächen, sowie durch die Umgestaltung der Europastraße soll eine möglichst schonende Einfügung in die Landschaft erzielt werden. Dieser Zielsetzung wird beispielsweise auch dadurch Rechnung getragen, als die befestigten Flächen der Vorplätze auf ein nach UEFA-Richtlinien notwendiges Mindestmaß reduziert werden, so dass der Stadionwall von allen Seiten stark umgrünt werden kann, nähere Details siehe Erläuterungsbericht Architekten Schuster bzw Landschaftsplanung der Architekten Erlmoser/Ennemoser.
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Boden
Auch in diesem Zusammenhang soll nochmals die derzeitige Düngesitution (12,5ha intensivst Landwirtschaftlich genützt bzw durch Baumschulpflanzungen) der künftigen moderat eingesetzten Rasendüngung von 8000m2 Spielfeldfläche gegenübergestellt werden. Bei der künftigen Spielfelddüngung werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, damit es zu keiner Boden- und Grundwasserbeeinträchtigung kommt.
Ein bereits bei der Standortwahl erstelltes Bodengutachten untersuchte den Grundwasserstand und die Bodenverhältnisse dieses Areals, und bestätigte, dass die Bodenbeschaffenheit ein derartiges Vorhaben durchaus zulässt. Daher sind keine Bodenbeeinträchtigungen zu befürchten.
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Wasser
Durch das vorgeschlagene Projekt wird es aus den oben bereits angeführten Gründen zu keiner Beeinträchtigung des Grundwassers kommen.
Die Regenwassermengen versickern auch schon derzeit dort.
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Luft und Klima
Durch den Bau und durch den späteren Stadionbetrieb werden Luft und Klima zukünftig nicht negativ beeinträchtigt, wie bereits unter Punkt 1.3 aufgezeigt. Vielmehr werde das großzügige Landschaftskonzept und die Verringerung der Düngegaben eine Verbesserung bzw einen moderaten Ausgleich schaffen.
Weiters wird die Halbanbindung Kröbenfeldstraße den Autobahnknoten Kleßheim täglich vom Verkehr entlasten.
Materielle Güter einschließlich der architektonisch wertvollen Bauten und der archäologischen Schätze
Diesbezüglich ist festzuhalten:
Das Schloss Kleßheim liegt ca 500m vom Stadiongebäude entfernt, die Schlossmauer ca 200m. Es besteht keine Beeinträchtigung der historischen Bausubstanz, da sich das Stadion mit seiner niedrigen Bauhöhe von ca 12,50 m eingebettet in einen Landschaftspark, dem Landschaftsbild unterordnet. (Beilage Studie von Dr. Schmidhuber, Universität Salzburg, Institut für Kunstgeschichte).
Die Sichtachse vom Schloss Kleßheim zur Stadt Salzburg wird nicht beeinträchtigt, sondern aufgewertet.
Archäologische Grabungen sind bereits vorgenommen worden, und ergaben bisher keine Funde. Die Grabungen stehen kurz vor dem Abschluss.
Durch die Umsetzung eines sehr guten Verkehrs- und Erschließungskonzeptes für das Stadion wird es auch keine Beeinträchtigung materieller Güter, wie zb von Eigentumsrechten kommen. Denn ausreichende kostenlose Parkplätze für Pkw und Busse sowie eine in unmittelbarer Nähe bestehende Bahnanbindung sollen gewährleisten, dass keine Privatflächen verparkt werden.
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Landschaft
Ein aufwendiges Landschaftskonzept soll neben einem möglichst niedrig gehaltenen Baukörper eine harmonische Einfügung in das Landschaftsbild gewährleisten.
Der alte Baumbestand der Kleßheimer Allee wird erhalten und begrenzt das Stadionareal nach Süden. Im Norden wird die Europastraße zur baumbestandenen Promenade entlang der historischen Schlossachse umgestaltet. Die Schlossanlage erhält dadurch einen angemessenen Auftakt.
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4. Beschreibung der möglichen erheblichen Auswirkungen des vorgeschlagenen Projekts auf die Umwelt infolge des Vorhandenseins der Projektanlagen
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der Nutzung der natürlichen Ressourcen,
der Emission von Schadstoffen, der Verursachung von Belästigungen und der Beseitigung von Abfällen,
und Hinweis des Projektträgers auf die zur Vorausschätzung der Umwelt-Auswirkungen der angewandten Methoden.
Es ist mit keinen erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu rechnen, da verschiedene Maßnahmen gemäß Punkt 5. getroffen werden.
Das vorgesehene Projekt wird sich aufgrund einer umfassenden Landschaftsplanung durch Landschaftsplaner Arch. Ennemoser in den dortigen Landschaftsraum eingliedern.
Das Gutachten des amtlichen Naturschutzsachverständigen bescheinigt, dass der Landschaftscharakter am äußersten Rand des Landschaftsschutzgebietes Siezenheimer-Au, wo sich das Stadionareal befindet, durch die Autobahntrasse einschließlich der Auf- und Abfahrten, sowie durch die Europastraße und Kleßheimer Allee-Strasse bereits deutlich technisch überprägt ist, sodass von einer naturnahen Kulturlandschaft nicht mehr gesprochen werden kann (Gutachten v.13.10.95 –13/02-S-52/110-1995, Seite 3). Dieser Eindruck wird auch durch die teilweise Nutzung des Geländes als Baumschulflächen eher verstärkt als gemildert.
Weiters stellt der Gutachter fest, dass der Wert der Landschaft für Erholung und Fremdenverkehr in diesem Bereich aufgrund der optischen und akustischen Beeinträchtigungen durch die Autobahn als sehr gering einzustufen ist.
Der Naturhaushalt wird zwar durch das Stadiongebäude und die Parkflächen beeinträchtigt, eine Erheblichkeit ist aber in Relation zur Auswirkung der Autobahn, der bereits vorhandenen Gewerbeaufschließungsstraßen, der nahegelegenen Industrieverbauungen, des vor dem Schlosspark Kleßheim vorbeiführenden Industriegeleises sowie der im Schlosspark und vor diesem bereits vorhandenen Parkplatz nicht gegeben.
- Bezüglich der Nutzung der natürlichen Ressourcen, wie Bodenaushub, wird auf das Gutachten der Bautechn. Versuchsanstalt,
- bezüglich der Emission v. Schadstoffen wird auf das Verkehrsgutachten des Dipl.-Ing. Wenny,
- bezüglich der Verursachung v. Belästigungen, wie Lärm auf das Gutachten des Institutes für Schall- und Wärmeschutz, Ingenieur- Gemeinschaft Zeller und Partner,
- bzgl. der Beseitigung v. Abfällen auf die vorgelegten Abfallwirtschaftskonzepte verwiesen.
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5. Beschreibung der Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt vermieden, verringert und soweit möglich ausgeglichen werden sollen.
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5.1 Zum Verkehr
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Eigene Autobahnanbindung: Durch die neue Halbanschlußstelle Kröbenfeldstraße an der Westautobahn wird es auf der Gewerbestraße bzw dem Knoten Kleßheim zu einer Entlastung von 1.700 KfZ-Fahrten pro Tag kommen.
Es sind ca 2000 PKW-Stellplätze vorgesehen, die von den Stadionbesuchern kostenlos genützt werden können, so dass das Verparken von Privatstellplätzen der Wohnbevölkerung verhindert wird .
Eigene Bahnhaltestelle im Zuge des Navis-Konzeptes ( Inbetriebnahme 2004)
Eigener Busterminal für Linienbusse aus der Stadt, sowie Reisebusse aus der Region
Während der Veranstaltungen besteht eine direkte fußläufige Anbindung zwischen Parkplatz und Stadion, da der obere Abschnitt der Europastraße für den KfZ-Verkehr gesperrt wird.
Es werden auch viele Fahrradabstellflächen vorgesehen.
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Kompaktes Fußballstadion mit überdachten Tribünen
Lautsprecherausrichtung der Beschallungsanlage – Direktschall auf die Besucher, Difuser Schall sowie Trichterwirkung ermöglichen Gesamtwirkung auf das Spielfeld
Laut lärmtechnischer Beurteilung liegt der Beurteilungspegel an den Immissionspunkten der nächsten Siedlung unter dem zulässigen Planungsrichtwert.
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5.3 Zur Landschaftsbeeinträchtigung
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Einbindung des Stadions in einen Landschaftspark, der als eigener Landschaftsraum gemäß den Plänen des Landschaftsarchitekten Ennemoser gestaltet wird. Durch diese Planung wird der heute landwirtschaftlich und gärtnerisch intensiv genutzte Raum aufgewertet.
Möglichst moderater Düngemitteleinsatz, damit möglichst kein Austrag über die Rasenentwässerung gegeben ist
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5.4 Organisatorische Begleitmaßnahmen
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Durch die Verkehrssperren in den Zufahrtsstraßen in Taxham für den KFZ-Verkehr soll auch gewährleistet sein, dass der Verkehr nicht durch Taxham sondern über die Autobahn geführt wird.
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6. Nichttechnische Zusammenfassung der gemäß den oben genannten Punkten übermittelten Angaben.
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6.1 Standort: Im Gemeindegebiet Wals-Siezenheim
Das Baugrundstück liegt ca. 1 km nörd-östlich des Ortskerns von Wals-Siezenheim, zwischen dem Industriegleis vor der Mauer des Schlossparks Kleßheim und der A1- Westautobahn. Nördlich und südlich ist das Erscheinungsbild geprägt von rasch wachsenden Industrie- und Gewerbegebieten mit großvolumigen Gebäuden im besonderen die Firma Kaindl und Anlagen. Östlich der Autobahn liegt in ca. 400 m Entfernung der Salzburger Stadtteil Taxham, ein Wohngebiet mit mehrgeschossigen Wohnhausanlagen, Infrastruktureinrichtungen sowie ein großes Einkaufszentrum mit hoher Kundenfrequenz. Der internationale Flughafen Salzburg-Maxglan ist ca. 2,5 km vom Standort entfernt.
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Für das geplante Stadionprojekt werden insgesamt ca 12,5 ha Grund benötigt. Davon entfallen ca 3,45 ha für das eigentliche Stadion, die Restflächen für Vorplätze und Parkflächen.
Um dem Standort Rechnung zu tragen, wurde ein internationaler zweistufiger Architektenwettbewerb durchgeführt. Aus den 22 eingereichten Entwürfen wurde das Projekt der Schuster-Architekten aus Düsseldorf als der Beste ausgewählt, weil sich der Baukörper harmonisch in das Landschaftsbild einfügt und die im Wettbewerbsverfahren vorgegebene Maximalhöhe von 18m über dem Gelände mit 12,50 m weit unterschritten wird. Schloss und Schlosspark Kleßheim bleiben völlig unberührt, die Sicht auf das Schloss bleibt in der Schlossachse auch von der Autobahn aus erhalten.
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Höhen-und Flächenangaben
Das geplante Stadiongebäude wird ca 8 m über das Gelände des Eingangsniveaus hinausragen. Auf Grund der Einbindung in die Topographie ist die Gebäudehöhe nicht überall gleich hoch insb. fällt das Gelände parallel der Europastraße bis zum Kreisverkehr.
Mit der geplanten Dachhöhe der Tribünenüberdachung von ca 4 m wird der Stadionkomplex 12,5 m hoch sein. Die überdachte Grundfläche des Stadions beträgt ca 26.000 m2, die Spielfeldfläche (Rasen) ca 8.000m2.
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Sitzplätze
Die Besuchertribünen für die ca. 19.000 Zuschauersitzplätze entwickeln sich von der ca. 9 m breiten Verteilerzone nur nach unten, so dass hier eine sehr hohe Stadion-Innenraumqualität entsteht wird.
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Nutzungen
An der Verteilerzone innerhalb des ‘Wallgebäudes’ sind Servicebereiche, wie Imbiss, Getränke, Fanshop’s und WC’s angeordnet. Im 1. UG liegen die Bereiche für die Presse sowie weitere Technikzentralen und Stadionnebenräume. Im 2. UG sind die Sportlerumkleiden, Tecknikzentralen und Stadionnebenräume angeordnet.
Im EG und OG sind die VIP-Lounge mit Cateringküche angeordnet. Weiters befinden sich im EG die Bereiche der Einsatzkräfte und Sicherheit sowie die Betreibergesellschaft. Im OG sind die Skyboxes, die Reporterkabinen, die Stadionverwaltung und der SV Salzburg angeordnet. Für die einzelnen Bereiche sind jeweils separate Eingänge an den Treppenhäusern eingeplant.
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Erschließung
Das Stadion wird ebenerdig über die beiden Hauptzugänge und über die 6 seitlichen Nebeneingängen mit Treppenanlagen erschlossen. Der Vorplatz West und Vorplatz Ost dienen als notwendige Verteilerflächen für die Besucher. Der Zugang für die Sportler, VIP’s und Presse erfolgt, getrennt von den Besucherströmen, über die Tiefgarage. Die Tiefgarage hat separate Zu- und Ausfahrten, wobei die Ausfahrt unterhalb der Europastraße durchgeführt wird. Im Zugangsbereich liegt das zentrale Treppenhaus mit dem Aufzug, der die Geschosse barrierefrei miteinander verbindet.
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Das Baugrundstück liegt unmittelbar an der Westautobahn A 1. Die Stadionbesucher werden auf einer eigenen Abfahrtsrampe, von der bereits vorhandenen Autobahnabfahrt, zum nordwestlich gelegenen Stadionparkplatz geführt.
Durch die Errichtung einer eigenen Autobahnhalbanbindung im Bereich der Kröbenfeldstraße und Mühlwegstraße wird der aus dem Westen und Süden kommende Verkehr über die bestehende Autobahnbegleitstraße entlang dem Gewerbegebiet zu den Parkplätzen geführt. Der Autobahnknoten Kleßheim wird durch die neue Halbanschlußstelle vom LKW-Verkehr massiv entlastet.
Das vorliegende Verkehrskonzept ergibt, dass die zu bewältigenden Verkehrsmengen im Veranstaltungsfall ohne Beeinträchtigung des bestehenden Verkehrs abgewickelt werden können. Während der Veranstaltungen besteht eine direkte fußläufige Anbindung zwischen Parkplatz und Stadion, da der obere Abschnitt der Europastraße für den Kfz-Verkehr gesperrt wird. Im Zug des Stadionneubaus wird die Höhenlage der Europastraße den neuen Erfordernissen angepasst.
Der Busverkehr wird östlich des Stadions abgewickelt. Die Straßenanbindung erfolgt über den nördlichen Kreisverkehr. Der Busparkplatz und der östliche Vorplatz sind über eine behindertengerechte ausgebildete Unterführung miteinander verbunden.
Beim Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Salzburg-Freilassing ist eine neue Haltestelle für das Stadion vorgesehen. Sonderzüge können bereits am vorhandenen Gewerbegleis bis zum westlichen Vorplatz des geplanten Stadions geführt werden.
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6.4. Außenanlagen / Freiraumkonzept
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Parkplätze
Für die Besucher stehen ca. 2000 kostenfreie PKW-Stellplätze zur Verfügung. Der Busparkplatz für ca 36 Reisebusse, ca 18 Reservestellplätze und ca 8 Haltebuchten für den öffentlichen Personennahverkehr liegen direkt neben der Autobahn.
Vorplätze
Die Vorplätze im Bereich der beiden Hauptzugänge dienen sowohl als Sammelplätze vor dem Fußballspiel als auch als Rückstauflächen und Entfluchtungsflächen. Die Aussenbereiche des Stadions werden von einer Grünfläche umschlossen, so dass der Anteil der befestigten Flächen auf ein Mindestmaß reduziert ist. Die Vorplatzflächen, sowie ein um das Stadion laufender Erschließungsring sind mit einer mineralisch gebundenen Oberfläche versehen.
Kioske, die auch als Ticketverkauf genutzt werden können, dienen der Versorgung der Außenbereiche. Außenbeleuchtung, ca. 200 Fahrradstellplätze, Fahnenmasten, Bänke und Informationseinrichtungen sind in das Gestaltungskonzept eingebunden. Auf beiden Vorplätzen besteht die Möglichkeit mit PKW und LKW vorzufahren. Der östliche Vorplatz wird so konzipiert, dass PKW’s auf der befestigten Fläche abgestellt werden können.
Schloßpromenade
Die Europastraße wird entlang des Stadions in eine zweireihige Baumallee umgestaltet. Als Bäume sind großkronige, einheimische Laubbäume (z.B. Linden) mit einer Wuchshöhe von 15 - 20 m vorgesehen. Bänke, Informationspunkte, sowie Beleuchtungseinrichtungen ergänzen die Ausstattung der Promenade. Die Schlosspromenade ist als großzügige Allee für Fußgänger und Radfahrer angelegt. Bei Veranstaltungen wird der obere Bereich für den Verkehr gesperrt, so dass ein direkter Zugang von den Parkplätzen zum Vorplatz West möglich ist.
Kleßheimer Allee
Der Baumbestand der Kleßheimer Alle wird vollständig erhalten. Die befestigten Flächen werden auch hier auf ein funktional notwendiges Maß beschränkt. Entlang des vorhandenen Fahrradweges schafft ein Grünstreifen die nötige Distanz zu der historischen Baumallee.
Zusammenfassende Feststellung:
Um dem Standort außerhalb des Schlosses Kleßheim Rechnung zu tragen, wurde ein internationaler zweistufiger Architektenwettbewerb durchgeführt, für den sich über 70 Architekten aus Europa und den USA interessierten.
Aus den 22 eingereichten Entwürfen wurde der Entwurf der Schuster-Architekten als der Beste ausgewählt, weil sich der Baukörper harmonisch in das Landschaftsbild einfügt und die im Wettbewerbsverfahren vorgegebene Maximalhöhe von 18m über dem Gelände mit 12,50 m weit unterschritten wird.
Trotz der Beschränkung in der Höhenentwicklung besitzt das Ensemble eine außerordentliche, der Aufgabe angemessene Signifikanz.
Es entsteht eine moderne Wettkampfstätte, die aus der innovativen, architektonischen Lösung heraus eine ganz besondere Atmosphäre erwarten lässt.
Die Einbindung in einen Landschaftspark vervollständigt die Betonung eines eigenständigen Konzeptes für das Gesamtareal des neuen Fußballstadions.
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7. Kurze Angabe etwaiger Schwierigkeiten (technische Lücken oder fehlende Kenntnisse) des Projektträgers bei der Zusammenstellung der geforderten Angaben.
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Nicht gegeben, lediglich im Zusammenhang mit der Biotopkartierung ist festzuhalten, dass diese noch nicht rechtswirksam ist, da die Kundmachung der Kartierung voraussichtlich Mitte Mai 2000 erfolgen wird. Von der künftigen Biotopkartierung werden laut Auskunft der zuständigen Abt 13 des Amtes der Salzburger Landesregierung lediglich die Kleßheimer Allee und die Begleitgehölze bei der Autobahn erfasst werden, nicht hingegen das Stadiongelände.
Die Kleßheimer Allee und die Autobahnbegleitgehölze werden nicht angetastet.
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Angaben gemäß Art 5 Abs 3 RL 97/11 EG
- Beschreibung des Projekts nach Standort, Art und Umfang
Diesbezüglich wird auf die obigen Ausführungen unter Punkt 1 verwiesen.
- Beschreibung der Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen vermieden, verringert und soweit möglich ausgeglichen werden sollen.
Diesbezüglich wird auf die obigen Ausführungen unter Punkt 5 verwiesen.
- Die notwendigen Angaben zur Feststellung und Beurteilung der Hauptauswirkungen, die das Projekt voraussichtlich auf die Umwelt haben wird.
Diesbezüglich wird auf die obigen Ausführungen unter Punkt 4 verwiesen.
- Übersicht über die wichtigsten anderweitigen vom Projektträger geprüften Lösungsmöglichkeiten und Angabe der wesentlichen Auswahlgründe im Hinblick auf die Umweltauswirkungen.
Diesbezüglich wird auf die obigen Ausführungen unter Punkt 2 verwiesen.
- Nichttechnische Zusammenfassung der unter den oben stehenden Gedankenstrichen genannten Angaben.
Diesbezüglich wird auf die obigen Ausführungen unter Punkt 6 verwiesen.

